7 Vermögensregeln für mehr finanzielle Freiheit
Datum: 29. Dezember 2016

Eine der Grundannahmen der Geldlehre lautet: Je mehr Du Dich persönlich weiterentwickelst, desto mehr wächst Dein Vermögen. Es gibt also zwei Bereiche, einmal den Bereich Persönlichkeitsentwicklung und einmal die richtigen Techniken im Umgang mit Geld.

Das Wichtigste und die Basis von allem ist Deine Persönlichkeit, also die Fragen: Was tust Du? Warum tust Du es? Warum tust Du andere Dinge nicht mehr? Was hält Dich vielleicht von Deinem Tun ab und wie kannst Du diese Mauern überwinden?

Die Vermögensregeln sind ein System aus Persönlichkeitsentwicklung und Technik im Umgang mit Geld. Ziel ist, dass Du einen besseren Fokus auf Deine persönlichen Ziele und auf den Fluss Deines Geldes bekommst. Denn erst die Kombination aus beidem führt Dich letztendlich zu mehr finanzieller Freiheit.

Das Lesen ist hierfür ein guter Anfang, doch Lesen alleine reicht nicht. Erst wenn Du jede Vermögensregel lebst und in Deinen Alltag integrierst, wird sich etwas ändern!

Meine persönliche Geschichte

Mein Name ist Mike Hofmann und möchte Dir zu Beginn etwas über meinen Hintergrund berichten. Seit 2009 arbeite ich als selbständiger Versicherungsmakler und interessiere mich stark für die Themen Persönlichkeitsentwicklung und Geldmanagement. Ich habe über 40 Bücher gelesen, 16 Trainer kennengelernt und deren Seminare besucht und circa 200 Mandanten zu dem Thema Geld beraten. Dieses Wissen hat mir geholfen wichtige Entscheidungen zu treffen, wodurch ich mir innerhalb eines Jahres zwei Eigentumswohnungen kaufen konnte, welche ich anschließend saniert habe und nun vermiete. Diese passiven Einkommensquellen bestreiten einen Teil meines Lebensunterhaltes. Ich bin mir absolut sicher, dass ich diese großen Entscheidungen nicht getroffen hätte, wenn nicht über das notwendige Wissen über den richtigen Umgang mit schweren Entscheidungen verfügte.

Doch das war nicht immer so! Zu Beginn meiner Selbständigkeit war ich extrem motiviert. Ich arbeitete fast die ganze Woche von früh bis spät, auch an den Wochenenden. Ich wollte unbedingt Erfolg haben, doch mein Bankkonto sprach eine andere Sprache. Aus irgendwelchen Gründen gab ich das verdiente Geld immer komplett aus. Ich hatte einfach keine Kontrolle über mein Geld und habe ständig Entscheidungen getroffen, welche für meinen Wohlstand nicht gerade förderlich waren. Irgendwie war die Situation wie verhext: Immer dann, wenn genug Geld vorhanden war, kam ich nicht dazu, es zu sparen. Wahrscheinlich kennst Du die Situation auch: ein kaputtes Auto, ein plötzlicher Umzug, ein spontaner Urlaub oder das Kleidungsstück, das man unbedingt JETZT benötigt. Aber ehrlich gesagt, es war sehr frustrierend, dieses Auf und Ab durchmachen zu müssen.

Zum Glück gab mir ein sehr guter Freund einen wichtigen Rat: “Der Grund, dass Du mit Deinem Geld nicht umgehen kannst, ist einfach der, dass Du es nie gelernt hast.” Und er hatte damit verdammt Recht. Es gibt nahezu keine Bildungseinrichtung, welche mir den richtigen Umgang mit meinem Geld lehrt und von dem Fach Persönlichkeitsentwicklung hatte ich bis dahin auch noch nichts gehört.

Also besuchte ich möglichst viele Seminare, las Bücher, lernte etliche Trainer kennen, besuchte deren Seminare und unterhielt mich mit erfolgreichen Menschen. Mich interessierte, wie sie arbeiten, was sie antreibt, was sie besonders gut konnten und worauf es ihnen weniger ankam. Wie nutzten sie ihre Stärken und wie gingen sie mit ihren Schwächen um? Ich wollte alles wissen und überlegte, wie ich dies für mich nutzen könnte. Auch wenn es unglaublich klingt, dadurch habe ich einige bemerkenswerte Techniken gelernt und entwickelte mich ständig weiter. Innerhalb eines Jahres habe ich es geschafft mein Vermögen zu verdoppeln.

Ich stellte durch meinen Job als Versicherungsmakler fest, dass es vielen Menschen genauso geht wie mir. Auch ihnen wurde einfach nicht beigebracht, mit ihrem Geld richtig umzugehen. In mir ist die Frage aufgekommen: “Wie schaffe ich es, auch anderen Menschen diese Möglichkeiten an die Hand zu geben und wie schaffe ich es, dass sie damit langfristig und nachhaltigen Erfolg haben können?”

Die Vermögensregeln sind, neben meiner persönlichen Beratung, ein Teil davon, den ich Dir gern kostenlos zur Verfügung stelle.

1. Vermögensregel: Disziplin

Das ist jetzt das letzte Stück Schokolade, die letzte Zigarette. Morgen, morgen esse ich einfach weniger, außerdem habe ich heute schon Sport gemacht… Das habe ich mir jetzt verdient! Verdient habe ich mir auch das neue T-Shirt, welches wunderbar zu meiner neuen Hose passt.

Warum fällt es uns so verdammt schwer, hier NEIN zu sagen?
Ist es das tolle Gefühl, wenn die Schokolade im Mund zergeht oder wenn wir das vermeintlich beste Schnäppchen unseres Lebens gemacht haben?

In der 1. Vermögensregel geht es um Disziplin. Oder anders: Sie setzt an der Wurzel von mangelnder Disziplin an.

Walter Mischel erfand in den 60er Jahren den Marshmallow-Test. Vorschulkinder wurden in einen Raum gesetzt, in dem ein Marshmallow auf einem Tisch lag. Ansonsten war der Raum leer. Das Kind erhielt eine Glock, mit der es seine Bezugsperson rufen konnte und wurde für einige Minuten alleine gelassen.

Wenn es der Versuchung widerstehen konnte, also weder die Glocke läutete noch den Marshmallow aß, bekam es zur Belohnung zwei heiß begehrte Marshmallows. Ziel war es herauszufinden, wie Kinder mit dieser Verlockung umgingen. Auf YouTube findest Du schöne Beispiele, wie sich einige Kinder versuchen abzulenken, um die Belohnung zu erhalten und andere sich sofort auf den Marshmallow stürzen.

Doch was hat das jetzt mir Dir zu tun?

Das wirklich Interessante sind die Langzeitstudien, welche Jahrzehnte nach dem Test mit denselben Personen gemacht wurden. Denn diejenigen, die als Kinder den Zeitraum von ca. 20 Minuten durchgehalten haben und weder ihre Bezugsperson gerufen noch den Marshmallow gegessen hatten, kamen in ihrem Leben besser mit schweren Zeiten zurecht als die Kinder, die der Versuchung nicht widerstehen konnten. Aber mehr noch. Sie hatten glücklichere Partnerschaften, eine gesündere Figur und mehr Vermögen. Ihnen fiel es leichter, langfristige Ziele zu verfolgen, sie waren belastbarer, anpassungsfähiger und vermieden gefährliche Drogen.

Das zeigt, dass Kinder, die von ihren Eltern Disziplin gelernt haben, erfolgreicher in ihrem Leben sind. Aber auch wenn Du als Kind den Marshmallow gegessen hättest, kannst Du jederzeit die richten Strategien erlernen. Der ausschlaggebende Punkt ist der Umgang mit Belohnung und in welchen Umfang wir auf Belohnung warten können. Die Disziplin haben durchzuhalten, um ein Ziel zu erreichen.

Mischel beschreibt in seinem Buch „Der Marshmallow Test“ zwei Systeme, ein heißes und ein kaltes. Das heiße System ist für die sofortige Belohnung zuständig. Es löst den Impuls aus, die Süßigkeit zu essen oder die Zigarette zu rauchen – und zwar ohne groß nachzudenken. Wir stellen uns vor, wie lecker die Schokolade schmeckt und greifen beherzt zu, ohne über die Konsequenzen nachzudenken.

Das kühle System bezieht langfristige Konsequenzen mit ein. Wir denken bewusst über unsere Handlung und deren Folgen nach, anstatt einfach zuzugreifen. Das kühle Denken ist rationaler und betrachtet die Situation mit einem größeren Abstand, wohingegen das heiße System mit der sofort ausgelösten Emotion, dem tollen Gefühl, arbeitet.

Für Kinder ist es der Marshmallow, auf den sie nur ungern verzichten wollen, für Erwachsene ist der Umgang mit Geld. Wir könnten es sparen und anlegen, damit es wächst und sich vermehrt. Doch dann gibt es wieder die Verlockung beim Einkaufen, bei der Wahl des schönen Urlaubes oder bei der Suche nach einem neuem Auto. In uns kämpft das heiße System gegen das kühle System. Und umso aktiver das eine System wird, umso weniger aktiv ist das andere. Vielleicht fällt Dir selber eine Situation ein, in der Du einfach nicht NEIN sagen kannst. Hier gewinnt das heiße System die Oberhand.

Oscar Wild sagte treffen: „Allem kann ich widerstehen, nur der Versuchung nicht“

Wäre es nicht wunderbar, wenn Du bewusst entscheiden könntest, welches System Du in verschiedenen Situationen nutzen könntest, anstatt ihnen ausgeliefert zu sein? Um einer „heißen“ Versuchung zu widerstehen, müssen wir sie „abkühlen“. Das heißt, eine gewisse Distanz zur Situation aufbauen. Einige Kinder im Marshmallow Test lenkten sich mit Liedern ab, verschlossen die Augen oder träumten in Gedanken vor sich hin. Diese Distanz ermöglichte es ihnen durchzuhalten. Doch diejenigen, die sich den leckeren Geschmack vorstellten, den Marshmallow in seiner Form und Konsistenz betrachteten, hielten nicht so lange durch.

Probiere es einfach mal aus. In der nächsten verlockenden Situation stellst Du Dir vor, Du wärst ein alter weißhaariger Mann bzw. eine alte weißhaarige Frau und Du schaust auf Dein Leben zurück. Nun stell Dir ehrlich folgende Fragen: „Hat rückblickend diese Kaufentscheidung mein Leben nachhaltig verbessert? War diese Ausgabe wirklich nötig? Habe ich wirklich einen Mehrwert erhalten (wenn ich schon eine Mehrwertsteuer darauf zahle)?“

Täglich treffen wir Kauf- und Konsumentscheidung einfach aus Gewohnheit… Der Kaffee zwischendurch, das belegte Brötchen beim Bäcker oder hier und da eine Zigarette – um nur ein paar Beispiele zu nennen. So kommen schnell 3 bis 4 Euro pro Tag zusammen. Wenn Du das so liest, welcher Betrag könnte das bei dir sein? Einfach aus Deinem Gefühl heraus, welchen Betrag kannst Du Dir vorstellen monatlich zu sparen, ohne dass Du Dich merklich in Deiner Lebensqualität einschränken müsstest?

Ich rechne mit meinem Beispiel mal weiter, doch am besten nimmst Du selbst Deine eigene Zahl. Der Einfachheit halber nehme ich 100 € (3 € x 31 Tage = 93 €, also rund 100 €) im Monat auf die Du sicher ohne Probleme verzichtet könntest. Schauen wir mal, welchen Unterschied das in 35 Jahren macht.

100 € * 12 Monate = 1.200 € pro Jahr
1.200 € * 35 Jahre = 37.200 €
oder bei 6% angelegt = 137.360€

Was kommt bei Deiner Zahl als Ergebnis heraus?

Die Frage ist: Ist Dir diese Zahl ein bisschen mehr Disziplin wert? Und könnte diese Zahl einen viel größeren Unterschied in Deiner späteren Lebensqualität ausmachen, als der “Coffee to go” von der Straßenecke? Wenn Du diesen Betrag geschenkt bekommen würdest, könntest Du damit etwas anfangen?

Sparen oder auch die Altersvorsorge sprechen das kühle System an. Es betrifft uns nicht sofort, sondern erst in 20, 30 oder 40 Jahren. Wir machen uns mehr Sorgen und Gedanken über das, was heute ist, da die Evolution uns nicht sonderlich großzügig mit der Fähigkeit ausgestattet hat, uns die Zukunft vorzustellen. Wir verschließen die Augen über langfristige Folgen einer ungesunden Lebensweise. Ein Großteil der Menschen betrachtet das Sparen oft als überflüssig, das Thema Rente wird lieblos angegangen und es wird ein Sparplan abgeschlossen, welcher als Alibi und für das gute Gewissen dient etwas getan zu haben.

Um die Zukunft besser betrachten zu können, hilft es, das kühle System zu erhitzen und greifbarer zu machen. Mach Dir Deine Zukunft so anschaulich wie möglich. Stelle Dir genau vor, wie Du Deinen Lebensabend verbringen möchtest, wenn er morgen beginnen würde.

Verdränge folgende Gedanken: Ach, so alt werde ich nicht, ich benötige später nicht viel zum Leben und so weiter.

Denke jetzt einige Minuten mal bewusst und positiv über Deine Zukunft nach. Wir leben in einer Generation mit einem Lebensstandard, der so hoch ist wie noch nie zuvor. Die heutige Medizin hilft Dir dabei, ein hohes Lebensalter bei guter physischer Verfassung zu erreichen. Stell Dir vor, Du bist 60 Jahre alt und topfit. Dir fällt es schwer dies zu glauben?

Benjamin Franklin (1706-1790) schrieb seine Biografie in einem Alter von 65 Jahren. 19 Jahre lang bis zu seinem Tod mit 84 Jahren. Das war vor über 200 Jahren. Heute sind die Lebensbedingungen um ein Vielfaches besser. Die Wahrscheinlichkeit, dass Du mit 70 oder sogar 80 Jahren noch gesund und vital bist, ist sehr hoch!

Was möchtest Du tun, wenn Du 365 Tage im Jahr Zeit hast? Wie möchtest Du leben? Möchtest Du viel reisen, die Welt entdecken? Zeit mit Deinen Enkelkindern verbringen? Für Andere da sein und sorgenfrei die Zeit genießen?

Lass die positiven Gedanken zu und mache Dir bewusst, dass Du selbst es in der Hand hast, diese Zukunft zu gestallten.

2. Vermögensregel: Kein Ziel. Kein Plan. Kein Ergebnis.

Sicher hast Du schon einmal folgendes bemerkt: Du bist auf der Suche nach einem neuem Auto und hast Dich für eine Marke und ein Modell in einer bestimmten Farbe entschieden. Plötzlich siehst Du überall genau dieses Auto. Vielleicht bist Du verwundert und fragst Dich: „Fährt denn nahezu jeder das gleiche Auto?“ Nein, ganz bestimmt nicht! Das, was sich verändert hat, ist Dein Fokus auf Deine Umgebung. Jeden Tag nimmt der Mensch tausende Eindrücke auf, mehr als das Gehirn verarbeiten kann. Ein Informationsfilter in Deinem Kopf hilft Dir, die Informationen herauszusieben, welche für Dich wichtig und notwendig sind.

Das fällt Dir schwer zu glauben? Folgendes Beispiel: Wenn Du das nächste Mal Auto fährst, versuche alle Straßenschilder zu sehen, die Dir auf Deinem Weg begegnen. Ich bin mir sicher, dass Du viele Schilder übersiehst, wenn Du nicht extra darauf achtest. Weil das Halteverbotsschild aktuell nicht wichtig ist oder der Verkehr so dicht ist, dass Du sowieso nicht schneller als 20 km/h fahren kannst.

Ähnlich ist es mit dem, was wir in unserem Leben erreichen möchten. Im Alltag haben andere Dinge Priorität, zum Beispiel, pünktlich zum Termin zu kommen, die täglich Arbeit zu erledigen oder den Sportkurs endlich mal wieder zu besuchen.

Ziel der folgenden Übung ist es, Deinen Informationsfilter neu auszurichten, damit Du Deine Ziele fokussieren kannst. Am besten Du druckst Dir das Formular aus und schreibst ohne Pause darauf los.

1. Teil: Was

Was möchtest Du in Deinem Leben erreichen, wenn Du Dir Deines Erfolges absolut sicher bist? Welche Beziehung würdest Du führen? Was würdest Du in Deiner Freizeit tun? Welchen Hobbys und Interessen würdest Du nachgehen? Würdest Du viel reisen? Fremde Sprachen kennenlernen? Neue Sportarten ausprobieren? Welche Persönlichkeit hättest Du? Wie und wo würdest Du wohnen? Wie würde Dein Umfeld aussehen? Wie Deine Fitness? Welches Vermögen hättest Du? Welchen Job hättest Du? Wie viel würdest Du verdienen? Würdest Du Dich sozial engagieren? Wie wäre Dein familiäres Umfeld?

Denke mindestens 10 Minuten über diese Fragen nach und male Dir dieses Leben in Deiner Vorstellung möglichst detailliert aus.

2. Teil: Wann

In welchem Zeitraum möchtest Du Deine Ziele erreichen?
Welche Ziele kannst Du dieses Jahr, nächstes Jahr und in 5, 10 oder 15 Jahren erreichen?

Nur Du kennst die richtigen Zeiträume für Deine Ziele, lass Dich ganz von Deinem Gefühl leiten. Die Entscheidung ein gewisses Ziel in einem bestimmten Zeitraum zu erreichen, setzt eine wahnsinnige Motivation frei. Die Zeit gewinnt an Bedeutung, denn Du hast ein Ziel im Fokus.
Hier geht es noch gar nicht darum zu wissen, wie Du diese Ziele erreichst, viel wichtiger ist der Zeitrahmen, welcher Dir als Anhaltspunkt dient.

3. Teil: Warum

Warum möchtest Du dieses Ziel erreichen?
THE BIGGER THE WHY
THE EASIER THE HOW

Je größer das WARUM für Dein Ziel ist, desto einfacher das WIE! Dieser Teil ist fundamental wichtig!

Schreibe ganz genau auf, warum Du dieses oder jenes Ziel erreichen möchtest.
Welche Vorteile hättest Du davon?
Welche Person wärst Du?
Was würdest Du sehen, wenn Du dieses bestimmte Ziel erreicht hättest?
Wie würdest Du Dich beim Erreichen fühlen?

4. Teil: Engagement

Treffe Dich mit einem Freund oder einer Freundin und erzähle von Deinem Vorhaben. Diese Verpflichtung ist wichtig, um langfristig am Ball zu bleiben. Es hilft Dir, ein Zielbewusstsein aufzubauen und in schwierigen Zeiten erhältst Du die notwendige Unterstützung.

Zusätzlich empfehle ich Dir, Deine Ziele mindestens einmal am Tag durchzulesen oder in Deine Wohnung zu hängen. Dieser tägliche Kontakt richtet Deinen Informationsfilter neu aus und Du konzentrierst Dich auf die Dinge, welche für das Erreichen Deiner Ziele notwendig sind.

5. Teil: Glaube

Glaube an Dich, Deine Fähigkeiten, Deine Stärken und Deine Person. Sei Dir absolut sicher, dass Du diese Ziele erreichst!

Auch wenn Du nicht sofort einen Fortschritt bemerkst, sei Dir sicher, auf jeder Handlung, die Du unternimmst, folgt ein Ergebnis. Erwarte, dass sich Deine Bemühungen auszahlen. Diese Ergebnisse sind das Resultat eines ganz genauen Zieles. Und verbundenen mit einem riesigen WARUM ergibt sich das WIE (also der Plan) von ganz allein.

In diesem Sinne: Ein Ziel. Ein Plan. Ein Ergebnis.

„Was zählt, ist nicht allein die Verwirklichung des Zieles, sondern auch die Lebensqualität, die man auf diesem Weg entdeckt.“ Anthony Robbins

3. Vermögensregel: Kenne Deine Einnahmen und Deine Ausgaben

Einer der wichtigsten Schritte ist ein genauer Überblick über Deine Einnahmen und Deine Ausgaben. Man mag es nicht glauben, doch hier scheitern circa 80 % der Menschen. Nur wenn Du Deine Einnahmen und Ausgaben genau kennst, weißt Du, an welcher Stellschraube Du drehen kannst.

Die Einkommen mögen von Mensch zu Mensch variieren, doch ich stelle immer wieder fest, dass bei zu vielen Leuten am Ende des Geldes noch viel Monat übrig ist. Seine Einnahmen UND seine Ausgaben genau zu kennen, verschafft ein wahres Gefühl von Souveränität und lässt Ziele mit einem sicheren Fundament realisieren.

Grobes Wissen oder einfach nur Schätzungen sind hier fehl am Platze. Nur ganz genaue Beträge bringen Dir einen aussagekräftigen Überblick und zeigen Dir letztendlich Möglichkeiten auf, mehr Vermögen in Dein Leben strömen zu lassen. Ich darf Dir aus eigener Erfahrung versichern: Du hast noch keine Vorstellung davon, was alles Positives passieren wird, wenn Du diese Vermögensregel tatsächlich in die Praxis umsetzt. Ich persönlich war schockiert von der Höhe meiner Ausgaben und hätte mit diesem Ergebnis nie gerechnet.

Heute weiß ich umso mehr, welche Möglichkeiten mir versagt geblieben wären und bin dankbar, dass mir einst jemand genauso geholfen hat.

Hier ein Übersichtsblatt für Deine Einnahmen und Deine Ausgaben

P.S. Wir sind IMMER das Ergebnis unserer Gewohnheiten. Gewohnheiten sind Dinge, die wir regelmäßig tun oder auch nicht tun! Entwickle eine Regelmäßigkeit beim Anwenden dieser Vermögensregel. Nur so wirst Du dauerhaft erfolgreich sein. Wenn Du wissen willst, wie Du bei jeder einzelnen Regel den Turbo einschaltest, dann biete ich Dir wie vielen meiner erfolgreichen Mandanten an, meine Erfahrungen zu nutzen.

4. Vermögensregel: Vereinfachung

Vielleicht kennst Du jemanden, der mit dieser Geschichte etwas zu tun haben könnte und vielleicht, nur vielleicht, kennst Du die Person, von der ich gleich erzählen werde, sehr genau. Ich habe einen Bekannten und konnte bei ihm, und wenn ich ehrlich bin auch bei mir selber, folgende Verhaltensweise feststellen.

Er verdiente sein erstes Einkommen und kaufte sich ein Auto. Nach einer Weile verdiente er mehr Geld, er kaufte sich ein neueres und größeres Auto. Bei der Kleidung genau dasselbe, mehr Einkommen führte dazu, dass er sich immer die neusten und modischsten Sachen kaufte. Weiterhin konnte ich das auch bei den Ausgaben für den Urlaub feststellen. Das steigende Einkommen wurde dafür verwendet, längeren und exklusiveren Urlaub zu buchen. Letztendlich führt dieses Verhalten durch alle Lebensbereiche und hatte zur Folge, dass sein Vermögen immer die gleiche Zahl aufwies.

Du ahnst es: die Zahl lautet „nahe Null“!

Das Ganze ist eine Gesetzmäßigkeit und wurde von dem Soziologen C. Northcote Parkinson im letzten Jahrhundert als Gesetz der Verschwendung bezeichnet. Es lautet:
Ausgaben steigen stets bis an die Grenze des Einkommens.

Nur mal angenommen, diese Person erkennt ihr Verhalten, weil ihr jemand dabei geholfen hat. Wenn diese Person nun ihr Verhalten erkennt, hat sie jetzt die Möglichkeit, etwas zu verändern! Natürlich könnte auch alles beim Alten bleiben und wie so oft steigen die Ausgaben und die Verbindlichkeiten dann weiter an, bis ein Großteil des Einkommens dafür benötigt wird, einen hohen Lebensstandard mit vielen Verpflichtungen zu rechtfertigen.

Dieses Prinzip der sofortigen Bedürfnisbefriedigung führt zwar kurzfristig zu einem tollen Gefühl, aber auch zu langfristigen Problemen! Langfristig kann mit dieser Variante niemals Vermögen geschaffen werden. Ein anderer Weg könnte wie folgt aussehen: diese Person vereinfacht ein Stück weit ihre Lebensweise. Dies führt zwangsläufig zu weniger Ausgaben und es bleibt jeden Monat mehr Geld übrig. Geld, welches irgendwann für die persönlichen Ziele und Wünsche ausgegeben werden kann.

Vereinfachung heißt: Ausgaben und geplante Anschaffungen zu überdenken und sich ehrlich die Frage zu stellen: „Benötige ich dies oder jenes wirklich?“ Zeit ist hier der beste Ratgeber, nach wenigen Tagen legt sich die anfängliche Euphorie und es kann eine klare Entscheidung getroffen werden. Auch die Frage: „Was habe ich von dieser Anschaffung in den nächsten 10 Jahren?“ hilft die Situation mit Abstand zu betrachten, ein entfernter Blickwinkel und das Stellen der richtigen Fragen verbessert die Qualität von Entscheidungen enorm.

Die Qualität der Fragen, die Du Dir selber stellst, bestimmt die Qualität Deines Lebens, hochkarätige Fragen bringen Dir hochkarätige Lebensqualität. Übe dies doch einfach, in dem Du Dir selber diese beiden Fragen stellst: Benötige ich das jetzt wirklich? Und was habe ich in 10 Jahren davon?

Es kann sein, dass sich eine kleine Stimme meldet, die sagt: „Hey, ich arbeite so hart, natürlich habe ich mir dieses Auto, diese Reise und den neuen Fernseher verdient.“ Und diese kleine Stimme verschafft sich mehr und mehr Aufmerksamkeit. Sie meldet sich immer und immer wieder. Somit ist es auch beim Umgang mit Geld sehr wichtig, eine Balance zu finden, ein Gleichgewicht zwischen Sparen und Spaß herzustellen.

5. Vermögensregel: Das finanzielle Gleichgewicht

Kennst Du eine Person, die schon einmal versucht hat ein paar überflüssige Kilos abzunehmen?

Dann hast Du eventuell folgendes bemerkt: Wer den Entschluss gefasst hat, sich bewusster und gesünder zu ernähren, ist zu Beginn immer sehr motiviert. Die richtigen Lebensmittel sind organisiert, das Sportprogramm findet regelmäßig statt und alles läuft eine gewisse Zeit nach Plan. Doch dann…
…dann meldet sich im Kopf eine kleine Stimme und suggeriert, mal Pause mit der ständigen und anstrengenden Disziplin zu machen. Zu Beginn ist diese Stimme nur im Hintergrund zu hören, sie meldet sich erst ganz leise mit “Süßigkeiten“. Dann ein bisschen lauter “Süßigkeiten!”. Und schließlich schreit sie Dich regelrecht an: “SÜßIGKEITEN!!!!”.

Dir bleibt keine andere Wahl, als dieser mittlerweile großen Stimme Folge zu leisten. Und was passiert dann meist: die anfängliche Motivation sinkt, die Disziplin ebenso und irgendwann ist wieder alles beim Alten. Regelmäßiger Sport und gesündere Ernährung wird dann zu anstrengend und das Ziel abzunehmen verschwimmt. Und mal ehrlich: eigentlich ist doch auch alles ganz schön und bequem so wie es ist.

Und schon befindet man sich wieder in den Reihen derer, die ohnehin schon immer gewusst haben, dass das Ganze eh wenig Sinn hat.

Das wirklich Interessante ist aber: Wer die Entscheidung getroffen hat, einen gewissen Teil seines Einkommens zu sparen, verfährt oft nach genau dem gleichen obigen Szenario. Irgendwann wird das Sparen anstrengend, erfordert Disziplin und man will nicht mehr auf die schönen Dinge im Leben verzichten. Ähnliche Auswirkungen: Du sabotierst Dein Ergebnis, denn die kleine Stimme bekommt wieder ihren Willen und somit ihren Spaß. Ich habe eine Technik kennengelernt, mit der Du Deine kleine Stimme beherrschen kannst.

Es ist eines der größten Geheimnisse im Umgang mit Geld: das finanzielle Gleichgewicht.

Ein finanzielles Gleichgewicht herzustellen, funktioniert wie eine Waage beim Obsthändler auf dem Wochenmarkt. Du hast sicher schon hunderte Mal gehört, regelmäßig einen gewissen Teil Deines Geldes zu sparen. Doch heute liest Du vielleicht zum ersten Mal, dass Du einen gewissen Teil Deines Geldes mit Spaß und Freude ausgeben sollst, mit dem Ziel, bewusst die kleine Stimme zu steuern.

Dabei empfehle ich folgendes Verhältnis: 20% des Einkommens zu sparen und 10% des Einkommens mit Spaß auszugeben.
Was Du mit dem Spaßanteil machst, bleibt Dir überlassen. Es kann ein Essen im besten Restaurant der Stadt sein, ein ausgelassener Abend mit Deinen Freunden, Sachen, die Du schon immer haben wolltest und die eigentlich zu preisintensiv waren. Ob Champagner, Massagen oder anderer Luxus, ist dabei völlig egal. Es gibt nur die Bedingung: das Geld MUSS ausgegeben werden! Du könntest jetzt denken: “Ich gebe doch schon Geld für Sachen, Party und Spaß aus, wo ist denn der Unterschied?”

Der Unterschied liegt im Gleichgewicht. Du MUSST 10% Deines Einkommens für Spaß ausgeben. Aber Du MUSST auch 20% Deines Einkommens sparen.

Bei einem bewussten Verhältnis zwischen Sparen und Spaß, steuerst Du das Boot durch die Stromschnellen des Lebens. Ansonsten bist Du „den Dingen“ ausgeliefert, kannst nicht reagieren und wirst nur vom Wasser getragen. Bewusst das Steuer zu übernehmen hilft Dir, in Gefahrensituationen über Wasser zu bleiben und einem drohenden Wasserfall auszuweichen.

So ist es mit allen Dingen, ob es die Ein- und Ausgaben sind oder die Vereinfachung. Wer BEWUSST das Ruder übernimmt entscheidet wohin das Wasser einen tragen soll. Es mag sich hart anhören, doch wer sich mit diesen Dingen nicht beschäftigt; darf sich nicht wundern, wenn ein Wasserfall so nah kommt, dass ein Ausweichen zu spät ist.

Mein Ziel ist es, Dich beim Ergreifen Deines finanziellen Ruders zu unterstützen.

6. Vermögensregel: Fokus und Dankbarkeit

Alle Vermögensregeln drehen sich um ein zentrales Thema: Fokussierung!

Durch einen geschärften Fokus auf den Fluss Deines Geldes erhältst Du einen besseren Überblick, was mit Deinem Geld geschieht. Dadurch gewinnst Du ein neues Bewusstsein und kannst entscheiden, ob es so bleiben soll oder ob Du etwas ändern möchtest.

Auch im 90-Tage Experiment zur finanziellen Freiheit und bei der Erarbeitung Deiner Ziele ist die Fokussierung ein wichtiges und mächtiges Instrument, denn worauf Du Deinen Fokus richtest, zeigen sich die Ergebnisse! Egal, ob es sich dabei um Lebensbereiche wie Geld, Beziehungen, Beruf oder um Deine Partnerschaft handelt.

Wie die Brille einem sehschwachen Menschen dabei hilft, seine Umgebung scharf wahrzunehmen, hilft Dir Dein Fokus, das wahrzunehmen, worauf Du Dich konzentrieren möchtest. Es gibt nur ein Problem: Dein Fokus kann nicht zwischen gut oder schlecht unterscheiden! Alles, worauf Du ihn richtest, erweitert sich.

Ich gebe Dir ein Beispiel. Worauf richtest Du Deinen finanziellen Fokus?
Beschäftigst Du Dich gern mit dem Thema Geldmanagement? Verbindest Du damit schöne Gedanken? Vielleicht Freiheit? Sicherheit? Oder Zufriedenheit? Urlaub oder Luxus? Macht es Dir Spaß Dein Geld zu verwalten?

oder

Ist es Dir egal? Ist es ein lästiges und leidiges Thema? Begegnest Du Geld mit Zweifel, Sorge oder Angst? Wie siehst Du andere Menschen, die mehr Geld besitzen als Du? Bist Du neidisch? Oder sogar aggressiv ihnen gegenüber? Siehst Du in ihnen nur Betrüger?

Vereinfacht gesagt hast Du diese zwei Möglichkeiten:

Entweder Du denkst gut oder Du denkst schlecht über Geld. Beide Möglichkeiten erzeugen Ergebnisse! Der Unterschied ist nur: Wenn Du dem Thema Geld voller Zweifel, Sorge, Neid oder Desinteresse gegenüberstehst, wirst Du wahrscheinlich unter chronischem Geldmangel leiden müssen.

Wie komme ich zu dieser Behauptung?

Würdest Du ein Haustier haben, wenn es Dir nicht wichtig ist? Sicher nicht! Würdest Du einen Partner haben, wenn er Dir nicht wichtig ist? Sicher auch nicht! Würdest Du auf eine gesunde Ernährung achten, wenn es Dir nicht wichtig ist? Es wäre Dir natürlich auch egal. Und im Umgang mit Geld ist es genauso.

Wenn es Dir nicht wichtig ist, wird unter Umständen auch kein Geld vorhanden sein. Dann fließt Dir das Geld Monat für Monat aus den Händen und Du weißt nicht warum. Wer sich Sorgen um sein Geld macht oder Angst hat es zu verlieren, richtet unbewusst seinen Fokus auf Ereignisse und Situationen, die zum Verlust des Geldes führen.

Nun weiß ich aus eigener Erfahrung, dass es schwer ist, diese negativen Gedanken loszuwerden. Schließlich wird ja auch in Funk und Fernsehen alles dafür getan, dass es so bleibt. Doch wenn Du etwas ändern möchtest, dann können Dir folgende zwei Schritte dabei helfen: Werde Dir Deiner Gedanken bewusst und treffe die Entscheidung, ob Du etwas ändern möchtest oder nicht. Richte Deinen Fokus auf Dankbarkeit!

Wie meine ich das? Ganz einfach:

Sei dankbar über Deine momentane finanzielle Situation. Das klingt vielleicht verrückt, aber erst wenn Du Dich bewusst für Dankbarkeit entscheidest, ermöglichst Du Dir, diese Situation zu verändern. Jedes Mal, wenn Du Geld findest, es geschenkt bekommst oder über Deine Tätigkeit verdienst, sei dankbar dafür und freue Dich!

Zerbrich Dir auch nicht ständig den Kopf wie Du zu mehr Geld kommst. Manchmal tauchen neue Situationen, Ereignisse oder Chancen einfach auf. Wichtig ist nur, dass Du für das Neue offen bist und das erreichst Du, wenn Du Dankbarkeit in Deinem Leben etablierst. Dadurch richtet sich Dein Fokus neu aus und Du erkennst fast automatisch positive Lebensumstände, welche Dich zu einer höheren Lebensqualität führen. Sei auch dankbar in allen anderen Lebensbereichen. Deine Finanzen sind eng mit Beruf, Gesundheit und Partnerschaft verbunden.

„Je dankbarer Du bist, desto glücklicher bist Du und desto höher ist Deine Lebensqualität!“

Oft entstehen negative Situationen durch mangelnde Dankbarkeit. Dinge wie Gesundheit, persönliche Beziehungen oder das Einkommen werden als selbstverständlich angenommen. Plötzlich ist man unzufrieden, beschwert sich und gibt anderen die Schuld. Frustration entsteht und die Ziele entfernen sich. So schlimm eine Situation auch ist, wer dankbar ist, kann keine negativen Gedanken haben! Vielleicht probierst Du es einfach mal aus: Notiere auf einer ganzen A4 Seite Dinge, für die Du in Deinem Leben dankbar bist. Danach schreibe auf, wie Du Dich am Ende der Seite fühlst. Ich verspreche Dir, Du wirst von diesem Ergebnis begeistert sein!

Meine persönliche Empfehlung: Schreibe jeden Abend oder jeden Morgen 5 Dinge auf, für die Du dankbar bist. Das hilft Dir dabei, Deinen Fokus auf Dankbarkeit zu legen und positive Gedanken zu entwickeln. Aber sei ehrlich zu Dir selbst. Es reicht nicht, Dir schnell 5 Dinge auszudenken und diese schnell in Gedanken auszusprechen. Setze Dich wirklich hin, nimm einen Stift und einen Zettel und schreibe jeden einzelnen Tag auf, wofür Du dankbar bist.

7. Vermögensregel: 90 Tage Experiment zur finanziellen Freiheit

Ich lade Dich zu einem Experiment ein, das 90 Tage andauern wird. Nach den 90 Tagen wirst Du eine neue Gewohnheit bei Dir installiert haben, mit deren Hilfe Du eines Tages finanziell frei sein kannst. Doch warum solltest Du das Ganze tun? Warum diese Strapazen?

Ganz ehrlich, diese Fragen kannst Du Dir nur selber beantworten. Ich kann Dir lediglich einen Weg zu finanzieller Freiheit zeigen. Gehen musst Du ihn selbst.

Finanzielle Freiheit bedeutet, dass Dein Geld, Dein Vermögen, Deine verschiedenen Einkommensquellen jenes Geld hervorbringen, von dem Du jeden Monat leben kannst. Das bedeutet für Dich: mehr Zeit für die schönen Dinge im Leben, für das, was Dich wirklich interessiert. Reisen, Hobby, Zeit für die Familie sind nur ein paar Möglichkeiten, mit der neu gewonnenen Freizeit umzugehen.

Vor einiger Zeit habe ich die ersten Schritte auf diesem Weg unternommen und besitze heute eine Quelle, welche mir jeden Monat Geld hervor bringt. Ohne, dass ich dafür arbeiten muss. Weil ich von diesem Erfolg so begeistert bin, möchte ich Dir helfen, ähnliche Ergebnisse zu erreichen.

Die Frage ist: Wann möchtest Du Deine eigene finanzielle Quelle erschlossen haben? In 10 Jahren? In 20 Jahren? In 30 Jahren? Niemals? Das Wichtigste ist der Startschuss! Das bedeutet zu beginnen, den ersten Schritt in diese Richtung zu unternehmen, gleich welche Situation heute ist und wie viel Du verdienst oder was das Bankkonto sagt. Jetzt beginnen, ansonsten wird sich niemals etwas ändern!

Wer immer nur das tut, was er schon immer getan hat, wird auch nur das erhalten, was er schon immer erhalten hat.

Du könntest jetzt denken: „Das ist ja mal wieder super, ich habe nur sehr wenig Geld. Damit kann ich doch nichts erreichen. Ich werde mit meinem Geld vernünftig wirtschaften, wenn ich mehr Geld dafür zur Verfügung habe.“ Das wäre jedoch eine verzerrte Sicht auf den Umgang mit Geld. Genauso gut könnte eine übergewichtige Personen sagen: „Wenn ich abgenommen habe, dann werde ich zum Sport gehen und mich gesünder ernähren.“ Doch leider funktioniert die Welt so nicht.

Erst musst Du beweisen, dass Du mit Deinem Geld erfolgreich umgehen kannst und dann wirst Du mehr erhalten. Ein sehr gutes Beispiel sind Lottogewinner: „80 Prozent der Gewinner haben bald schon wieder Schulden.“ (Quelle: FAZ). Die meisten Lottogewinner können eben nicht richtig mit ihrem Geld umgehen, treffen die falschen Kaufentscheidungen und sind nach ein paar Jahren bei genau dem gleichen Einkommen, welches sie vorher hatten. Eben genau jenes Einkommen, mit dem sie vernünftig umgehen können. Um also mehr zu bekommen, musst Du die richtigen Gewohnheiten im Umgang mit Geld entwickeln.

Gern vergleiche ich diese Stelle mit dem Sport, den ich schon seit vielen Jahren ausführe. Beim Karate gibt es je nach Wissensgrad und Fähigkeiten unterschiedliche Gürtelfarben. Angefangen von einem weißen Gürtel, über eine breite Farbpalette hin zu mehreren schwarzen Gürteln. Für den nächst höheren Gürtel müssen die Prüflinge die Fähigkeiten, Techniken und die Disziplin beweisen, welche für die neue Farbe notwendig sind. Wer am ersten Tag einen schwarzen Gürtel umbindet, handelt wie ein Lottogewinner. Im Wettkampf wird er merken, dass es nicht damit getan ist, sich einen schwarzen Gürtel umzubinden. Das Tragen dieses Gürtels setzt jahrelanges, diszipliniertes Training voraus.

Doch wie wirtschafte ich mit meinem Geld richtig? Wie verdiene ich mir den finanziellen schwarzen Gürtel? Hierzu lade ich Dich zu einem 90-Tage-Experiment ein. Stelle ein Glasgefäß in Deiner Wohnung auf. Dies ist Dein Pot für finanzielle Freiheit! Zahle nun regelmäßig jeden Tag ein paar Cent oder ein paar Euro in den Pot ein.

„Wann soll dieses Geld ausgegeben werden?“ Dieses Geld wird niemals ausgegeben, dieses Geld wird nur investiert, um Einkommensquellen zu erschließen, welche Dein ganzes Leben lang sprudeln sollen. Dieser Pot ist Deine goldene Gans, welche Dir zukünftig regelmäßig goldene Eier legen soll. Das Ziel dieses Experimentes ist, dass Du eine Gewohnheit entwickelst um erfolgreich mit Deinem Geld umzugehen. Dabei kommt es nicht auf den Betrag an, sondern um das TUN!!!

Eines kann ich aus eigener Erfahrungen sagen: Kleine Beträge führen zwangsläufig zu größeren Beträgen. Das ist ein Naturgesetz. Doch bis dahin ist es eben wichtig, auch mit kleinen Beträgen zu beginnen. Wenn Du einmal bewiesen hast, dass Du mit einer bestimmten Menge Geld umgehen kannst, werden Ereignisse, neue Beziehungen und Zufälle dafür sorgen, dass Dein Vermögen weiter wächst.

Vor wenigen Tagen habe ich einen Anruf mit einem sehr verlockenden Angebot für die Erschließung einer weiteren passiven Einkommensquelle erhalten. Dieses Angebot ist in der Folge auch das Ergebnis meiner ersten Einkommensquelle, welche ich nur umsetzen konnte, weil ich jeden Tag einen gewissen Betrag für meine finanzielle Freiheit zurücklege.

Um Deinen Erfolg zu beschleunigen, lade ich Dich ein, dieses Experiment 90 Tage mit mir gemeinsam durchzuführen. Nach den 90 Tagen, kannst Du für Dich entscheiden wie es weitergeht. Entweder wirst Du sagen: „Das ist nichts für mich. Ich mach so weiter wie bisher und spiele Lotto.“ Oder Du wirst sagen: „Hey, das ist ja total einfach, ich finde es genial zu zusehen, wie mein Geld wächst und verlängere das Experiment.“

Ich bin jetzt schon auf Deine Ergebnisse und Deinen Erfolg gespannt und freue mich, von Dir zu hören.

P.S. Wenn es für Dich zu anstrengend oder zu mühselig ist, mich zu kontaktieren, wird Dich auch jede andere Aktivität auf dem Weg zur finanziellen Freiheit abhalten.

Alles beginnt mit dem ersten Schritt in die gewünschte Richtung!

Schlussbemerkung

Nun kennst Du die 7 Vermögensregeln, mit deren Hilfe Dein Vermögen wachsen wird! Doch leider ist es mit Lesen allein nicht getan. Nur wenn Du die Fragen beantwortest, jede einzelne Vermögensregel studierst und anwendest, wirst Du Erfolg erzielen. Ich ahne, dass Du alle Regeln hintereinanderweg gelesen hast, ich würde es auch so machen. Du hast jetzt einen Überblick über alle Vermögensregeln. Lese jetzt noch einmal die Regeln, die Dich am meisten angesprochen haben und beginne mit den Aufgaben.

Welche fantastischen Möglichkeiten Du erreichen kannst, zeigt die Erfolgsstory von Sylvia:

Hallo Mike,
Deine Vermögensregeln haben mir sehr viel gebracht und auch zum Teil schon mein Denken verändert. Aber der Reihe nach:

Einnahmen und Ausgaben

Ich war wirklich erschrocken, wie groß die Abweichung war zwischen den gedachten Ausgaben und meinen tatsächlichen Ausgaben. Es war ein Schlüsselerlebnis, schwarz auf weiß zu sehen, wohin das Geld fließt. Ich wusste gleich genau, bei welchen Positionen ich zukünftig sparen kann oder ich einfach verschwenderisch mit meinem Geld umgegangen war. Gleich nach dem ersten Monat habe ich z. B. meinen Handyvertrag gekündigt, da es hier viel günstigere und gleich gute Alternativen gibt. Auch habe ich angefangen mehr zu kochen, anstatt ständig essen zu gehen. Da sind echt enorme Summen unnötigerweise draufgegangen.
Schon nach drei Monaten fällt meine Differenz zwischen Ausgaben und Einnahmen deutlich höher aus.
Diese Einnahmen-Ausgaben-Aufstellung stellt auch jeden Monat einen Erfolgsmoment für mich dar. Ich sehe genau, wieviel Geld ich gespart habe und was ich für meinen Vermögensaufbau nutzen kann.

Vereinfachung

Der Newsletter kam zeitlich sehr passend, da ich im April die Kanzlei gewechselt habe und dadurch ein viel höheres Einkommen hatte. Ich versuche aber weiter so zu leben, als hätte ich noch das geringere Einkommen. Bis auf meine Riester-Rente, deren Vertrag ich angepasst habe, habe ich keine Ausgaben getätigt, die ich mir nur aufgrund meines besseren Gehalts hätte leisten können. Diese einfache Frage: „Brauche ich es wirklich?“ hat meinem Konto schon viel Gutes getan ;-) Dieses Denken ist mir schon in Fleisch und Blut übergegangen, sodass ich auch kein Bedauern mehr verspüre, wenn ich etwas nicht kaufe, da die Freude am Ende des Monats über den Betrag, den ich sparen konnte viel größer ist!

Finanzielles Gleichgewicht

Der Spaßbetrag hat bei mir schon immer gestimmt. Durch die anderen Regeln konnte ich jetzt aber auch den Sparbetrag auf 20% und teilweise mehr erhöhen.

Experiment

Der Mai war ein Monat mit extrem hohen Ausgaben für mich. Solche Monate gibt es, da nicht alles vorhersehbar ist. Es erstaunte mich aber, dass es selbst in so einem Monat möglich ist, jeden Tag etwas in einen Pott zu schmeißen. Im Umkehrschluss heißt es, dass Sparen immer möglich ist und es keine Ausreden dafür gibt, einen Monat nichts zur Seite zu legen, auch wenn es evtl. nicht die 20 % sind.

Mike Hofmann ist unabhängiger Versicherungsmakler im Großraum Dresden, Radebeul und Meißen. Er hat es sich zur Aufgabe gemacht die Versicherungsbranche zu revolutionieren - Weg von der angstbehafteten Beratung, hin zu einer Beratung, die seinen Kunden wirklich einen Mehrwert bietet.

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