4 Tipps zu Deiner Beihilfeversicherung | Beihilfeergänzung | Referendartarif

In diesem Video erhältst du viele Informationen, die du wissen solltest, bevor du eine Beihilfeversicherung abschließt. Es geht hier nicht um Informationen, die du vielleicht schon weißt, um Leistungen oder verschiedene Änderungen der Beihilfesätze, sondern es sind Informationen die, wie ich denke, nicht jeder so konkret kennt. Fangen wir mit der Beihilfeergänzungsversicherung an. Normalerweise ist es so, dass 50% die Beihilfe und 50% deine Versicherung übernimmt, jetzt in dem Beispiel. Wenn jetzt die Beihilfe mal Leistungen kürzt, dann ist es so. Beispielsweise geht eine Rechnung von 100 Euro ein. Dann zahlt deine Beihilfe 50 Euro und deine Versicherung auch 50 Euro. Wenn jetzt aber die Beihilfe sagt, dass sie nur noch 30 Euro zahlt, würdest du auf 20 Euro sitzenbleiben. Diese 20 Euro übernimmt dann die Beihilfeergänzungsversicherung. Du kannst dir das wie einen Airbag für die Restkosten vorstellen. Das muss auch nicht heute sein, dass es verschiedene Leistungskürzungen gibt, es könnte aber in der Langfristigkeit, in 10, 15 oder 20 Jahren, durchaus passieren. Es kann Bereiche treffen wie Zahnbehandlung, Heilpraktiker, Hilfsmittel, Auslandsreisekrankenversicherungen. Deshalb achte darauf, dass das dort ordnungsgemäß mit abgesichert ist. Zweiter Punkt sind die Gesundheitsfragen In der Regel fragen die Versicherer die letzten 5 Jahre ambulant und die letzten 10 Jahre stationär ab. Bevor du irgendwo eine Versicherung abschließt, prüfe also, welche Behandlungen bei dir stattgefunden haben. Am besten ist sowieso, dass du vorab anonym eine Vielzahl von Gesellschaften anfragst und dir ein Votum geben lässt, wie sie dich versichern würden. So kann es sein, dass du bei dem einen keine Ausschlüsse bekommst oder Risikozuschläge hast, und bei dem anderen würde es zu Ausschlüssen führen. Achte da definitiv darauf, denn so erhältst du dann das für dich beste Angebot. Des Weiteren gibt es bei den Gesundheitsfragen auch Gesellschaften, die nach Beschwerden fragen, wegen derer du gar nicht beim Arzt warst. Lies deshalb ganz genau die Gesundheitsfragen durch, bevor du eine Versicherung abschließt. Drittens solltest du einen Versicherer wählen, der davon Ahnung hat. Du möchtest langfristig bei dem Versicherer sein, weshalb das ein Versicherer sein sollte, der sehr viel Ahnung hat und dies nicht erst seit Kurzem betreibt oder bei dem die Versicherungsgemeinschaft nur sehr klein ist. Genauso wird auch der Beitrag eine untergeordnete Rolle spielen. Denn selbst wenn du heute ein paar Euros sparst, wird das später alles sehr, sehr viel teurer werden. Wähle deshalb einen vernünftigen Krankenversicherer und da gibt es leider nicht ganz so viele davon. Der vierte und letzte Punkt: Solltest du jetzt im Referendariat sein, ist dein Tarif anders als später nach dem Referendariat. Der Tarif während des Referendariats kostet circa zwischen 80 und 120 Euro. Das liegt daran, dass ein paar Leistungen gekürzt sind, meist im Zahnbereich und bei den Sehhilfen. Später ist dann aber wieder alles ganz normal versichert. Und diese Tarife haben keine Altersrückstellungen. Diese kommen später hinzu und aufgrund derer ist auch der Beitragsunterschied zu erklären. Ich hoffe, diese Informationen haben dir weitergeholfen und dass etwas dabei war, das du noch nicht gewusst hast. Ich wünsche dir viel Spaß bei der Auswahl deines richtigen Krankenversicherers.

Mike Hofmann ist deutschlandweit unabhängiger Versicherungsmakler. Er hat es sich zur Aufgabe gemacht die Versicherungsbranche zu revolutionieren - Weg von der angstbehafteten Beratung, hin zu einer Beratung, die seinen Kunden wirklich einen Mehrwert bietet.

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