Datum: 12. November 2019

Die Pläne des Bundesarbeitsministers Hubertus Heil (SPD) sehen genau das vor: Ab 2020 sollen Selbstständige in Deutschland gesetzlich zur Altersvorsorge verpflichtet werden. Die Gründe sind triftig, das Thema Altersarmut steht bedrohlich im Raum. Und doch gibt es einige Gestaltungsmöglichkeiten, die Sie im Folgenden nachlesen können.

Mit Hubertus Heil setzt sich der Bundesarbeitsminister für eine generelle Rentenversicherungspflicht für Selbstständige in Deutschland ein. Noch in diesem Jahr sollen entsprechende Initiativen auf den Weg gebracht werden. Und das aus gutem Grund: Derzeit sollen in Deutschland rund drei Millionen selbstständig Tätige über eine nicht ausreichende Altersversorgung verfügen. Ob dies allerdings an der fehlenden Rentenversicherungspflicht liegt, wie es argumentiert wird, ist eine andere Frage. Fakt ist jedoch, dass viele Selbstständige ihre finanzielle Versorgung im Alter bislang nicht im Griff haben, auch wenn sich über Details trefflich streiten lässt. Die Gründe jedoch sind vielfältig, es lohnt sich, dies näher zu beleuchten.

Wie viel Vorsorge ist für Selbstständige ausreichend?

Es wird also von Selbstständigen zu wenig vorgesorgt – warum? Einerseits darf die finanzielle Belastung nicht unterschätzt werden, insbesondere Kleinunternehmen können sich hier schwertun. Startups wiederum haben dieses Thema nicht oder nicht ausreichend auf dem Schirm – dazu ist doch vermeintlich noch so lange Zeit. Doch das größere Problem dürfte sein, dass das notwendige Maß an Vorsorgeaufwand nicht richtig eingeschätzt wird: Wie viel sollten Selbstständige monatlich anlegen, um auch im Ruhestand den gewohnten Lebensstandard weiter genießen zu können? Hier gibt nur eine fundierte Rentenberechnung Auskunft.

Das Erstaunliche ist die Größe der Lücke, die bei der Beantwortung dieser Frage zwischen der echten Realität und der individuellen Wahrnehmung aufklafft: Der Aufwand für eine bedarfsgerechte Altersvorsorge wird dramatisch unterschätzt. Wollen Selbstständige lediglich das Niveau der gesetzlichen Rentenversicherung, also etwas unter 50 Prozent des aktuellen Netto-Einkommens erreichen, müssen sie bereits erhebliche Beträge in die geeigneten Instrumente investieren. De facto reicht das aber bei Weitem noch nicht aus, sollen im Alter nicht drastische Abstriche am eigenen Standard gemacht werden. Genau dieses Problem greift Bundesarbeitsminister Hubertus Heil auf, entsprechende Absichten waren bereits im Koalitionsvertrag formuliert worden. Sollte es nun also zur Einführung der Rentenversicherungspflicht für Selbstständige in Deutschland kommen, müssen diese belegen, dass sie ausreichend Vorsorge für ihren Ruhestand getroffen haben. Ist dies der Fall, ist die Rentenversicherungspflicht bereits erfüllt.

Wie soll die Rentenversicherungspflicht umgesetzt werden?

Grundsätzlich sollen Selbstständige aber eigenständig entscheiden können, wie und wo sie für ihr Alter ansparen. Sowohl die gesetzliche Rentenversicherung als auch geeigneten Instrumente der privaten Altersvorsorge werden demnach anerkannt, können diese in ausreichendem Maße belegt werden. Es ist wohl im Gespräch, dass in erster Linie die Basis- bzw. Rürup-Rente vom Gesetzgeber anerkannt wird. Das liegt auch auf der Hand, denn diese private Altersvorsorge-Variante ähnelt der gesetzlichen Rentenversicherung am meisten und wird entsprechend steuerlich begünstigt. Sie lässt sich mit entsprechend zertifizierten Tarifen umsetzen, die eine ganze Reihe von Kriterien erfüllen müssen. Der Vorteil: Selbstständige können die Beitragszahlung relativ flexibel gestalten. Zeichnet sich zum Beispiel gegen Jahresende ein relativ hoher Gewinn ab, können Selbstständige ihre Steuerlast mit einer zusätzlichen Einmalzahlung bis zur jeweils geltenden Höchstgrenze reduzieren.

Gut gemeint, aber auch gut gemacht?

Der Bedarf ist klar: Selbstständige sollen frühzeitig und eigenständig dafür sorgen, dass sie im Alter nicht auf staatliche Unterstützung angewiesen sind und dann jeden Euro zweimal umdrehen müssen. Derzeit sind wohl rund eine Million Selbstständige zur Beitragszahlung in die in der gesetzlichen Rentenversicherung verpflichtet, in erster Linie sind das Rechtsanwälte, Apotheker oder selbstständige Hebammen. Rund 3,7 Prozent der einst selbstständig Tätigen erhielt 2016 Leistungen aus der Grundsicherung (Alterssicherungsbericht 2016). Im Vergleich zu den Arbeitnehmern ist das fast das Doppelte – die Initiative des Bundesarbeitsministers ist also durchaus nachzuvollziehen. Hier ist viel Aufklärung notwendig, um eine Trendwende zu schaffen. Aus diesem Blickwinkel betrachtet, ist die Einführung der Rentenversicherungspflicht durchaus sinnvoll: Wer nicht eigenständig ausreichend vorsorgt, muss also in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen. Abzuwarten sind die konkreten Zahlen, die sicher mit dem Reformvorschlag auf den Tisch kommen.

Fazit: Eigenständig und überlegt vorsorgen – ein Muss für Selbstständige

Angesichts der erschreckenden Zahlen zur Altersarmut bei ehemaligen Selbstständigen liegt es auf der Hand, dass der Bundesarbeitsminister reagieren muss: Ab 2020 sollen selbstständig Tätige in Deutschland zur Rentenversicherung verpflichtet werden. Es sei denn, Sie haben schon ausreichen privat vorgesorgt, dann müssen Sie auch nicht zusätzlich in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen. Sobald die konkreten Pläne des von Hubertus Heil verantworteten Bundesministeriums für Arbeit und Soziales vorliegen, sollten Sie daher prüfen: Reicht Ihre Vorsorge aus, ist alles in Ordnung. Klaffen noch Lücken, sollten Sie aufstocken – insbesondere die Rürup-Rente kommt für Sie in Frage. Hier profitieren Sie zusätzlich von steuerlichen Vorteilen, die Sie ganz gezielt beeinflussen können. Sollten Sie das Thema ignorieren, landen Sie in der gesetzlichen Rentenversicherung. Auch das ist kein Problem, denn letztendlich ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass Sie im Alter ohne ein zusätzliches Einkommen Grundsicherung beziehen werden. Haben Sie Fragen dazu oder benötigen Sie Informationen zu in Frage kommenden Tarifen, dann wenden Sie sich bitte vertrauensvoll an uns. Wir beraten Sie zu 100 % kostenfrei und unabhängig.

Mike Hofmann ist deutschlandweit unabhängiger Versicherungsmakler. Er hat es sich zur Aufgabe gemacht die Versicherungsbranche zu revolutionieren - Weg von der angstbehafteten Beratung, hin zu einer Beratung, die seinen Kunden wirklich einen Mehrwert bietet.

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Datum: 31. Oktober 2019

Pünktlich zum Jahresende können Sie als Mitglieder einer privaten Krankenversicherung damit rechnen, Post von Ihrem Versicherer zu erhalten. Die Beiträge für das kommende Jahr werden angekündigt – und meist sind die im Vergleich zum aktuellen Beitragsniveau um einiges höher. Nun ist guter Rat teuer: Bleiben und die Beitragsanpassung hinnehmen oder einen anderen Krankenversicherer suchen? Diese Entscheidung will gut überlegt sein, denn es gibt durchaus Alternativen. Hier die wichtigsten Informationen im Überblick.

Warum gibt es Beitragsanpassungen?

Versicherungsgesellschaften nutzen diese Möglichkeit, um die Veränderungen einzupreisen, die seit der Vertragsunterzeichnung unvorhergesehen und schwer kalkulierbar auf sie zugekommen sind. Das können höhere Leistungsausgaben als erwartet sein, aber auch Ereignisse im Umfeld, wie beispielsweise die schon seit Jahren anhaltende Niedrigzinsphase. Diese lässt die Zinseinnahmen, mit denen die Versicherer ihre Einnahmesituation sonst verbessern konnten, drastisch schrumpfen. Allerdings schlagen naturgemäß die steigenden Gesundheitskosten zu Buche. Neue Therapien und Medikamente zeitigen nämlich nicht nur größere Erfolge in der Behandlung von Krankheiten, sondern verursachen auch höhere Kosten.

Allerdings können die Versicherungsgesellschaften nicht willkürlich vorgehen: Die Aktuare und Versicherungsmathematiker müssen sich an die rechtlichen Rahmenbedingungen halten, die einerseits vom Versicherungsaufsichtsgesetz (VAG), andererseits von der Kalkulationsverordnung (KalV) und dem Versicherungsvertragsgesetz (VVG) gesetzt werden. Die neuen Kalkulationen werden von unabhängigen Treuhändern ebenso akribisch überprüft wie sämtliche auslösende Faktoren und die Einhaltung des Rechtsrahmens. Dieser sieht beispielsweise vor, dass die tatsächlichen Kosten um mehr als zehn Prozent über den ursprünglich eingeplanten Kosten liegen müssen.

Wie hoch ist die Anpassung in der gesetzlichen KV?

Vor allem die private Krankenversicherung sieht sich seit Jahren der Kritik ausgesetzt, dass die Beiträge in einem überdurchschnittlichen Maße steigen würden. Die harten durchschnittlichen Zahlen sehen jedoch anders aus:

  • PKV – Beitragsanpassung von 2010 bis 2016 – 1,4% pro Jahr

Zum Vergleich:

  • GKV – Beitragsanpassung von 2010 bis 2016 – 3,2% pro Jahr

(Quelle: Vortrag Hagen Engelmann)

Natürlich weichen einzelne Anbieter nach oben oder unten ab, aber allein diese Auswertung zeigt, dass privat Krankenversicherte durchaus gut bedient sind. Angesichts der allgemein steigenden Preise und Löhne für die Beschäftigten im Gesundheitswesen liegt es geradezu auf der Hand, dass sich auch die Kosten für die Krankenversicherung verändern.

Welche Lösungen gibt es bei einer Beitragsanpassung?

Sehen Sie sich nun mit einer erheblichen Beitragserhöhung konfrontiert, sollten Sie nicht gleich nach einem anderen Anbieter Ausschau halten. Der Grund: Sie haben das Recht, von Ihrem Krankenversicherer einen anderen Tarif angeboten zu bekommen – und das ohne erneute Gesundheitsprüfung und unter Anrechnung Ihrer bisherigen Versicherungszeit. Das hat den Vorteil, dass die Beiträge nicht mit einem höheren Eintrittsalter kalkuliert werden, was von vornherein ungünstiger für Sie ist. Ihre Krankenversicherung sendet Ihnen verschiedene Varianten zu, die einen gleichwertigen Versicherungsumfang bieten müssen. Sollten Sie Leistungsverbesserungen wünschen, darf der Versicherer das Risiko prüfen – also auch Gesundheitsfragen stellen.

Eine weitere Alternative wäre die Vereinbarung einer Selbstbeteiligung. Im Leistungsfall würde die Erstattung Ihrer Krankheitskosten um diesen Selbstbehalt gekürzt. Das kann sinnvoll sein, sollte aber genau überlegt werden. Sollten diese Versuche nicht fruchten oder sind Sie generell unzufrieden mit Ihrer Krankenversicherung, dann können Sie auch einen Wechsel ins Auge fassen. In diesem Fall können Sie sogar die im jeweiligen Tarif bisher gebildeten Altersrückstellungen mitnehmen und dem neuen Vertrag gutschreiben lassen.

Fazit: Überlegt vorgehen und private Krankenversicherung optimieren

Beitragsanpassung in der Krankenversicherung sind normal – und zwar sowohl in der gesetzlichen als auch in der privaten Krankenversicherung. Hier spielen verschiedene Faktoren ihre Rollen, allen voran treiben die steigenden Gesundheitskosten die Versicherungsbeiträge nach oben. Doch Sie müssen drastische Erhöhungen nicht hinnehmen. Gehen Sie bitte in dieser Reihenfolge vor:

  1. Fordern Sie einen Alternativ-Tarif von Ihrem Krankenversicherer an –
    dieses Recht steht Ihnen nach § 104 VVG zu.
  2. Alternativ können Sie auch einen Selbstbehalt vereinbaren. Das spart zwar Beiträge, aber Sie erhalten Erstattungen entsprechend gekürzt.
  3. Gerne unterbreiten wir Ihnen Vorschläge von anderen Versicherern, Ihre Altersrückstellung können Sie abhängig vom Tarif auf den neuen Tarif übertragen lassen.

Fordern Sie bei Bedarf einfach unsere Expertise an – wir stehen Ihnen 100 % kostenfrei mit Rat und Tat zur Seite.

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Datum: 29. Oktober 2019

Das Thema Vorerkrankungen spielt bei Personenversicherungen mehr oder weniger die Hauptrolle: Aufgrund der gesundheitlichen Vorgeschichte können die Kranken-, Lebens- und vor allem auch BU-Versicherer entscheiden, ob und zu welchen Konditionen sie einen Versicherungsantrag annehmen möchten. Aber insbesondere für den Leistungsfall sind die Angaben entscheidend. In der Regel beziehen sich die Gesundheitsfragen im ambulanten Bereich auf die letzten fünf Jahre, für den stationären Bereich jedoch schon auf zehn Jahre. Umso wichtiger ist es, sich ausführlich mit der Herangehensweise der Versicherer zu befassen und daraus die entscheidenden Rückschlüsse für das eigene Vorgehen zu ziehen. Hier alle Fakten im Überblick.

Warum stellt der Versicherer diese Gesundheitsfragen?

Die Risikobewertung in Form von Gesundheitsfragen ist eines der Grundprinzipien der Versicherung: Hier zahlen viele in eine Kasse ein, um in einem definierten Ernstfall daraus eine vereinbarte Leistung zu erhalten. Nun sind die Voraussetzungen der Einzahler aber unterschiedlich. Einer ist bereits älter und ihn plagen bereits einige gesundheitliche Probleme, ein anderer ist vielleicht noch jung und fit. In puncto Berufsunfähigkeit ergeben sich daraus unterschiedliche Wahrscheinlichkeiten eines Leistungsfalls: So ist es im Vergleich deutlich wahrscheinlicher, dass der ältere Einzahler in absehbarer Zeit Leistungen beanspruchen wird. Um hier einen Ausgleich zu schaffen, muss der Ältere einen höheren Beitrag zahlen. Im Ernstfall, wenn seine gesundheitlichen Probleme bereits zu groß sind, muss er mit Risikozuschlägen rechnen oder der Antrag wird komplett abgelehnt.

Diese Annahmepolitik dient einerseits der Versichertengemeinschaft: Übersteigen nämlich die Kosten, die durch Leistungsfälle verursacht werden, den dafür vorgesehenen Anteil der Beitragseinnahmen, müssen die Beiträge erhöht werden. Andererseits schützen die Versicherer natürlich auch ihre eigenen Interessen, denn als privatwirtschaftliches Unternehmen sind sie naturgemäß an Gewinnen interessiert.

Welche Konsequenzen drohen bei falschen Angaben?

Sie könnten nun auf die Idee kommen, bei den Gesundheitsfragen einiges weglassen oder die Situation etwas beschönigen zu wollen – davor sei jedoch ausdrücklich gewarnt: Ihnen drohen in diesem Fall empfindliche Sanktionen.

Beispiel
Leiden Sie beispielsweise an einer chronischen Erkrankung, die jedoch nur in größeren Abständen auftritt, könnten Sie Gefahr laufen, die Frage nach einer ambulanten Behandlung zu verneinen – weil sie es vergessen haben oder Ihnen die Angelegenheit nicht relevant erscheint. Nach Vertragsabschluss kommt es zu einem erneuten Ausbruch und Sie beantragen Leistungen. Der Versicherer prüft und stellt dabei fest, dass Sie bereits mehrfach deswegen in Behandlung waren. Im Extremfall kann er nun vom Vertrag komplett zurücktreten – Sie hätten also gar keinen Versicherungsschutz mehr und würden diesen auch kaum noch bei einem anderen Versicherer erhalten. Denn: Zu Ihren Obliegenheiten gehört die sogenannte vorvertragliche Anzeigepflicht: Alle relevanten Gesundheitsfragen sind korrekt und vollständig zu beantworten, um dem Versicherer eine faire Chance zur Risikobeurteilung und Beitragskalkulation zu geben.

Wo bekomme ich meinen gesundheitlichen Lebenslauf her?

Das ist naturgemäß nicht so einfach – wer schreibt sich schon alle Arztbesuche auf? Und doch ist es unerlässlich. Sollten Sie sich nicht sicher sein, konsultieren Sie am besten Ihren Hausarzt, der im Zweifelsfall auch Auskunft zu ausgestellten Überweisungen, Rezepten und angeratenen Behandlungen geben kann.

Wie finden wir den passenden Versicherungsschutz?

Sobald Sie alle Informationen zusammengetragen haben, können Sie die Gesundheitsfragen detailliert – vor allem vollständig und korrekt – beantworten. An dieser Stelle kommen wir ins Spiel, denn sich direkt an eine Versicherungsgesellschaft zu wenden, birgt einige Risiken: Werden Sie dort wegen eventueller Vorerkrankungen abgelehnt, müssten Sie das beim nächsten Versicherer erwähnen – und das hat Konsequenzen. Deswegen haben wir einen eigenen Prozess entwickelt, der Ihre Interessen bestmöglich wahrt:

  • Wir legen zunächst die passende Höhe für eine BU-Rente fest. Die sollte rund 80 Prozent Ihres derzeitigen Netto-Verdienstes betragen.
  • Ebenso wichtig ist die Laufzeit, denn der Versicherungsschutz sollte erst enden, wenn Sie in die Altersrente eintreten. Hier gibt es Unterschiede in Abhängigkeit vom Geburtsjahr – wir geben Ihnen dazu gerne Auskunft.
  • Dann konsultieren wir ein unabhängiges Vergleichsprogramm, sodass wir aus der großen Anzahl an Versicherungsgesellschaften und vor allem Tarifen die für Sie in Frage kommenden auf einer fundierten Grundlage auswählen können.
  • Wir versenden daraufhin aber keinesfalls komplette Versicherungsanträge, sondern stellen anonyme Risikovoranfragen: Ihre Gesundheitsdaten sind zwar enthalten, aber Ihre Identität bleibt den Versicherern verborgen.
  • Diese geben auf dieser Grundlage ein Votum ab: Sie nehmen entweder zu regulären Bedingungen an, erheben Risikozuschläge oder lehnen ab. So haben wir die Chance, bei Bedarf noch einmal nachzuverhandeln, um das Bestmögliche für Sie zu erreichen.
  • Liegen alle Angebote vor, vergleichen wir und werten fachkundig aus, sodass Sie eine tragfähige Entscheidungsgrundlage erhalten.
  • Nun liegt es an Ihnen, die zu Ihren Vorstellungen passende Berufsunfähigkeitsversicherung abzuschließen.

Fazit: Systematisch vorgehen und bestmöglichen BU-Schutz erhalten

Die Berufsunfähigkeitsversicherung ist ohne Zweifel eine der wichtigsten Versicherungen, die Sie zum Schutz Ihrer finanziellen Existenz abschließen können. Allerdings ist der Weg zum passenden BU-Schutz mit einigen Steinen gepflastert, allen voran erweisen sich die Gesundheitsfragen immer wieder als Hürde. Diese werden jedoch nicht ohne Grund gestellt und sollten in jedem Fall korrekt und vollständig beantwortet werden. Bestehen schon Vorerkrankungen, kann es durchaus zu Problemen bei der Antragsannahme kommen: Sehen Versicherer ein erhöhtes Risiko für einen Leistungsfall, werden sie entsprechend restriktiv reagieren. Sollte ein BU-Antrag abgelehnt werden, wird es noch schwieriger, eine andere Gesellschaft zu motivieren.

Gehen Sie hier auf Nummer sicher und reduzieren Sie dieses Risiko – wir übernehmen diese Verhandlungen sehr gerne für Sie. Nehmen Sie dazu einfach direkt Kontakt zu uns auf, wir beraten Sie 100 % kostenfrei.

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Datum: 15. April 2018
Artikel von Tristan Süß

Das Schreckgespenst des Fachkräftemangels geht um in Sachsen. Seit Jahren ist dieser Alptraum eines jeden Unternehmers nicht nur reißerische Schlagzeile eines Boulevardblatts, sondern traurige Realität zwischen Vogtland und Oberlausitz. Besonders mittelständische Betriebe beklagen eine zunehmende Abwanderung, sowohl von Young Professionals als auch qualifizierten Nachwuchskräften und potenziellen Lehrlingen, in die westlichen Bundesländer. Hinzu kommt der immer problematischer werdende demografische Wandel und als wenig schmackhaftes Topping der sukzessiv sinkende Bildungsstandard an den Schulen.

Kurzum: Es mangelt an geeigneten Arbeitskräften.

Die Unternehmen versuchen diesem Problem mit einem umfangreichen Maßnahmenkatalog und auf eine häufig unkonventionelle Art, wie beispielsweise einem Shuttle- Service für Lehrlinge, entgegenzuwirken. Dabei gibt es ein wesentlich praktikableres und attraktiveres Instrument, um in nahezu jedem Betrieb und jeder Firma, unabhängig von Branche, Standort oder Größe, neue Mitarbeiter zu werben und vor allem um bereits bestehende und in den unternehmensindividuellen Arbeitsalltag integrierte Fachkräfte zu behalten: die betriebliche Altersvorsorge (bAV).

Das Thema Rente lässt garantiert keinen Arbeitnehmer kalt, ist die Sicherheit der gesetzlichen Altersrente doch zu Recht umstritten. Längst ist der Aufbau einer privaten Zusatzversorgung nicht mehr die Ausnahme, sondern zur Regel geworden. Wenn diese Zusatzversorgung zusammen mit dem Arbeitgeber aufgebaut wird, so bleibt dieser nicht mehr nur ein Chef, der den momentanen Lebensunterhalt seiner Angestellten finanziert, sondern darüber hinaus derjenige, der sogar noch nach Ausscheiden aus dem Erwerbsleben den wohlverdienten Ruhestand nicht zur Armutsfalle werden lässt.

Die bAV ist hierbei kein starres Konzept, sondern kann nach Belieben individualisiert werden. Der Arbeitgeber kann eine Betriebsrente ohne weitere Beteiligung des Angestellten zahlen, eine Leistung welche häufig als Treue- Bonus an langjährige Mitarbeiter vergeben wird. Genauso können sich natürlich auch Arbeitgeber und Angestellter die Beiträge teilen.

Eine weitere Möglichkeit ist das Verfahren der Entgeltumwandlung. Hierbei wird ein Teil des Bruttolohns als Beitrag in den Vorsorgevertrag eingezahlt. Durch die Verminderung des Bruttolohns müssen weniger Sozialversicherungsbeiträge abgeführt werden und das Nettogehalt des Angestellten verringert sich nur minimal – letztlich eine Win-win-Situation für alle Beteiligten.

Natürlich verringert sich so auch die gesetzliche Altersrente, da weniger Entgeltpunkte erwirtschaftet werden; ein Manko der bei der richtigen Wichtung beider Vorsorgearten jedoch irrelevant wird. Schlicht und ergreifend muss hier eine gründliche Hochrechnung der Ansprüche aus gesetzlicher und privater Rente erfolgen, welche dann bestmöglich aufeinander abgestimmt werden.

Des Weiteren muss sich für einen der vielen Durchführungswege der bAV entschieden werden. Möglich ist zum Beispiel die sogenannte Direktzusage, bei der der Chef sich um die Anlage des Geldes selbst kümmert. Genauso können Beiträge in eine Unterstützungskasse fließen, welche anstelle des Chefs anlegt.
Aber auch Pensionsfonds sind eine Option, bei der das Unternehmen die Anlage an einen externen Dienstleister auslagert und so das Risiko abgibt.

Die Pensionskasse ist hauptsächlich für tarifgebundene Unternehmen interessant und wird von privaten Lebensversicherern, wie der Allianz oder Swiss Life, gestellt. Aufgrund des durch den Tarifvertrag erzeugten sehr hohen Absatzpotenzials, können oftmals sehr günstige Tarife angeboten werden. Der gängigste Weg für einen Mittelständler, Handwerksbetrieb oder generell nicht tarifgebundenen Unternehmen ist jedoch die Direktversicherung. Diese wird ähnlich wie die Pensionskasse mit einem privaten Lebensversicherer abgeschlossen und erfreut sich zunehmender Beliebtheit. Besonders attraktiv ist bei der Direktversicherung die große Auswahl an Versicherungsgesellschaften und -tarifen und die damit verbundene Flexibilität bei hoher Marktetablierung.
Auch der deutsche Staat hat erkannt, dass bAV ein lohnenswertes System für die Altersvorsorge ist und gewährt Steuer- und Sozialversicherungsfreiheit auf einen Anteil der eingezahlten Beiträge.

Dies ist jedoch nur eine der vielen Varianten der Förderung, welche im Betriebsrentenstärkungsgesetz, das am 01.01.2018 in Kraft getreten ist, erwähnt wird. Ausführlicher mit diesem Thema beschäftigen wir uns in unserem Artikel zum Betriebsrentenstärkungsgesetz.

Abschließend kann man sagen, dass bAV allein durch seine bereits erlangte Marktpräsenz ein Muss für Unternehmen ist, schon um mit der Konkurrenz auf Augenhöhe zu sein. Dennoch haben nicht alle Betriebe diese Situation realisiert und so besteht immer noch die Möglichkeit, sich öffentlichkeits- und werbewirksam als bAV- Provider für seine Mitarbeiter zu etablieren.

Wenn Du noch kein Vorsorgekonzept für Deine Angestellten hast, Du sehen möchtest, ob Du mit Deinem aktuellen Standpunkt wirklich zufrieden sein kannst oder einfach nur Fragen zu diesem Thema hast – dann kontaktiere uns einfach für eine kostenlose und unverbindliche Beratung!

Mike Hofmann ist deutschlandweit unabhängiger Versicherungsmakler. Er hat es sich zur Aufgabe gemacht die Versicherungsbranche zu revolutionieren - Weg von der angstbehafteten Beratung, hin zu einer Beratung, die seinen Kunden wirklich einen Mehrwert bietet.

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Datum: 15. April 2018
Artikel von Tristan Süß

Was in Ländern wie den Vereinigten Staaten längst der gängige Weg ist, stellt in Deutschland auch kein Randphänomen mehr dar: Die betriebliche Altersvorsorge (bAV). Rund 60 % der deutschen Arbeitnehmer bauen sich mittlerweile zusammen mit ihrem Arbeitgeber eine private Zusatzversorgung zur staatlichen Altersrente auf. Das Modell bAV hat Zukunft. Während sich der Arbeitgeber über die verstärkte Mitarbeiterbindung freut und so dem Fachkräftemangel im eigenen Betrieb entgegenwirkt, ist der Beschäftigte in der Lage durch Techniken wie der Entgeltumwandlung fürs Alter zu sparen ohne es deutlich im Portemonnaie zu spüren. Der deutsche Staat befürwortet private Altersvorsorge und macht dies mit entsprechenden Anreizen wie Steuerfreiheit für einen Teil der eingezahlten Beiträge deutlich. Dennoch ist der Anteil der betrieblich Altersversicherten in Deutschland zu klein. Besonders für Beschäftigte in eher geringer vergüteten Berufen war bAV bisher kaum ein Thema.

Das Betriebsrentenstärkungsgesetz, in Kraft getreten seit 2018, soll unter anderem diesen Umstand ändern. Arbeitgeber werden vom Staat gefördert, wenn sie Arbeitnehmern mit einem Einkommen von maximal 2.200 € brutto einen jährlichen Zuschuss zwischen 240 € und 480 € zahlen. Hierbei beträgt die staatliche Förderung der Zuschüsse ganze 30 %! Besonders problematisch für Geringverdiener war bisher, dass die zusätzliche Altersrente in der Bezugsphase als Einkommen an die eventuell bezogene Grundsicherung angerechnet wurde. Auch das ist mit dem Betriebsrentenstärkungsgesetz passé. Ab 2018 gilt ein Freibetrag, das heißt betriebliche Rentenzahlungen bis 208 € bleiben unberücksichtigt und können gleichzeitig zur vollen Grundsicherung empfangen werden.

Des Weiteren wurde der Förderrahmen von 4 % auf 8 % der Beitragsbemessungsgrenze der allgemeinen Rentenversicherung West erhöht. Im Jahr 2018 ist ein Arbeitnehmer somit in der Lage, bis zu 6.240 € steuerfrei in die bAV einzuzahlen. Sozialversicherungsfrei sind immerhin 3.120 € an entrichteten Beiträgen.

Unverbindliche Modellrechnung bei einer Entwicklung von 6 % p. a. für einen Angestellten mit einem Brutto- Einkommen von 2.200 €:

Netto- Verdienst1.600,07 €
Nettoaufwand125,97 €
Steuerersparnis52,93 €
Sozialversicherungsersparnis47,19 €
Entgeltumwandlung226,09 €
Arbeitgeberzuschuss33,19 €
Neuer bAV- Beitrag260,00 €
Mögliche mtl. Rente722,49 €
Auszahlungsbetrag1.373,98 €

Eine weitere Neuerung bevorteilt vor allem den Arbeitnehmer. Wird ein Vertrag mit Entgeltumwandlung abgeschlossen, mit dem der Arbeitgeber Sozialversicherungsbeiträge spart, so muss dieser seinem Angestellten einen pauschalen Zuschuss von 15 % des umgewandelten Betrages zahlen. Diese Regelung gilt für neue Verträge ab 2019 und für bestehende ab 2022.

Ein Novum ist auch die gesteigerte Flexibilität. Diese hat gerade bei Ruhezeiten wie Sabbaticals oder Elternzeit in der Vergangenheit gefehlt, was immer wieder zur Kritik am Modell bAV geführt hat. Mit dem neuen Gesetz besteht die Möglichkeit, bei Wiederaufnahme der Arbeit, einfach nachzuzahlen. Für jedes Jahr ohne Gehalt können bis zu 8 % der Beitragsbemessungsgrenze in den Vertrag fließen und das sogar für eine maximale Fehlzeit von 10 Jahren.

Zugegeben, die bAV ist eine Form der privaten Vorsorge, die manchmal schwer zu durchblicken ist. Schuld daran sind komplizierte rechtliche Detailregelungen, mit denen sich der juristische Laie oft überfordert fühlt. Auch hier greift der Staat durch. Schwerfällige Berechnungskonzepte wie die sogenannte Vervielfältigungsregel nach § 3 Nr. 63 EStG wurden geändert und simplifiziert. Die Vervielfältigungsregel besagt, dass der Arbeitnehmer beim Ausscheiden aus dem Unternehmen Abfindungen bis zu einer bestimmten Höhe steuerfrei in die bAV einzahlen konnte. Diese Höhe der Steuerfreiheit wurde nach bereits gezahlten Beiträgen und der Beschäftigungsdauer bestimmt – eine Kalkulation, die zeitraubend und aufwändig anzustellen war.
Ab 2018 werden einfach die Jahre im Angestelltenverhältnis mit 4 % der Beitragsbemessungsgrenze multipliziert. Auch hier sind, wie bei der Nachzahlungsoption, 10 Jahre die höchstmögliche kalkulatorisch verwendbare Größe.

Trotz der zunehmenden Verbreitung der betrieblichen Altersvorsorge ist das Vorsorgekonzept bei weitem nicht allen Arbeitnehmern bekannt. Dies ist vor allem dem Umstand geschuldet, dass der Arbeitgeber keine diesbezügliche Informationspflicht gegenüber seinen Angestellten hatte. Das heißt: Der Beschäftigte musste auf seinem Chef zugehen und aktiv nach bAV fragen und den Abschluss eines Vertrages anstreben. Dieses Prinzip wurde mit der neuen „Opting out“- Regel umgekehrt. Nun muss der Arbeitgeber seine Angestellten eigeninitiativlich anmelden. Erst wenn der Arbeitnehmer widerspricht, nimmt er nicht an der betrieblichen Vorsorge teil. Voraussetzung für dieses Prinzip ist ein Tarifvertrag, aber auch nicht tarifgebundene Unternehmen können sich selbstverständlich an den tariflichen Regelungen ihrer Branche orientieren.

Mit dem Betriebsrentenstärkungsgesetz wird die bAV zwar nicht neu erfunden, aber dennoch beträchtlich erneuert, vereinfacht und subventioniert. In Zukunft wird die bAV der gängigste Weg der privaten Vorsorge für Angestellte sein. Bei keinem anderen Produkt wird staatliche Bezuschussung und die Nutzung von Steuervorteilen so gewinnbringend kombiniert. Ein Arbeitgeber, der auf Dauer erfolgreich neue Mitarbeiter gewinnen und bestehende halten möchte, ist auf die Bereitstellung von bAV angewiesen. Gerade jetzt, wenn diese Altersvorsorge noch nicht alle Unternehmen erreicht hat, wird sie vom Arbeitnehmer als erwähnenswerte und oft wegweisende Zusatzleistung empfunden, welche das entscheidende Zünglein an der Waage bei der Wahl des Betriebes sein kann.

Dennoch ist und bleibt es ein äußerst beratungsintensives Vorsorgemodell, allein im Hinblick auf die zahlreichen möglichen Durchführungswege und die Vielzahl der Anbieter.

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Datum: 30. Oktober 2016

Zwei Welten stehen Ihnen zur Auswahl, wenn Sie sich zwischen gesetzlicher und privater Krankenversicherung entscheiden dürfen: Unterliegen Sie in der GKV einem grundsätzlichen Reglement, das Ihnen kaum Ausweichmöglichkeiten bietet, können Sie in der PKV Ihren Versicherungsschutz individuell zusammenstellen – selbstverständlich stehe ich Ihnen dabei professionell zur Seite.

Die Krankenversicherung gehört nicht umsonst zu den Pflichtversicherungen: Sie übernimmt alle anfallenden Behandlungs- und Therapiekosten bis hin zu den wichtigen Vorsorgeuntersuchungen – im Rahmen des jeweils geltenden Versicherungsumfangs. Diese kleine Einschränkung kann unter dem Strich einen großen Unterschied ausmachen, wie Sie vielleicht aus Ihrer Erfahrung mit der Krankenkasse wissen. Auf der anderen Seite stehen die privaten Krankenversicherer mit einem ganz anderen Geschäftsmodell, das ich effektiv ausnutze, um Ihr individuelles Sicherheitsnetz für den Krankheitsfall zu knüpfen.

Die private Krankenversicherung – wie es Ihnen gefällt

Im Gegensatz zum umlagefinanzierten System der gesetzlichen Krankenversicherung, die neben ihren Beitragszahlern eine ganze Reihe beitragsfreier Leistungsempfänger finanzieren muss, geht die PKV individuell vor: Jede versicherte Person erhält einen eigenen Tarif, dessen Kalkulation sich einerseits auf die persönlichen Voraussetzungen, wie beispielsweise das Eintrittsalter, den Beruf und den Gesundheitszustand, bezieht. Andererseits spielt natürlich der Leistungsumfang, den Sie ganz nach Ihren Vorstellungen wählen können, eine wichtige Rolle. Aus diesen Vorgaben leitet die Versicherungsgesellschaft die Wahrscheinlichkeit von Krankheitskosten ab und kalkuliert den Beitrag – für ein privatwirtschaftlich aufgestelltes Unternehmen eine Selbstverständlichkeit.

Um Ihnen die optimale Lösung vorschlagen zu können, werde ich also zunächst mit Ihnen die wichtigen Details abklären – von Ihren Ansprüchen an eine Krankenversicherung bis hin zu Ihren gesundheitlichen Voraussetzungen und zu Ihrer individuellen Lebensplanung. Dann stehen noch Instrumente zur Beitragsgestaltung zur Verfügung, wie beispielweise eine höhere Selbstbeteiligung, deren Vor- und Nachteile sauber gegeneinander abgewogen werden wollen. Haben wir uns auf die Eckdaten geeinigt, kann ich die Recherche starten: Jede private Krankenversicherung hat komplexe Tarif-Welten, die auf die unterschiedlichsten Bedürfnisse und Ansprüche zugeschnitten sind. Einerseits achte ich auf eine solide wirtschaftende und erfahrene Versicherungsgesellschaft, andererseits auf moderne Tarife – so verstehe ich meine Arbeit.

Sicherheitsnetz bis ins Detail installieren und regelmäßig prüfen

Bei unseren Gesprächen werden ich auf interessante Details eingehen, wie beispielsweise die Rückstellungen, die die Krankenversicherer für Ihr Alter Monat für Monat bilden, um Ihre Beiträge später moderat gestalten zu können. Oder ich zeige Ihnen die Vorteile der Primärarzttarife auf, die Ihnen den Besuch beim Hausarzt ersparen, wollen Sie eigentlich einen Facharzt aufsuchen. Wir unterhalten uns über die passende Einkommensabsicherung im Krankheitsfall ebenso wie das optimale Paket im Zahnbereich, um einen zu Ihren Vorstellungen passenden Versicherungsumfang zu modellieren.

Natürlich behalte ich dabei auch den Beitrag im Blick, der sich im Laufe der Zeit verändern kann: Müssen die privaten Krankenversicherer mehr Leistungen auszahlen, als sie zuvor eingeplant hatten, dürfen sie nach Genehmigung eines Treuhänders eine Anpassung durchführen. Das müssen Sie aber nicht hinnehmen – und genau hier komme ich wieder ins Spiel: Ihnen steht eine Tarifoptimierung zu, die ich gerne für Sie ausreize. Wichtig ist, dass Sie dabei die angesparten Altersrückstellungen nicht verlieren und ganz bequem in ihren neuen Vertrag mitnehmen können. Bei dieser Gelegenheit stelle ich den Versicherungsumfang gleich mit auf den Prüfstand, um alle Optionen für Sie auszunutzen.

Auch Alternativen im Portfolio – private Krankenzusatztarife

Sollten Sie keine Wahl zwischen den Systemen haben, müssen Sie nicht auf den besseren Versicherungsschutz der PKV verzichten: Intelligente Zusatztarife decken die Lücken ab, die Ihnen wichtig sind – vom Zahnersatz über alternative Heilmethoden bis hin zum Krankentagegeld. Ausschlaggebend ist doch Ihr Anspruch, den ich mit meiner Arbeit optimal erfüllen werde – vereinbaren Sie am besten einen Termin mit mir und lassen Sie uns in Ruhe reden.

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