Blogartikel zum Thema Versicherungen, Immobilien und alles Rund um Ihr Geld.

Datum: 25. April 2019

Beihilfeberechtigte (z. B. Beamte, Richter und Soldaten auf Zeit) sind in Bezug auf eine Krankenversicherung in einer relativ komfortablen Situation: Im Prinzip müssen Sie nur den Anteil der potenziellen Krankheitskosten absichern, der von der Beihilfe nicht gedeckt wird – zumindest auf den ersten Blick. Die Versicherungswirtschaft hält für dieses Anliegen eine Fülle an Beihilfetarifen bereit, die die Restkosten abdecken. In der Regel sind die in Vergleich zu einem normalen Volltarif ausgesprochen günstig. Allerdings kann es Differenzen im Leistungsumfang geben: Die PKV deckt meist mehr ab als die Beihilfe – somit treten wiederum Versicherungslücken auf.

Die Lösung: der passende Beihilfeergänzungstarif.

Beihilfeergänzungstarife: Die Qual der Wahl

Während die private Krankenversicherung also die nach der 50- oder 70-prozentigen Beihilfeleistung verbleibenden Restkosten erstattet, weist die Beihilfe selbst einige Lücken auf. So werden beispielsweise die Kosten für Sehhilfen-, Zahnersatz- oder Heilpraktiker- Leistungen nicht übernommen und Sie müssten diese im Ernstfall selbst tragen. Hier unterscheiden sich die Beihilfevorschriften jedoch von Dienstherr zu Dienstherr – und künftige Änderungen oder Leistungskürzungen sind durchaus möglich. Um Ihnen als Beihilfeberechtigten einen umfassenden Versicherungsschutz zu ermöglichen, wurden mit den sogenannten Beihilfeergänzungstarifen spezielle Lösungen entwickelt.

Diese zusätzlich zur privaten Restkostenversicherung abzuschließenden Tarife befassen sich also mit den Leistungslücken, die bereits die Beihilfekataloge aufweisen. Ausschlaggebend für eine passende Auswahl ist also zunächst die konkrete Beihilfevorschrift. Darüber hinaus spielen jedoch auch Ihre individuellen Ansprüche eine große Rolle: Legen Sie beispielsweise Wert auf die Kostenübernahme für Sehhilfen, auf Wahlleistungen im Krankenhaus oder umfangreichere Leistungen im ambulanten Bereich?

Es sind also viele Punkte zu besprechen, um die zu Ihren konkreten Vorstellungen passende Vorschläge zu erarbeiten. Umso wichtiger ist ein systematisches und umsichtiges Vorgehen – darauf legen wir größten Wert.

Mit System zum Erfolg: Die Fülle der Möglichkeiten

Angesichts der Komplexität des Themas – und das sowohl in Bezug auf die jeweiligen Beihilfevorschriften als auch auf das Angebot an Beihilfeergänzungstarifen – verfolgen wir eine strukturierte Vorgehensweise:

  1. Zunächst selektieren wir die Versicherungsgesellschaften, die sich überhaupt mit dem Thema befassen.
  2. Wir starten eine anonyme Voranfrage bei den in Frage kommenden Krankenversicherern: Diese erhalten Ihre persönlichen Daten, ohne diese zuordnen zu können. So eröffnen wir den Versicherungen die Möglichkeit, konkrete Angebote zu erarbeiten, diese aber keiner konkreten Person zuordnen zu können – für Sie ein großes Maß an Sicherheit.
  3. Liegen uns die Angebote vor, wählen wir diejenigen aus, die zu Ihren Ansprüchen, zu Ihrer Lebenssituation und zu Ihren finanziellen Möglichkeiten passen.

Dabei berücksichtigen wir folgende Leistungsschwerpunkte, die in den relevanten Beihilfeergänzungstarifen unterschiedlich gehandhabt werden:

  • Ambulante Leistungen
  • Vorsorgeuntersuchung
  • Arznei und Verbandsmittel
  • Heilmittel
  • Offener Hilfsmittelkatalog
  • Sehhilfen
  • Heilpraktiker
  • Naturheilverfahren
  • Psychotherapie
  • Gebührenordnung
  • Stationäre Unterbringung
  • Zahnbehandlung
  • Zahnersatz
  • Inlays, Implantate, Zahnstaffel
  • Beitragsrückerstattung

Abhängig von Ihren konkreten Voraussetzungen und Ansprüchen können aus den unterschiedlichen Leistungsumfängen erhebliche Kostenrisiken resultieren: Benötigen Sie beispielsweise eine Brille, gehört dies in der Regel nicht in den Leistungskatalog der Beihilfe – Sie würden also die Kosten allein tragen müssen. Bei der Auswahl des Beihilfeergänzungstarifes achten wir demnach darauf, dass dieser Punkt komfortabel abgedeckt ist und Sie die Kosten erstattet bekommen.

Noch drastischer kann sich das Thema Zahnbehandlung und Zahnersatz darstellen: So gehören bereits hochwertige Zahnfüllungen, wie zum Beispiel Inlays, und prophylaktische Maßnahmen in einen guten Ergänzungstarif, schließlich können diese die Wahrscheinlichkeit größerer Behandlungen reduzieren. Allerdings sollten dann auch die Kosten dafür getragen werden. Wird jedoch Zahnersatz notwendig, sollten Sie sich darauf verlassen können, dass Sie moderne Versorgungslösungen in Anspruch nehmen können, wie beispielsweise Implantate. So vermeiden Sie nämlich, dass gesunde Zähne beschädigt werden müssen, um zum Beispiel eine Brücke zu befestigen.

Wir sondieren also Punkt für Punkt, welche Leistungen für Sie wichtig sind. Einige grundlegende Dinge empfehlen wir Ihnen aber in jedem Fall, so zum Beispiel den offenen Hilfsmittelkatalog, der keine Einschränkungen vorsieht, die Höhe der Erstattung im Verhältnis zur Gebührenordnung oder die Frage der möglichen Beitragsrückerstattung.

Quantität und Qualität: Das Verhältnis muss stimmen

Allerdings achten wir auch auf die Qualität des Krankenversicherers, der den relevanten Beihilfeergänzungstarif anbietet: Einerseits legen wir Wert darauf, dass es sich um einen erfahrenen Krankenversicherer handelt. Das ist insbesondere in Bezug auf die Beitragskalkulation wichtig. Es nützt Ihnen nämlich nicht viel, wenn Sie mit einem niedrigen Beitrag einsteigen und der Versicherer die anfallenden Kosten unterschätzt hat und deswegen drastische Beitragsanpassungen durchführen muss. Zum anderen spielt aber auch die Servicequalität eine große Rolle: Ob offene Fragen oder ein berechtigter Leistungsanspruch – die Bearbeitung Ihres Anliegens muss kompetent erfolgen und reibungslos funktionieren. Auch in diesem Punkt können wir auf fundierte Erfahrungswerte zurückgreifen, die wir Ihnen gerne zur Verfügung stellen.

Wie Sie sehen, ist die Auswahl eines passenden Beihilfeergänzungstarifes durchaus eine komplexe Angelegenheit, die nicht nur spezielle Kompetenzen, sondern auch Berufserfahrungen voraussetzt. All diese Leistungen übernehmen wir sehr gerne für Sie, ohne dass Ihnen dafür zusätzliche Kosten entstehen. Fordern Sie einfach direkt unsere Expertise an – wir nehmen uns gerne Zeit für Sie.

Mike Hofmann ist unabhängiger Versicherungsmakler im Großraum Dresden, Radebeul und Meißen. Er hat es sich zur Aufgabe gemacht die Versicherungsbranche zu revolutionieren - Weg von der angstbehafteten Beratung, hin zu einer Beratung, die seinen Kunden wirklich einen Mehrwert bietet.

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Datum: 18. Januar 2019

Deine erfolgreiche Karriere als Bundeswehrsoldat steht und fällt wie in jedem anderen Berufsfeld mit der Gesundheit: Kannst Du Deinen Dienst nicht mehr ausüben, brauchst Du einen finanziellen Ausgleich. Eine hochwertige Dienstunfähigkeitsversicherung ist die Lösung – hier die wichtigsten Fakten.

Gesundheitliche Beeinträchtigungen können jeder beruflichen Karriere gefährlich werden – und das unabhängig davon, ob Du schwerwiegend und langwierig erkrankst oder einen Unfall erleidest. Fatal daran ist, dass Du nicht mehr Dein gewohntes Einkommen beziehst, Dich um einen neuen Job bemühen musst oder gar nicht mehr arbeiten kannst. Erhebliche finanzielle Einbußen inklusive. Hier aktiv gegenzusteuern, ist deswegen insbesondere für Bundeswehrsoldaten sinnvoll. Die Lösung: eine Dienstunfähigkeitsversicherung, die speziell auf den besonderen Bedarf von Berufs- und Zeitsoldaten zugeschnitten ist. Diese Einschränkung ist wichtig, denn die normale Berufsunfähigkeitsversicherung oder auch Dienstunfähigkeitsversicherung für Beamte greift deutlich zu kurz. Es kommt also auf die vertraglichen Details an, die wir als spezialisierter Versicherungsmakler zusammengestellt haben.

Berufsunfähigkeit vs. Dienstunfähigkeit – wo liegt der Unterschied?

Ein Arbeitnehmer in der freien Wirtschaft kann eine BU-Rente für den Fall absichern, dass er aus gesundheitlichen Gründen für voraussichtlich wenigstens sechs Monate zu mindestens 50 Prozent in der Ausübung seines Berufes beeinträchtigt ist. Die Rente wird für die Dauer der Berufsunfähigkeit gezahlt, im Ernstfall kann das bis zum Ende der vereinbarten Leistungsdauer sein. Im Gegensatz dazu muss die Dienstunfähigkeit eines Soldaten, wie sie im Soldatengesetz definiert ist, nicht mit einer im Sozialgesetzbuch beschriebenen Erwerbsminderung oder einer in den Versicherungsbedingungen erklärten Berufsunfähigkeit übereinstimmen:

Eine Dienstunfähigkeit liegt dann vor, wenn ein Soldat gesundheitsbedingt seine Dienstpflichten nicht mehr dauerhaft erfüllen kann. Für einen betroffenen Soldaten auf Zeit verfügt der Dienstherr die Entlassung aus dem Dienst, für einen Berufssoldaten folgt die Versetzung in den Ruhestand. Zur Feststellung der Dienstunfähigkeit erstellt ein Bundeswehr-Arzt ein Gutachten – entweder auf Antrag oder von Amts wegen. Zu beachten ist, dass sowohl Zeit- als auch Berufssoldaten auch dann als dienstunfähig eingestuft werden, wenn die Wiederherstellung der Dienstfähigkeit nicht innerhalb von 12 Monaten zu erwarten ist.

Dienstunfähigkeitsversicherung für Soldaten: Konkreten Bedarf prüfen

Fassen wir die Fakten zusammen: Bundeswehrsoldaten

  • sind in puncto Sozialversicherungen freigestellt.
  • genießen die medizinische Versorgung durch den Truppenarzt und
  • erhalten alle Rentenversicherungsbeiträge vom Dienstherrn nachträglich auf ihr Rentenkonto eingezahlt.

Was zunächst beruhigend wirkt, offenbart auf den zweiten Blick jedoch gravierende Versorgungslücken, die privat geschlossen werden müssen. Der Bedarf richtet sich nach dem genauen Dienstverhältnis:

Soldaten auf Zeit

Auch für Soldaten auf Zeit gilt in der gesetzlichen Rentenversicherung die Mindestbeitragszahlungsdauer von fünf Jahren, um einen Anspruch auf Erwerbsminderungsrente zu haben. Deren Höhe richtet sich nach den erworbenen Ansprüchen, allerdings dürfte sie kaum ausreichen, um den gewohnten Lebensstandard aufrecht zu erhalten.
Die Lösung: eine bedarfsgerechte Dienstunfähigkeitsversicherung.

Berufssoldaten

Entscheidest Du Dich für diese Laufbahn, genießt Du eine größere Unterstützung durch den Dienstherrn: Entweder beziehst Du ein Ruhe- oder ein Unfallruhegehalt – je nach Grund für Deine Dienstunfähigkeit. Die Höhe richtet sich jedoch nach Deiner Dienstzeit, sodass Du insbesondere in den ersten Jahren mit finanziellen Einbußen rechnen musst.
Die Lösung auch hier: eine bedarfsgerechte Dienstunfähigkeitsversicherung.

Was eine bedarfsgerechte Dienstunfähigkeitsversicherung auszeichnet

Als erfahrener und spezialisierter Versicherungsmakler möchten wir Dich explizit auf einige Punkte hinweisen, die eine hochwertige Dienstunfähigkeitsversicherung erfüllen sollte:

Echte Dienstunfähigkeitsklausel

Die oftmals schwer zu verstehenden Formulierungen in den Versicherungsbedingungen führen immer wieder zu Missverständnissen. So sollte der Anbieter eindeutig formulieren, unter welchen Umständen er eine Dienstunfähigkeit anerkennt. Das könnte beispielsweise in der Form erfolgen:
„…Berufssoldaten und Soldaten auf Zeit gelten als vollständig berufsunfähig, wenn Berufssoldaten vor Erreichen der gesetzlich vorgesehenen Altersgrenze bzw. Soldaten auf Zeit vor Beendigung des Dienstverhältnisses aufgrund des Gutachten eines Arztes der Bundeswehr wegen Dienstunfähigkeit in den Ruhestand versetzt (bei Berufssoldaten) bzw. entlassen (bei Soldaten auf Zeit) worden sind…“ (Quelle: Versicherungsbedingungen Signal Iduna). So bleibt kein Argument, um eine Leistungsverweigerung zu begründen.

Verzicht auf abstrakte Verweisung

Diese Klausel zählt zu den wichtigsten überhaupt: Der Versicherer sollte eindeutig auf die Möglichkeit zur abstrakten Verweisung verzichten. Ansonsten eröffnet sich ihm nämlich die Möglichkeit, dem betroffenen Soldaten im Falle einer Dienstunfähigkeit eine andere berufliche Tätigkeit zuzuweisen, wenn er zu deren Ausübung auf der Grundlage seiner Kenntnisse in der Lage ist. Eine Rente wird in diesem Fall nicht gezahlt.

Infektionsklausel

Einen weiteren Sonderfall deckt die Infektionsklausel ab: Bist Du eigentlich noch in der Lage, Deinen Dienst zu absolvieren, darfst dies aber nicht, weil Du eine ansteckende Krankheit hast, würde dies abweichend von den allgemeinen Bedingungen als Leistungsfall anerkannt.

Rückwirkende Leistung

Diese Vereinbarung reduziert Dein finanzielles Risiko: Meldest Du nämlich Deiner Dienstunfähigkeitsversicherung nicht innerhalb der vorgesehenen Fristen, dass ein DU-Fall vorliegt, kann diese normalerweise die Leistung verweigern. Die Gründe können vielfältig sein, beispielsweise werden Verschleißerscheinungen erst im Laufe der Zeit festgestellt, liegen keine eindeutige Diagnose und Prognose vor oder Du fällst nach einem Unfall in ein Koma – mit dieser Klausel gehst Du in jedem Fall auf Nummer sicher, du erhältst die DU-Rente rückwirkend ab Beginn der gesundheitlichen Beeinträchtigung.

Prognosezeitraum von sechs Monaten

Eine kleine Formulierung macht einen großen Unterschied: Entweder ist in den Versicherungsbedingungen formuliert, dass eine Dienstunfähigkeit vorliegt, solltest du voraussichtlich sechs Monate nicht in der Lage sein, Deinen Dienst auszuüben. Abweichend gibt es jedoch Versicherer, die hier „voraussichtlich dauerhaft“ festschreiben – d. h. wenigstens drei Jahre. Der Unterschied: 30 Monatsrenten.

Dies ist nur eine Auswahl der wichtigsten Klauseln, weitere Vereinbarungen können sich auf die Möglichkeiten zur Nachversicherung bei bestimmten Anlässen oder die Weiterbezahlung von Rentenversicherungsbeiträgen für Zeitsoldaten beziehen. Als spezialisierter Versicherungsmakler achten wir generell darauf, dass Du die optimalen Versicherungsbedingungen erhältst – darauf kannst Du Dich in jedem Fall verlassen.

Wichtiger Punkt in der Dienstunfähigkeitsversicherung: Das Kriegsrisiko

Meist umfassen die Dienstunfähigkeitsversicherungen für Bundeswehrsoldaten sowohl das passive Kriegsrisiko, also die Verwicklung in kriegerische Handlungen ohne aktive Beteiligung, als auch die Absicherung von DU-Fällen während eines Auslandseinsatzes. Das aktive Kriegsrisiko gilt jedoch als ausgeschlossen. Gerne zeigen wir Dir in unserer Beratung, die wir ganz unkompliziert online durchführen können, die für diese Fälle geltenden Absicherungen auf. Ausschlaggebend ist nämlich die Rente, die Dir Deine Dienstunfähigkeitsversicherung zugesagt hat. In dieser Höhe entschädigt Dich der Bund, solltest Du im Rahmen eines aktiven Kriegseinsatzes dienstunfähig werden. Voraussetzung ist jedoch, dass Du selbst Versicherungsnehmer in Deiner DU-Versicherung bist.

Laufzeiten und Rentenhöhe in der Dienstunfähigkeitsversicherung

Diese Fragen sind in jedem Fall individuell zu klären: Einerseits spielt das konkrete Dienstverhältnis eine wichtige Rolle, andererseits die Höhe Deiner Bezüge. In jedem Fall sorgen wir dafür, dass eine Dienstunfähigkeitsrente solange gezahlt wird, dass ein reibungsloser Übergang in Deine Altersversorgung gewährleistet ist. Wir können die Versicherungsdauer ebenso modifizieren wie die Leistungsdauer – fordere einfach unsere Expertise an.

Spezialisten einschalten: Optimale Dienstunfähigkeitsversicherung für Soldaten finden

Unsere umfassende Beratung beruht auf einer detaillierten Bedarfsanalyse und dem fundierten Vergleich der aktuellen Versicherungsmöglichkeiten. Dabei beziehen wir selbstverständlich die Rahmenverträge des Bundesministeriums für Verteidigung mit ein, um Dir alle zur Verfügung stehenden Vorteile zu eröffnen – wir beraten Dich zu 100 % kostenfrei und unverbindlich.

Mike Hofmann ist unabhängiger Versicherungsmakler im Großraum Dresden, Radebeul und Meißen. Er hat es sich zur Aufgabe gemacht die Versicherungsbranche zu revolutionieren - Weg von der angstbehafteten Beratung, hin zu einer Beratung, die seinen Kunden wirklich einen Mehrwert bietet.

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Datum: 17. Januar 2019

Während Deiner Dienstzeit genießt Du als Berufssoldat die Fürsorge deines Dienstherrn – inklusive einer medizinischen Versorgung, die zumindest den wesentlichen Bedarf deckt. Hier sind jedoch gravierende Lücken zu beachten, vor allem für die Zeit nach dem aktiven Dienst kannst Du mit einer Anwartschaft schon heute die Weichen stellen.

Entscheidest Du Dich für eine Laufbahn als Berufs- oder Zeitsoldat, scheint das Thema Krankenversicherung zunächst erledigt: Schließlich hast Du Anspruch auf freie Heilfürsorge, Dein Dienstherr übernimmt demnach während Deiner aktiven Dienstzeit die anfallenden Krankheitskosten – jedenfalls die zur Wiederherstellung und Erhaltung deiner Gesundheit notwendigen. Voraussetzung: Du suchst im Bedarfsfall den diensthabenden Arzt deiner Einheit auf und nimmst die truppenärztliche Versorgung wahr. Hattest Du vor deinem Eintritt in die Bundeswehr bereits eine eigene Krankenversicherung, ruht diese in der Regel für die Dauer Deiner aktiven Dienstzeit. Wie das funktioniert, zeigen wir Dir als spezialisierter Versicherungsmakler ebenso kompetent wie die gravierenden Lücken im Leistungsumfang und das Potenzial einer Anwartschaft für Deine Zukunft auf – hier ein Überblick.

Freie Heilfürsorge für Berufssoldaten – und dann?

Die Versorgungslücken in der freien Heilfürsorge, insbesondere in Bezug auf Zahnersatz, Sehhilfen oder den Krankenversicherungsschutz auf privaten Auslandsreisen, lassen sich gut mit speziellen privaten Krankenversicherungstarifen schließen. Allerdings endet der Anspruch auf freie Heilfürsorge mit Deiner Dienstzeit, dann kannst Du aber mit Beihilfe rechnen: Dein Dienstherr beteiligt sich weiterhin an den Krankheitskosten, wenn Du wenigstens vier Jahre gedient hast. Allerdings reduziert sich Versorgung durch die Beihilfe auf 50 bis 70 Prozent der anfallenden Kosten. Unter dem Strich heißt das: Du müsstest wenigstens 30 Prozent aller Arztrechnungen selbst tragen. Insbesondere bei Zahnersatz oder kostenintensiven Therapien kann das teuer werden:

  • Ein Tag im Krankenhaus kostet zwischen 500 und 800 Euro – bei Intensivbehandlung 2.000 bis 3.000 Euro.
  • Eine Zahnbrücke schlägt mit 1.400 bis 2.100 Euro zu Buche, ein Implantat mit 1.800 bis 3.400 Euro pro Zahn, der notwendige Knochenaufbau zusätzliche 1.300 bis 3.200 Euro
  • Auch wenn die Konsultation eines Allgemeinmediziners vergleichsweise günstig ist, solltest Du eventuell notwendige Behandlungen und Medikamente nicht außer Acht lassen.

Den Ausweg eröffnen die privaten Krankenversicherungen, die auf den jeweiligen Beihilfesatz zugeschnittene Tarife für die drei relevanten Bereiche ambulant, stationär und Zahn anbieten, um die Differenz zu schließen. Das Besondere bei einer privaten Krankenversicherung: Du kannst den Versicherungsumfang direkt beeinflussen, die Bandbreite der Möglichkeiten reicht vom Niveau der gesetzlichen Krankenversicherung bis hin zu exklusiven Tarifen, die die Behandlung durch Privatärzte ebenso abdecken wie die Unterbringung in der Privatklinik. Naturgemäß schlägt sich der Versicherungsumfang in den Beiträgen nieder, denn die Tarife richten sich in erster Linie nach dem jeweiligen Eintrittsalter, Gesundheitszustand und den gewünschten Leistungen. Und genau hier kommt die Anwartschaft ins Spiel.

Die Anwartschaft: Heute den Versicherungsschutz von morgen organisieren

Logischerweise bist Du zum Abschluss Deiner Dienstzeit einige Jahre älter, sodass sich die private Krankenversicherung, die Du als Ergänzung für die Beihilfe benötigst, teurer wird. Ein weiteres Problem kann Dein Gesundheitszustand sein: Entwickeln sich im Laufe der Zeit chronische Krankheiten oder erleidest Du dauerhafte gesundheitliche Beeinträchtigungen, erhöhen sich die Kosten für die private Krankenversicherung eventuell um erhebliche Risikozuschläge. Sinnvoll wäre es also, schon heute, wo Du jung und gesund bist, die vertraglichen Vereinbarungen zu treffen – genau das beinhalten die beiden Varianten einer Anwartschaftsversicherung:

Die kleine Anwartschaft

Mit einer kleinen Anwartschaftsversicherung stellst Du schon heute sicher, dass Du nach Ende Deiner Dienstzeit ohne erneute Gesundheitsprüfung die gewünschte private Krankenversicherung erhältst. Die Prüfung Deiner gesundheitlichen Voraussetzungen erfolgt heute, die Ergebnisse werden bis zur Aktivierung Deines Vertrages quasi eingefroren. Selbst wenn Du zwischenzeitlich krank werden solltest, wirkt sich das somit nicht auf die Beiträge für Deine private Krankenversicherung aus.

⇾ spätere Aktivierung der privaten Krankenversicherung ohne erneute Gesundheitsprüfung

Die große Anwartschaft

Im Vergleich zur kleinen geht die große Anwartschaftsversicherung noch weit darüber hinaus: Neben dem eingefrorenen Gesundheitszustand sicherst Du Dir auch die Beiträge entsprechend Deines heutigen Alters. Das bedeutet, Du organisierst Dir den wichtigen Versicherungsschutz einer privaten Krankenversicherung zu den aktuell geltenden Konditionen und kannst ihn in zehn, 20 oder 30 Jahren in Anspruch nehmen. So schützt Du Dich von vornherein vor den vergleichsweise hohen Krankenversicherungsbeiträgen im Alter und kannst Dich heute schon in puncto Versicherungsumfang festlegen. Naturgemäß sind die Beiträge für eine große Anwartschaft im Vergleich zur kleinen höher.

⇾ spätere Aktivierung der privaten Krankenversicherung ohne erneute Gesundheitsprüfung und
⇾ zu heutigen Beiträgen

Anwartschaft – welche Variante ist die optimale?

Selbstverständlich begleiten wir Dich von A bis Z bis zu einer Entscheidung, die Deinen Bedarf konkret aufgreift und deckt:

  • Zunächst wägen wir gemeinsam ab, welche Variante einer Anwartschaft die bessere Wahl für Dich darstellt. Ein wesentliches Element ist neben den Kosten natürlich die Dienstzeit, die Du geplant hast.
  • Im nächsten Schritt schneiden wir den Versicherungsumfang der privaten Krankenversicherung auf Deine Vorstellungen zu und stellen einen fundierten Vergleich der aktuellen Ergänzungstarife an.
  • Letztendlich holen wir Angebote für die Anwartschaft ein und besprechen Sie gemeinsam, sodass Du eine solide Entscheidungsgrundlage erhältst.

Ist die Entscheidung gefallen, wickeln wir alle notwendigen Schritte für Dich ab – darauf kannst Du Dich verlassen. Und noch ein Punkt: Meine Beratung ist 100 %  kostenfrei.

Mike Hofmann ist unabhängiger Versicherungsmakler im Großraum Dresden, Radebeul und Meißen. Er hat es sich zur Aufgabe gemacht die Versicherungsbranche zu revolutionieren - Weg von der angstbehafteten Beratung, hin zu einer Beratung, die seinen Kunden wirklich einen Mehrwert bietet.

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Datum: 1. November 2018

Als Berufsanfänger gibt es viel zu beachten: Angefangen von der ersten eigenen Wohnung bis hin zur Steuererklärung. Der Einstieg in den Job verschafft Dir noch nie dagewesene finanzielle Möglichkeiten und die Erkenntnis, nun endgültig in der Welt der Erwachsenen angekommen zu sein. Diese Welt bietet eine Fülle von weitreichenden Freiheiten. So mancher Berufseinsteiger investiert seine Gehaltsschecks mit Vorliebe in das erste eigene Auto. Schließlich ist Mobilität der Inbegriff der Unabhängigkeit. Doch wie immer bringt diese Unabhängigkeit nicht nur Rechte, sondern auch Pflichten mit sich.

Die KFZ-Haftpflichtversicherung gehört zu den wenigen privaten Pflichtversicherungen in Deutschland. Sie sichert den Fahrer im Falle von Schadenersatzforderungen Dritter ab, wenn er mit seinem Kraftfahrzeug einen Unfall verursacht.

In Deutschland gibt es ca. 47 Millionen angemeldete PKWs. Insofern bietet die Autoversicherung ein riesiges Marktpotenzial für die Versicherer. Dementsprechend viele Anbieter mit noch mehr unterschiedlichen Tarifvarianten buhlen um die Gunst der fahrenden Bevölkerung. Da den Überblick zu behalten, ist nicht einfach, aber dafür umso wichtiger. Denn im Zweifelsfall entscheidet die richtige Absicherung über das sprichwörtliche „Glück im Unglück“, falls es doch mal kracht. Nicht zuletzt eröffnet ein profunder Versicherungsvergleich ungeahnte Sparmöglichkeiten, mit denen die nächste Spritpreiserhöhung vielleicht nicht mehr ganz so weh tut.

Daher beschäftigt mich jetzt die Frage: Wie findest Du den passenden Tarif für Dein Auto und sparst dabei noch bis zu 1.000 € im Jahr bei Deiner KFZ-Versicherung?

Ein Auto ist meist nicht günstig. Daher gibt es die Möglichkeit, neben der gesetzlichen Haftpflicht auch Dein PKW mit der Kaskoversicherung gegen Schäden mitzuversichern. Bei der Kasko unterteilt man in Teil- oder Vollkasko. Die Vollkasko deckt alle Schäden an Deinem Auto ab. Da sich dieser Versicherungsschutz natürlich auch entsprechend im Beitrag bemerkbar macht, lohnt er sich vor allem für Neuwagen oder gut gepflegte Gebrauchte, die noch einen hohen Eigenwert besitzen. Eine Teilkasko deckt nur einen Teil der Schäden ab, ist aber wesentlich günstiger. In aller Regel sind Brand und Explosion, Diebstahl, Glasbruch, Marderschäden, Schäden durch Naturgewalten wie Hagel oder Überschwemmung sowie Beschädigungen durch den Zusammenstoß mit Tieren versichert. Eine Teilkasko-Versicherung macht meistens Sinn, da die versicherten Schäden durchaus wahrscheinlich sind und der Zusatzbeitrag in einem adäquaten Verhältnis zum Wert eines älteren gebrauchten Fahrzeugs steht.

Die Klauseln der KFZ-Versicherer

Jede KFZ-Versicherung kommt mit einem Bedingungswerk, welches die Konditionen zwischen der Versicherungsgesellschaft und dem Versicherungsnehmer festlegt. Neben einigen Standardparagraphen enthalten diese Bedingungen einige wichtige Klauseln, auf die es zu achten gilt.
Das beste Beispiel ist hierfür der Marderschaden in der Teilkasko: Einige Versicherer decken Folgeschäden durch den Marderbiss ab, andere nicht. Das heißt in der Praxis: Wenn der Marder am Kühlkabel knabbert, ist das Kabel an sich versichert und wird ersetzt, aber nicht der Motor, der durch die fehlende Kühlung und der damit einhergehenden Überhitzung beschädigt wird.
Auch beim Zusammenstoß mit Tieren sollte man aufpassen. Sinnvoll ist es, einen Tarif zu wählen, der nicht nur die Kollision mit Haarwild, wie z.B. Wildschweine, sondern mit allen Tieren versichert.
Im Winter besteht die Gefahr von Dachlawinen, die schnell unschöne Dellen auf dem Dach des Autos verursachen. Auch wenn man dazu neigen mag, so einen Schadensfall den Naturgewalten der Teilkasko zuzuordnen, ist dem nicht so – hier wird eine Vollkaskoversicherung gebraucht.

Grob fahrlässig – was nun?

Ein sehr wichtiger Punkt ist das Verhalten des Versicherers bei „grober Fahrlässigkeit“.
Grob fahrlässig handelt man, wenn ein Unfall aus der Sicht eines objektiven Dritten durch entsprechendes Wohlverhalten des Unfallverursachers relativ leicht verhindert hätte werden können.
Ein beliebtes Beispiel aus der Praxis ist hier das Überfahren einer roten Ampel und ein daraus resultierender Zusammenstoß auf der Kreuzung.
Im Falle eines grob fahrlässig verursachten Haftpflichtschadens zahlt der Versicherer immer, auch wenn er den Versicherungsnehmer in einigen Fällen in Regress nehmen kann.
Anders sieht es bei der Kasko aus. Hier kann der Versicherer die Übernahme des Schadens ablehnen oder nur einen Teil bezahlen. Einige Versicherer stellen sich in diesem Punkt ein wenig kundenfreundlicher auf und haben die wichtige Klausel „Verzicht auf den Einwand grober Fahrlässigkeit“ im Bedingungswerk. Diese Klausel sagt nichts anderes aus, als dass der Versicherer auch bei diesen Schadensfällen anstandslos zahlt – und das vollkommen ohne Regress oder dergleichen.

Schutzbrief oder teure Mitgliedschaft in einem Automobilclub?

Wenn man möchte, dass möglichst schnell geholfen wird, wenn ein Unfall passiert oder eine Panne die Weiterfahrt verhindert, benötigt man einen Schutzbrief. Anspruch auf Schutzbriefleistungen genießt, wer Mitglied in einem Automobilklub wie dem ADAC oder dem ACV ist. Häufig bieten die Versicherer aber auch entsprechende Leistungen als Bonus- Paket zur KFZ-Versicherung an und sind, was das Preis-Leistungsverhältnis betrifft, nicht selten empfehlenswerter.
Ein Schutzbrief umfasst klassischerweise den Pannendienst, also die Reparatur und das Abschleppen des Fahrzeugs.
Ist aufgrund einer Panne eine Weiterfahrt nicht möglich, werden Übernachtungen in nahen Unterkünften bezahlt, ein Mietwagen organisiert oder eine Fahrt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln ermöglicht.
Die konkrete Ausgestaltung des Leistungsumfangs ist von Anbieter zu Anbieter unterschiedlich. Während der eine Tarif nur eine Übernachtung übernimmt, sind es beim nächsten ganze drei. Auch das Budget für die Unterkunft variiert dementsprechend. Hier ist ein Detailvergleich der beste Weg, um den optimalen Schutzbrief zu finden.

Woran bemisst sich denn der Beitragssatz?

Damit sich der Versicherungsvergleich doppelt lohnt, ist nicht nur der Blick auf die Versicherungskonditionen, sondern auch auf den Beitrag anzuraten.
Der Versicherer kalkuliert den Beitragssatz immer individuell; somit stellt sich natürlich die Frage nach den Faktoren, welche letztlich den Preis bestimmen.
Entscheidend sind natürlich vor allem der Hersteller und der Typ des Autos.
Bestimmte Fahrzeuge sind für ein sportliches und damit tendenziell eher riskanteres Fahren optimiert, während die typische Familienkutsche hier günstiger bei wegkommt.
Nicht weniger wichtig ist der Landkreis, in welchem der PKW angemeldet ist. So ist der Landkreis Meißen beispielsweise günstiger als der Landkreis Dresden, da die Unfallstatistik eine höhere Unfallwahrscheinlichkeit in Dresden prognostiziert.

Da nicht nur der Versicherungsnehmer zur Fahrzeugnutzung berechtigt ist, interessiert auch der Fahrerkreis den Versicherer. Als Faustregel gilt: Je mehr Nutzer, desto höher der Beitrag. Es kommt auch darauf an, in welchem Verhältnis die Nutzer zueinander stehen. Sicherlich wird ein Auto, welches von einem Ehepaar genutzt wird, besser bewertet, als ein Auto, das munter zwischen fünf Freunden getauscht wird. Generell ist auch der Fahrer ein Faktor. Wie alt ist er? Wie lange hat er bereits den Führerschein?

Nicht zuletzt gibt es Rabatte, wenn man im Öffentlichen Dienst angestellt oder Beamter ist. Auch die Teilnahme am begleiteten Fahren beim Führerschein mit 17 oder das Absolvieren eines Fahrsicherheitstrainings wirken sich positiv auf den Beitrag aus.
Grundsätzlich gilt: Je öfter ein Auto bewegt wird, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein Schaden eintritt. Daher sind auch die jährlich zurückgelegten Kilometer ein entscheidendes Kriterium. Sogar der Stellplatz des Fahrzeugs wird zur Beitragskalkulation herangezogen. Im Regelfall wird es günstiger, wenn ein Auto eine eigene Garage hat, als wenn es nachts am Straßenrand geparkt wird.

Ein beliebtes Instrument um die Prämie niedrig zu halten, ist die Vereinbarung einer Selbstbeteiligung in der Kaskoversicherung.
Diese kann bei der Teil- und bei der Vollkasko unterschiedlich hoch sein. Marktüblich und empfehlenswert sind ein Selbstbehalt von 150 € bei der Teilkasko und 300 € bei der Vollkasko. Je höher der Selbstbehalt, desto niedriger die Prämie.

Bei der KFZ-Versicherung gilt der Grundsatz: Wer unfallfrei fährt, wird belohnt.
Daher gibt es Schadenfreiheitsklassen (SF-Klassen). Je länger man unfallfrei fährt, desto höher wird die SF-Klasse und damit auch der Schadenfreiheitsrabatt auf die Versicherungsprämie. Wer einen Unfall baut, wird gemessen an Art des Unfalls und anhand der Schadenshöhe zurückgestuft.
Als Fahranfänger muss man sich erst noch bewähren und steigt mit der SF-Klasse 0 ein. Entsprechend teuer ist ein Versicherungsvertrag für das erste Auto.
Es gibt jedoch einen komfortablen Weg, um auch hier viel Geld zu sparen.
Das erste Auto kann als Zweitwagen der Eltern angemeldet werden. So wird der Fahranfänger nur als Fahrer eingetragen und dafür ein Elternteil als Halter und Versicherungsnehmer. So bekommt man automatisch die SF-Klasse ½ und umgeht so eine Einstufung in die schlechtere Klasse 0.
Nach einigen Jahren hoffentlich unfallfreier Fahrpraxis kann der einstige Fahranfänger den Wagen auch auf dem Papier übernehmen und von den so gesammelten schadenfreien Jahren profitieren.

Aber was passiert, wenn es wirklich mal kracht?

Die oberste Regel vorweg: Erst einmal Ruhe bewahren!
Ein Unfall ist immer eine Stresssituation, gerade, wenn erheblicher Sach- oder sogar Personenschaden entstanden ist. Bei kleineren Unfällen ist es nicht zwingend notwendig, die Polizei zu rufen. Ein Notruf ist jedoch definitiv erforderlich, wenn Menschen verletzt wurden.
Bei größeren Sachschäden oder wenn Unfallteilnehmer unter Alkohol- oder Drogeneinfluss stehen, ist es ratsam, die Beamten darüber zu informieren.
Wer einen Unfall verursacht hat, sollte ein Schuldeingeständnis am Unfallort unbedingt vermeiden und seine Versicherung kontaktieren, um mit ihr das weitere Vorgehen abzusprechen.
Wer Unfallopfer ist, sollte die Versicherung des Unfallverursachers erfragen und jene kontaktieren, um mit dieser die Schadenabwicklung zu klären.
Anzuraten ist, ein Dokument zur Anfertigung eines Unfallberichts mitzuführen. Einen solchen Vordruck erhält man üblicherweise vom eigenen Versicherer.
Zusätzlich zu der schriftlichen Beschreibung der Geschehnisse, haben Fotos vom Unfallort meist die höchste Beweiskraft.

Fazit

Wie man sieht, gibt es bei der KFZ-Versicherung viel zu beachten. Angefangen von der Prüfung der Konditionen und Leistungen bis zum Vergleich möglichst vieler Tarife, um den günstigsten Beitragssatz zu bekommen.
Das ist alles viel Arbeit – die ich jedoch gerne für Dich übernehme!
Ich finde für Dich den günstigsten Tarif mit den besten Leistungen, angepasst an Deine Bedürfnisse und Deine Wünsche.
Melde Dich einfach unverbindlich bei mir, um bis zu 1.000 € jährlich zu sparen und darüber hinaus perfekt abgesichert zu sein!

Mike Hofmann ist unabhängiger Versicherungsmakler im Großraum Dresden, Radebeul und Meißen. Er hat es sich zur Aufgabe gemacht die Versicherungsbranche zu revolutionieren - Weg von der angstbehafteten Beratung, hin zu einer Beratung, die seinen Kunden wirklich einen Mehrwert bietet.

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Datum: 30. Oktober 2018

„Früh übt sich, was ein Meister werden will“ – Dieses Zitat aus dem Drama „Wilhelm Tell“ mag so manchem die eine oder andere Kindheitserinnerung bescheren. Mittlerweile ist es zum geflügelten Wort in den Kreisen derer geworden, die dem Nachwuchs schon im jungen Alter den Wert des Fleißes vermitteln möchten. Bei Eltern ist die tiefverwurzelte Sorge um das Wohlergehen ihrer Sprösslinge, die entscheidende Triebfeder bei der Ausgestaltung der Erziehung. Einem Kind soll Benehmen beigebracht werden, seine Talente sollen entdeckt und gefördert werden, eine gesunde Persönlichkeitsentwicklung forciert und das Immunsystem gestärkt werden. Zu guter Letzt sollen natürlich auch Spiel und Spaß nicht zu kurz kommen.

Das Interesse der Eltern lässt sich einfach zusammenfassen: Dem Kind soll es später einmal gut gehen – da lohnt sich die Vorsorge. Denn der Grundstein für den späteren Stand und Lebenswandel wird nun einmal in der Kindheit gelegt.

Es ist richtig und wichtig, sich um die geistige und körperliche Entwicklung des Kindes zu kümmern, aber damit ist es nicht getan. Viel zu selten ist die finanzielle Vorsorge für die Nachkömmlinge Thema beim Nachmittagsplausch mit befreundeten Eltern und wird auch in der Ratgeberliteratur eher stiefmütterlich behandelt.

Geld gehört in die Welt der Erwachsenen und so wird die Problematik viel zu häufig mit Sparbuch und Bausparvertrag abgetan. Kurioserweise wird hier im Gegensatz zu allen anderen Vorsorgemaßnahmen verdrängt, dass das Kind hoffentlich und höchstwahrscheinlich das Lebensalter von 30 Jahren überschreiten und sicherlich im noch deutlich höheren Alter irgendwann aus dem Erwerbsleben ausscheiden wird.

Dass für den Lebensabend die gesetzliche Altersrente von führenden Experten durchweg als unzureichend klassifiziert wird und sogar die Deutsche Rentenversicherung in den Rentenbescheiden die eigenen Leistungen im Bedarfsfall als zu gering einschätzt, führt zu einer einfachen Erkenntnis: Es muss privat vorgesorgt werden.

Der Privaten Rentenversicherung liegt ein denkbar simples Prinzip zugrunde: Man führt regelmäßig Beiträge ab, die gesammelt, durch die entsprechende Anlage vermehrt und schlussendlich im Leistungsfall in Form von regelmäßig wiederkehrenden Ausschüttungen an den Versicherungsnehmer zurückgezahlt werden. Letztlich spart man mit einer solchen Versicherung, tut dies aber in Bezug auf den Zinsertrag effektiver als beispielsweise mit einem klassischen Sparbuch.

Jedem ist bewusst, dass Sparen am ertragreichsten ist, wenn es über einen möglichst langen Zeitraum erfolgt.
Die meisten Versicherungen im Bereich Rente werden in einem Alter zwischen 25 und 30 Jahren abgeschlossen. Sicherlich ist es dann keineswegs zu spät für eine solche Absicherung, dennoch wird die finanzielle Belastung, durch die abzuführenden Beiträge im Vergleich zu einem wesentlich früheren Versicherungseintritt, deutlich höher sein.

Ein entscheidender Faktor ist hierbei vor allem der Zinseszins-Effekt, der die Wiederanlage und die damit einhergehende Neuverzinsung von bereits erwirtschafteten Zinsen bezeichnet. Am besten wird die Bedeutung des Eintrittsalters an einem Beispiel sichtbar:

Wer mit 20 Jahren anfängt monatlich 100 € in den Vertrag einzuzahlen, erwirtschaftet bis zum Endalter von 67 Jahren und einem Zinssatz von 5 % ein Vermögen von knapp 220.000 €. Davon sind allein ca. 163.000 € Erträge aus der Verzinsung!

Wer erst mit 30 Jahren anfängt zu sparen kommt auf 125.000 € und mit einem Eintrittsalter von 50 Jahren erreicht man nur noch fast 32.000 €.

Geld braucht Zeit um effektiv zu arbeiten. Ein Kind, für welches ab dem 5. Lebensjahr ein Sparvertrag abgeschlossen wird, darf sich mit 67 Jahren über eine Summe von insgesamt 483.000 € freuen. Um nochmals die Kraft des Zinses zu verdeutlichen: Allein 409.000 €, also 85% des Betrages wurde durch eine Verzinsung des Geldes erwirtschaftet.

Die alles entscheidende Formel ist: Je früher Geld angelegt wird, desto mehr Geld wird generiert.

Um das Geld optimal arbeiten zu lassen, ist der Versicherungsbeginn von Geburt an am sinnvollsten. Schließlich kann der Zins dann über 67 Jahre seine ganze Kraft entfalten. Üblich ist es bei solchen Verträgen, dass die Eltern die Beiträge bis zur Volljährigkeit des Kindes entrichten und, dass die versicherte Person mit 18 Jahren auch zum Versicherungsnehmer wird, also den Vertrag und somit auch die Prämienzahlung übernimmt.

Die Auswahl an verschiedenen Produkten ist groß und bei weitem nicht jedes Versicherungsmodell taugt als Kinderversicherung. Neben den generell wichtigen Faktoren bei der Auswahl einer Rentenversicherung, wie Finanzkraft und Stabilität eines Anbieters, Auswahl und Entwicklung der Fonds bzw. Anlagemöglichkeiten, Höhe der Verwaltungskosten bei der Unterhaltung des Vertrages, gibt es noch ganz andere Punkte, die sonst eher zu vernachlässigen sind. Wünschenswert wäre beispielsweise die Möglichkeit, Einmalzahlungen vorzunehmen. Das können dann in der Praxis Geldgeschenke aus der Verwandtschaft anlässlich des Geburtstages, Schulanfanges oder dergleichen sein, welche so in den lukrativen Vertrag fließen können, anstatt auf einem Girokonto brach zu liegen.

Im Großen und Ganzen ist die Flexibilität des Produktes das entscheidende Kriterium. Beitragszahlungen sollten pausiert werden können, Zuzahlungen ohne Probleme möglich sein und Kapitalentnahmen kostenfrei oder zumindest kostenschwach getätigt werden können. Besonders letzterer Punkt entfaltet nicht zuletzt auch eine pädagogisch wertvolle Wirkung. So kann der heranwachsende Versicherungsnehmer wichtige Anschaffungen wie das erste eigene Auto oder die Finanzierung des Führerscheins mit dem eigenen Vermögen aus dem Rentenvertrag vornehmen und erhält so einen ganz neuen Bezug zu den ihm zur Verfügung stehenden finanziellen Mitteln.

Gute Versicherungsprodukte zeichnen sich vor allem dadurch aus, dass sie individualisierbar sind und den eigenen Bedürfnissen angepasst werden können. Während ein Todesfallschutz für den einen irrelevant erscheint, ist er für den anderen zwingender Bestandteil der Absicherung.

Letztendlich kann aber keine Empfehlung eines Tarifs erfolgen, wenn die individuellen Umstände der versicherten Person oder des Versicherungsnehmers, sowie deren Vorlieben und Investitionsverhalten nicht klar umrissen und definiert werden. Eine ausführliche, persönliche Beratung ist beim Abschluss einer Rentenversicherung ohnehin dringend anzuraten, bei einem Vorsorgekonzept für Kinder umso mehr. Schließlich geht es hierbei um Verträge, welche erhebliche Kapitalbeträge binden und schlussendlich den wohlverdienten Ausstieg aus dem Berufsalltag zu einem angenehmen machen sollen.

Gemeinsam finden wir den richtigen Tarif für Dich und Deinen Nachwuchs. Kontaktiere mich einfach und fordere einen garantiert kostenfreien und unverbindlichen Beratungstermin an!

Mike Hofmann ist unabhängiger Versicherungsmakler im Großraum Dresden, Radebeul und Meißen. Er hat es sich zur Aufgabe gemacht die Versicherungsbranche zu revolutionieren - Weg von der angstbehafteten Beratung, hin zu einer Beratung, die seinen Kunden wirklich einen Mehrwert bietet.

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Datum: 17. Oktober 2018

„Alle 4 Sekunden kommt es in Deutschland zu einem Unfall. Das macht 9 Millionen Unfälle jährlich. Mehr als zwei Drittel aller Unfälle ereignen sich in der Freizeit, wenn die gesetzliche Unfallversicherung nicht schützt. Sichern Sie sich und Ihre Familie daher mit unserem ausgezeichneten Unfallschutz ab. Weltweit und rund um die Uhr.“

Die negativen Schlagzeilen machen Angst

Nicht ganz 9 Millionen Unfälle, sondern genauer gesagt 7.884.000 Unfälle ereignen sich jedes Jahr. Es ist kein Einzelfall, dass in der Branche häufiger mit falschen Zahlen geworben wird. Oft wird mit Übertreibungen gearbeitet und Texte werden sehr alarmierend, aufdringlich und aufgesetzt verfasst. Daher sollte man beim Lesen immer aufpassen, auch wenn in diesem Fall die Konsequenz gleich ist: Unfälle passieren plötzlich, sind unvorhersehbar und geschehen öfter als gedacht.

Hierfür wäre es natürlich praktisch, die Wahrscheinlichkeit des Eintretens eines Schadens und dessen Ausmaß jeden Tag aufs Neue einschätzen zu können. Aber so leicht hat man es im Leben selbstverständlich nicht. Fakt ist jedoch – die Risiken lauern überall!

Warum eine Unfallversicherung und wie funktioniert sie?

Eine Unfallversicherung ermöglicht es Dir, die finanziellen Folgen im Falle eines Unfalls zu minimieren und Einkommensausfälle auszugleichen.

Wenn Dir etwas zustößt, wird die Leistung der Versicherung anhand einer Gliedertaxe bemessen. Hier erhältst Du einen bestimmten Invaliditätsgrad. Beispielsweise entspricht der Verlust eines Daumens 20%, eine Querschnittslähmung hingegen 100%. Heutzutage gibt es auch die Möglichkeit, verschiedene Körperteile separat zu versichern. Bei einem Musiker könnte man bei dem Daumen sogar von 100% ausgehen. Die Leistungen sind individuell zu berechnen.
Der Unfallversicherung liegt eine Versicherungssumme zugrunde, die vor Abschluss des Vertrages zwischen Dir und dem Versicherer vereinbart wird. Der in Prozenten dargestellte Invaliditätsgrad gibt im Schadensfall letztlich den Anteil an, welcher Dir von der Versicherungssumme ausgezahlt wird.

Per Gesetz ist man bei der Arbeit unfallversichert. Hier übernimmt die Versicherung die Kosten für Unfälle am Arbeitsplatz oder auf dem direkten Hin- und Rückweg. Machst Du z.B. nach der Arbeit einen Umweg, um noch einkaufen zu gehen und wirst in einen Unfall verwickelt, erhältst Du keine Leistungen von der gesetzlichen Unfallversicherung. Die Unfallversicherung greift nämlich nicht zu Hause, in der Freizeit, im Urlaub, etc. Doch genau da passieren die meisten Unfälle. Außerdem ereignen sich im Schnitt kleinere Unfälle wie z.B. ein Beinbruch im Laufe des Lebens häufiger als große Unfälle wie eine Querschnittslähmung.

Der Knackpunkt hierbei ist, dass natürlich eine Menge Geld eingezahlt wird, aber die Wahrscheinlichkeit eine Querschnittslähmung zu erleiden, sehr gering ist. Je größer und umfangreicher also der Schaden, desto mehr Geld bekommt man von seiner Versicherung zur Verfügung gestellt, je kleiner der Schaden, umso weniger Geld, unabhängig von den jahrelang eingezahlten Beträgen. Dieser Fakt wurde bei der Unfallversicherung jahrelang kritisiert.

Der Wandel im Versicherungs-Denken: Weg von der Angst!

Nun drehen wir kurz die Zeit etwas zurück. 1990 war die Wiedervereinigung Deutschlands in vollem Gange und der Startschuss für den Raubzug der Versicherungsvertriebe gegeben. Besonders in den neuen Bundesländern wurde die Bevölkerung förmlich überrannt und mit neuen Gesprächstaktiken von Versicherungsvertretern konfrontiert, mit denen sich niemand auskannte. Das Unwissen wurde schamlos ausgenutzt. Die Industrie lebte von Angst und Gier – diese beiden Faktoren ergaben ein geschicktes Marketingkonzept, um nun richtig viel Geld zu verdienen. Ein Fossil dieser Zeit ist eine Unfallversicherung mit Beitragsrückgewähr. Kurzum: Ein teurerer Vertrag und eine schlechte Geldanlage.

Zum Glück hat sich in den letzten Jahren in dem Versicherungsfeld vieles getan. Die Unfallversicherungen wurden verändert, verbessert, revolutioniert. Es wurden verschiedene Bausteine hinzugefügt. Jetzt gibt es Unfallversicherungen, welche nicht nur die medizinischen Kosten (Erstversorgung, Heilbehandlung, Rehabilitation), sondern auch die unfallverbundenen Kosten abdecken (Krankentransport, längerfristige Folgen, Sterbegeld für Hinterbliebene usw.). Der genaue Umfang der Leistung hängt immer vom vereinbarten Vertrag ab.

Die „Eigenbewegung“ bei der Unfallversicherung

Einer der wichtigsten Bausteine ist die „Eigenbewegung“. Eine klassische Standard-Versicherung würde einen Schaden, der durch Eigenbewegung verursacht wurde, nicht abdecken. Wenn Du Dir beispielsweise im Winterurlaub beim Skifahren das Knie verdrehst oder beim Fußballspiel durch Stolpern über die eigenen Füße einen daraus resultierenden Bänderriss erleidest, muss die Versicherung nicht leisten.

Denn ohne den Baustein „Eigenbewegung“ sind nur Unfälle abgedeckt, bei denen ein Ereignis von außen plötzlich und unerwartet auf Dich einwirkt. Du solltest daher genau prüfen, welche Leistungen in Deinem Vertrag inbegriffen sind und welche Du gern noch ergänzen möchtest. Der zu zahlende Beitrag verändert sich meist nur minimal, doch der Leistungsunterschied ist enorm.

Achtung Stolperfalle: Kürzungen im Leistungsfall

Aufgepasst werden sollte bei dem Baustein „Mitwirkungsanteil einer Vorerkrankung“. So mancher Versicherer behält sich im Leistungsfall vor, Leistungen zu kürzen, wenn eine bestehende Krankheit die Invalidität mit verursacht hat. Dazu folgendes Beispiel: Bei einem Skiunfall hat sich der Versicherungsnehmer das Knie schwer verletzt. Während des Unfalls hatte dieser schon eine bestehende Muskelerkrankung. In diesem Fall wird die Leistung um mehrere tausend Euro gekürzt, da der Versicherer davon ausgeht, dass auch die bereits bestehende Muskelerkrankung Mitschuld am Ausmaß der Verletzung trägt. Gute Tarife jedoch verzichten auf den Mitwirkungsanteil oder schränken ihn erheblich ein.

Komplett berufsunfähig. Was nun?

Eine weitere wichtige Frage ist natürlich immer: Wie sichert man sich überhaupt für den Fall einer kompletten Berufsunfähigkeit durch Unfall ab?

Eine Berufsunfähigkeitsversicherung bietet den umfassendsten Schutz, wenn Du im Falle einer Krankheit oder eines Unfalls nicht mehr arbeiten kannst. Da die meisten Fälle von Berufsunfähigkeit auf Krankheiten zurückgehen und nur ein Zehntel auf Unfälle, ist diese Versicherung ein sinnvolles Fundament. Eine Berufsunfähigkeitsversicherung sollte in jungen Jahren und möglichst ohne Vorerkrankungen abgeschlossen werden, da mit einer bestehenden Krankheit der Abschluss des Vertrages durch den Versicherer abgelehnt werden könnte oder aber saftige Risikozuschläge die Prämie in die Höhe treiben.

Fazit: Unfallversicherung oder Berufsunfähigkeitsversicherung?

Eine Unfallversicherung kann eine gute Zusatzversicherung sein, jedoch ersetzt sie niemals den umfangreichen Versicherungsschutz einer Berufsunfähigkeitsversicherung. Da jeder Mensch ein Individuum ist und für sich abwägen muss, auf welche Punkte er Wert legt, solltest Du Dich immer ausführlich mit den Themen auseinander setzen, bevor es zur Unterschrift unter einem Vertrag kommt.

Achte immer auf das Preis-Leistungs-Verhältnis und vergiss die Bausteine „Eigenbewegung“ und „Mitwirkungsanteil“ nicht. Sei vorsichtig, handele mit Bedacht und bleib gesund.

Mike Hofmann ist unabhängiger Versicherungsmakler im Großraum Dresden, Radebeul und Meißen. Er hat es sich zur Aufgabe gemacht die Versicherungsbranche zu revolutionieren - Weg von der angstbehafteten Beratung, hin zu einer Beratung, die seinen Kunden wirklich einen Mehrwert bietet.

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Datum: 26. September 2018

Mit der Geburt eines Kindes warten viele spannende neue Herausforderungen auf die frisch gebackenen Eltern. Die anfallenden Aufgaben im Alltag, der Tagesablauf, der geliebte Schlafrhythmus und nicht zuletzt die Prioritäten ändern sich um 180°. Alle Eltern wollen von Anfang an alles richtig machen – ganz schön viel auf einmal. Damit Ihr als Eltern beim Thema Versicherungsschutz für Euch und Euer Kind schnell und optimal aufgeklärt seid, gibt es nun das wichtigste im Überblick.

Haftpflichtversicherung

„Eltern haften für ihre Kinder“ – diese Warnhinweise sind niemanden unbekannt, doch treffen sie nur bedingt zu. Gemeint ist, dass Eltern im Schadensfall dann haftbar gemacht werden können, wenn sie ihre Aufsichtspflicht für ihre Kinder verletzt haben. Ist dies tatsächlich der Fall, sollte die Familie über eine Haftpflichtversicherung verfügen, um anfallende Kosten für den verursachten Schaden begleichen zu können. Versicherungen bieten hierfür spezielle Familien-Haftpflichtversicherungen an, da verschiedene separate Versicherungen mehr Geld kosten als eine für alle. Es ist daher ratsam, nach der Geburt in einen Familientarif zu wechseln.

Kinder unter 7 Jahren gelten allgemein als nicht schuldfähig bzw. als deliktunfähig und sind daher nicht haftpflichtig zu machen. So weit, so gut! Man stelle sich nun folgendes Szenario vor:

Ihr seid bei guten Freunden zu Besuch. Alle sitzen im Wohnzimmer beisammen und die Stimmung ist ausgelassen. Beim Spielen reißt plötzlich Euer 6-jähriges Kind ausversehen das Handy Eures Freundes herunter und es geht kaputt. Als Entschuldigung und Besänftigung bringt Ihr schnell an, dass Ihr für den Schaden natürlich aufkommt. Wozu hat man denn eine private Haftpflichtversicherung?! Falsch gedacht!

  1. Euer Kind ist mit 6 Jahren deliktunfähig und kann somit nicht zum Schadensersatz verpflichtet werden.
  2. Ihr als Eltern habt durch Eure Anwesenheit Eure Aufsichtspflicht nicht verletzt und haftet daher in diesem Fall nicht.

Resultat: Die Haftpflichtversicherung sieht keinen Grund, den Schaden zu übernehmen und der Geschädigte geht leer aus.

Doch wie es unter Freunden und der Familie so ist, fühlt man sich trotzdem in der moralischen Pflicht, den Schaden zu ersetzen, damit man auch weiterhin harmonische Spieleabende miteinander verbringen kann, ohne ein schlechtes Gewissen haben zu müssen.

Für diesen Fall wurde eine interessante Lösung von Versicherern gefunden. Sie bieten Haftpflichtversicherungen an, welche auch „deliktunfähige Kinder“ einschließen und leisten quasi auch für Kinder unter 7 Jahren auf Wunsch der Eltern hin, damit Freundschaften und das gute Verhältnis zum Nachbarn bestehen bleiben. Die Höchstersatzleistung des Versicherers ist hierbei meist auf einen bestimmten Betrag festgelegt.

Risikolebensversicherung

Wer Kinder bekommt, trägt auch die Verantwortung, dass es Ihnen gut geht und sie möglichst sorgenfrei leben können. Der Tod ist hierbei immer ein Thema, an das man gerade jetzt – wo es um Geburt, Kinder und Familie geht – gar nicht denken möchte. Dennoch nimmt das Thema Absicherung nach dem Todesfall gerade für die Hinterbliebenen einen hohen Stellenwert ein. Es ist daher ratsam mit einer Risikolebensversicherung die Familie im Falle des Todes eines Elternteils oder beider Eltern langfristig finanziell abzusichern. Verfügst Du bereits über eine solche Versicherung, solltest Du diese an Deine aktuelle familiäre Situation anpassen, damit der Hinterbliebenenschutz auch wirklich ausreichend ist. Meistens lässt sich die Versicherungssumme ohne erneute Gesundheitsprüfung problemlos anpassen.

Aussicht auf Berufsunfähigkeitsversicherung

Gerade noch im Laufgitter und jetzt schon an Beruf denken? Ist das nicht etwas übertrieben? Zugegeben, das Thema Berufsunfähigkeit (BU) steht sicher nicht an erster Stelle, wenn das Kind auf der Welt ist. Das Thema Gesundheit dafür schon. Um später eine Berufsunfähigkeitsversicherung im Erwachsenenalter so unkompliziert wie möglich abschließen zu können, besteht die Möglichkeit, den aktuellen Gesundheitszustand in jungen Jahren vertraglich „zu speichern“. Möchte man nun mit Beginn eines Arbeitsverhältnisses oder später eine BU vereinbaren, wird vom Gesundheitszustand bei Abschluss des Vertrages (Anwartschaft auf Haftpflichtversicherung) ausgegangen. Es erfolgt keine erneute Gesundheitsprüfung, welche mit zunehmendem Krankheitsrisiko im Alter nicht mehr so leicht zu bestehen ist. Sollte man an einer Berufsunfähigkeitsversicherung kein Interesse mehr haben, so fließt das angesammelte Kapital in die Rentenversicherung.

Ein weiterer Vorteil ist, dass die Beiträge im Kindesalter noch sehr gering ausfallen und bei zunehmendem Alter auch gering bleiben, wenn man bereits in jungen Jahren einen Vertrag abgeschlossen hat.

Kinderrentenversicherung

Das Thema Rente bildet aktuell einen großen Diskussionsbedarf. Die Menschen werden in Deutschland immer älter, doch die Geburtenrate nicht unbedingt höher. Es mangelt an Zeit, oder besser gesagt: am richtigen Zeitpunkt, Kinder zu bekommen. Es entsteht ein Ungleichgewicht. Dieses Ungleichgewicht wird sich in der Zukunft bemerkbar machen, das ist sicher!

Daher ist es sinnvoll, schon jetzt privat fürs Kind vorzusorgen. Früh Sparen lohnt sich! Die meisten Menschen fangen erst an zu sparen, wenn sie merken, dass das Geld knapp wird. Doch mit dem Einzahlen eines kleinen Betrages von Geburt an, kann eine große Summe bis zum Erreichen des Erwachsenenalters des Kindes angespart werden. Somit wird der Grundstein eines späteren Alterseinkommens gelegt und das Kind ist besonders im Alter finanziell abgesichert. Zu Beginn zahlen Eltern oder Großeltern die Beiträge, welche verzinst werden, in die Rentenversicherung ein. Später übernimmt das Kind die Beitragszahlung. Je länger die Laufzeit, desto geringer fallen die Beiträge aus. Es zahlt sich also im wahrsten Sinne des Wortes aus, zeitig ans Sparen zu denken.

Ist das Ende der Laufzeit erreicht, wird das Kapital entweder komplett oder aber als lebenslange Rente ausgezahlt. Somit hat eine Kinderrentenpolice zwei nützliche Vorteile:

  1. Aufbau von Kapital und
  2. Absicherung im Alter.

Sie sollten vor dem Vereinbaren einer Kinderrentenversicherung, auf deren zeitlich unabhängige, flexible und individuelle Anpassbarkeit achten. Lange Laufzeiten gehen immer mit einem Wechsel der Lebensumstände eines Menschen einher. Niemand kann wissen, wo er in 40 Jahren steht.

Flexible Zuzahlungen, das Pausieren von Beitragszahlungen, Kapitalentnahmen ohne Gebühren und das spätere Hinzufügen von Versicherungsleistungen ohne erneute Gesundheitsprüfungen sollten daher Teil der Versicherungskonditionen sein.

Für detailliertere Auskünfte und offen gebliebene Fragen rund ums Thema Familienglück und Absicherung dürft Ihr Euch gern telefonisch an uns wenden oder nehmt einfach per E-Mail mit uns Kontakt auf. Wir freuen uns auf ein persönliches und für Dich 100% kostenfreies Gespräch mit Dir.

Mike Hofmann ist unabhängiger Versicherungsmakler im Großraum Dresden, Radebeul und Meißen. Er hat es sich zur Aufgabe gemacht die Versicherungsbranche zu revolutionieren - Weg von der angstbehafteten Beratung, hin zu einer Beratung, die seinen Kunden wirklich einen Mehrwert bietet.

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Datum: 17. Juli 2018
Artikel von Tristan Süß

Die Vorteile des Daseins als Privatpatient sind den meisten Bundesbürgern nur allzu bekannt:

Schnellere und unkompliziertere Terminvergabe beim Haus- oder Facharzt, Ein- oder Zweibettzimmer im Krankenhaus, Chefarztbehandlung und das erhebende Gefühl sich vom Pöbel der gesetzlich Krankenversicherten lossagen zu können.

Mit diesen mitunter sehr drastischen Klischeebildern wird der Kampf um die Bürgerversicherung geführt.

Fern von der rudimentärsten Ausprägung einer versachlichten und rational geführten Debatte werden Feindbilder gemalt und der Privatpatient als Inbegriff von Zweiklassenmedizin und einem außer Kontrolle geratenem Kapitalismus angeführt.

Völlig konträr zu diesen Argumenten, die die angebliche Übervorteilung der GKV- Patienten beweisen sollen, erscheinen immer wieder Berichte über massive Beitragssteigerungen in der Krankenvollversicherung, PKV-Tarife mit minimalistischen Leistungskatalogen und Altersarmut durch ungenügend gebildete Alterungsrückstellungen.

Die PKV – ein Hort des Bösen, möchte man annehmen.

Im Streit um die Ausgestaltung des deutschen Gesundheitssystems sind die Gräben tief und die Fronten verhärtet. Immer öfter scheint es bei dieser Diskussion mehr um Ideologie und Gesinnung als um das Wohl des Versicherten zu gehen.

Jahr für Jahr stehen Menschen vor der Entscheidung, welches Konzept der Gesundheitsversorgung für sie geeigneter wäre. Viel zu oft sind dann Bauernweisheiten und Behauptungen das Maß aller Dinge und hochindividuelle Erfahrungen aus dem Bekanntenkreis werden zum wegweisenden Faktor.

Die fehlende Präsenz eines Fachmanns bei der Wahl einer lebenswichtigen Absicherung wird zu häufig in Kauf genommen. Aufgrund dessen ist vielen auch nicht bewusst, wie groß ihr Spielraum bei der Ausgestaltung ihrer Krankenversicherung tatsächlich ist.

Die bunte Tarifwelt der privaten Krankenversicherer bleibt dabei genauso wenig erforscht wie die in einigen Punkten doch recht großen Leistungsunterschiede zwischen den gesetzlichen Kassen. Die meisten Versicherten würden wohl am liebsten die Leistungen eines exzellenten Krankenvolltarifes mit der Sicherheit der gesetzlichen Krankenkasse vereinen.

Der Weg in die PKV bleibt den meisten jedoch ohnehin versperrt: nicht verbeamtet, nicht selbstständig, nicht angestellt und über Beitragsbemessungsgrenze verdienend. Genau so kann die Gesundheitsprüfung zu einem unüberwindbaren Hindernis werden und der Weg in die gesetzliche Regelversorgung scheint der einzig gangbare.

Andere scheuen die PKV, da sie Angst vor fehlender Beitragsstabilität haben oder sich ihrer Einkommensentwicklung ungewiss sind. Auch dann darf sich die GKV über neuen Zustrom freuen.

Dennoch ist die Krankenkasse nicht die Endstation, denn es gibt einen Weg als gesetzlich Versicherter trotzdem Privatpatient zu werden.

Das Sachleistungsprinzip der GKV wird hierbei in das Kostenerstattungsprinzip umgewandelt, welches aus der PKV bekannt ist.

Wenn ein gesetzlich Versicherter zum Arzt geht, so werden die Behandlungskosten direkt mit seiner Krankenkasse abgerechnet. Allerdings besteht die Möglichkeit, dass der Patient wünscht, für die Dienstleistung der Behandlung ein Vertragsverhältnis direkt mit dem Arzt einzugehen.

Dann bekommt er, ganz in PKV- Manier, eine Rechnung ausgestellt.

Die kann er wiederum bei seiner Krankenkasse einreichen, welche damit das Leistungsprinzip umstellt und jene Kosten erstattet, welche im Sachleistungsprinzip auch erstattet worden wären.

Der Differenzbetrag kann nun selbst getragen werden oder aber an eine Krankenzusatzversicherung weitergereicht werden.

Bei vielen Krankenkassen muss die Umstellung mithilfe entsprechender Formulare zuvor beantragt werden. Durch diese Verbindung zwischen GKV und PKV werden die Vorteile beider Systeme vereint.

Zudem ist dieses Absicherungskonzept flexibel. Das Sachleistungsprinzip in der GKV kann jederzeit wieder „aktiviert“ werden. Wer beim Arztbesuch seine Chipkarte zückt, wird entsprechend über dieses Prinzip abgerechnet.

Die Krankenzusatzversicherung kann gekündigt werden, wenn Beiträge zu weit steigen oder die zusätzliche Absicherung schlichtweg nicht mehr benötigt wird, ohne dass der Betroffene im Regen steht.

Das einzige Manko sind wohl Verwaltungskosten von bis zu 10 %, die bei den Krankenkassen durch die verkomplizierten Abrechnungen der Aufwendungen entstehen. Des Weiteren kann das Kostenerstattungsprinzip auf die einzelnen Teilbereiche „ambulant“, „stationär“ und „dental“ beschränkt werden.

Besonders bei Fachärzten macht diese Besserversorgung Sinn, denn hier sind die Leistungsunterschiede zwischen GKV und PKV am deutlichsten.

Allein einen Facharzttermin als GKV- Patient und ohne Intensivüberweisung in relativer Zeitnähe zu bekommen, ist ein zunehmend schwieriges Unterfangen.

Für den Makler hat dieses Prinzip der Vereinigung beider Systeme den entscheidenden Vorteil, dass er das Krankenversicherungsgeschäft, dass bei einem nicht spezialisierten Vermittler zumeist spürbar hinter Leben- und Sachversicherungen zurückfällt, in Teilen seines Bestandes intensivieren kann, welches vorher aus rein gesetzlichen oder zeichnungspolitischen Gründen des Versicherers gar nicht in Betracht gekommen wäre.

Es gilt jedoch zu beachten, dass ein möglichst umfassender Zusatztarif gewählt wird, der auch wirklich alle Kosten trägt. Sonst wird der Ausflug in die Welt der Privatversicherten zu einem wenig vergnüglichen Trip. Hier lauern erhebliche Haftungsrisiken für den Makler.

Der Leistungskatalog der GKV sollte also gründlich mit dem Krankenzusatztarif abgestimmt werden.

Besondere Vorsicht ist bei Privatärzten geboten, welche keine Kassenzulassung besitzen. Hier leistet die GKV auch in der Kostenerstattung nicht. Es ist daher mit dem Mandanten abzusprechen, ob er wirklich geneigt ist, entsprechende Mediziner aufzusuchen.

Sollte dies der Fall sein, gibt es einige wenige Tarife, welche auch in diesem Falle fast die gesamten Behandlungskosten übernehmen.

Alles in allem ist die Kombination von GKV und PKV für viele Menschen in Deutschland die einzige Möglichkeit eine Gesundheitsversorgung zu erhalten, welche über der Regelversorgung liegt. Dementsprechend ist das Kundenpotenzial im heiß umkämpften Krankenversicherungsmarkt, der sich dann nicht auf ca. 9 Millionen Krankenvollversicherte beschränkt, sehr hoch.

Mike Hofmann ist unabhängiger Versicherungsmakler im Großraum Dresden, Radebeul und Meißen. Er hat es sich zur Aufgabe gemacht die Versicherungsbranche zu revolutionieren - Weg von der angstbehafteten Beratung, hin zu einer Beratung, die seinen Kunden wirklich einen Mehrwert bietet.

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Datum: 24. Juni 2018

Urlaubszeit, schönste Zeit! Endlich nach monatelangem Schuften mal wieder die Koffer packen, verreisen und einfach die Seele baumeln lassen. Wer verschwendet da in seiner Urlaubsvorfreude schon einen Gedanken an eine Auslandskrankenversicherung? An Krankheit im Urlaub möchte man doch gar nicht denken. Außerdem wird die Krankenversicherung sich schon im Fall der Fälle um alles kümmern. Oder etwa nicht?

Ob Deine normale Krankenversicherung ausreicht oder wann Du besser eine Auslandskrankenversicherung abschließen solltest, erfährst Du in diesem Artikel.

Jeder Fünfte erkrankt im Urlaub

Das „kleine“ Nickerchen am Strand hat seine Spuren in Form von starkem Sonnenbrand hinterlassen, aus anfänglichen Halsschmerzen im Flugzeug dank Klimaanlage hat sich eine fette Erkältung entwickelt, der Seeigel hat einen Stachel weniger- nämlich den in Deinem Fuß, auf den rutschigen Fliesen am Pool ausgerutscht und dann noch Salmonellen im Frühstücksei – DAS Horrorszenario für jeden Urlauber. Zugegeben, alles auf einmal ist eher unwahrscheinlich, aber die Liste der möglichen Krankheiten und Unfälle im Urlaub ist lang.

Knapp ein Viertel der deutschen Bevölkerung musste im Urlaub bereits ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen – jeder Fünfte davon in Form eines Arztbesuches und 8 % mussten sogar im Krankenhaus behandelt werden (laut Umfrage des TNS Infratest’s).

Grundversicherungsschutz in 40 Staaten

Generell gilt in allen Ländern, mit denen Deutschland ein Sozialversicherungsabkommen abgeschlossen hat, ein Grundversicherungsschutz für gesetzlich Versicherte. Zum Beispiel in Brasilien, Indien, Israel, Tunesien, Marokko und 15 weiteren Ländern. In diesen 20 Ländern sowie innerhalb der EU bist Du medizinisch abgesichert.

Wer in Deutschland gesetzlich versichert ist, besitzt außerdem eine Europäische Krankenversicherungskarte (EHIC). Sie ist auf der Rückseite Deiner Versicherungskarte aufgedruckt. Über diese können Arztbesuche in allen Ländern der EU abgerechnet werden. Doch für Leistungen, welche über die Grundversorgung hinaus gehen, musst Du als Urlauber selbst aufkommen. Weil das schnell sehr teuer werden kann, ist eine Auslandskrankenversicherung ratsam.

Auslandskrankenversicherung unter der Lupe

„Um sich gegen die finanziellen Risiken in Zusammenhang mit einer ärztlichen Behandlung im Ausland abzusichern, ist eine Zusatzversicherung sinnvoll“, rät Betina Chill, Stiftung Warentest.

Sobald die anfallenden Kosten im Ausland den Regelsatz in Deutschland überschreiten, müssen diese aus der eigenen Tasche bezahlt werden. Dazu kann es schnell kommen, da in vielen Ländern die medizinische Versorgung weitaus teurer ist als in Deutschland. Eine Zusatzversicherung deckt für solche Fälle die Mehrkosten ab.

Der Versicherungsschutz gilt in der Regel für Reisen von maximal 6-8 Wochen Dauer für das gesamte Jahr, unabhängig davon, wie oft in den Urlaub gefahren wird. Es muss nur die Obergrenze pro Reise berücksichtigt werden. Bei längeren Auslandsaufenthalten, beispielsweise während des Studiums, sollten aber spezielle Verträge abgeschlossen werden.

Einen weiteren großen Vorteil der Auslandskrankenversicherung bildet der Rücktransport nach Deutschland. Denn für einen Rückflug mit medizinischer Betreuung kommen ohne zusätzliche Auslandskrankenversicherung weder die gesetzliche noch private Krankenversicherung auf.

Wer sehr viel Wert auf die Behandlung in vertrauter Umgebung legt, sollte in seinen Verträgen jedoch beachten, dass der Rücktransport wirklich immer übernommen wird. Auch dann, wenn er nicht nur „medizinisch notwendig“, sondern auch „medizinisch sinnvoll und vertretbar“ ist. Bei der medizinischen Notwendigkeit können die Meinungen zwischen Versicherer und Patient meist stark auseinander gehen. So würde ein verletzter Skiurlauber in der Schweiz aus den Augen des Versicherers ausreichend im zivilisierten Ausland behandelt werden können, auch wenn der Patient lieber nach Deutschland in ein Krankenhaus nahe seines Zuhauses und seiner Familie gebracht werden wöllte. Dies wäre nicht notwendig, aber medizinisch sinnvoll, da bekanntlich die Heilungschancen in einer vertrauten Umgebung viel höher sind.

Einige Versicherungen orientieren sich an der Krankheitsdauer. Sie übernehmen beispielsweise den Rücktransport, wenn der Krankenhausaufenthalt voraussichtlich länger als 14 Tage andauern wird.

Durchblicken im Tarifdschungel

Wie so oft im Leben ergibt es auch hier Sinn, sich umfassend zu informieren. Die Angebote und Tarife der Versicherer können stark variieren und sollten hinsichtlich des Preis-Leistungsverhältnisses unter die Lupe genommen werden.

Hierbei können Dir Vergleichsportale helfen, einen guten Tarif für Dich auszuwählen. Beispielsweise bietet die Stiftung Warentest eine Übersicht aus 47 Tarifen für Benutzer an. Bist du unsicher worauf Du bei der Auswahl der Versicherung achten solltest, so unterstützen wir Dich gern 100 % kostenlos. Wir führen einen umfassenden Vergleich für Dich durch und wählen den Tarif, der am besten zu Deiner Reise und Deinen persönlichen Umständen passt.

Auslandskrankenversicherungen erhältst Du als Einzelperson schon für weniger als 10 € im Jahr. Für Familien bestehen spezielle Angebote von 15-30 €. Die klassischen Leistungen decken Arztbesuche, verordnete Arznei- und Hilfsmittel, Krankenhausaufenthalte und Rücktransporte nach Deutschland ab. Es ist wichtig, dass der Versicherer hierfür eine Notrufmöglichkeit für den Erkrankten eingerichtet hat, um ihn im Krankheitsfall im Ausland bei Fragen und Problemen zu unterstützen.

Weitere nützliche Leistungen der Auslandskrankenversicherung:

  • Organisation von Gepäckrückholung
  • Übernahme von zusätzlichen Hotelkosten bis 2.500 €, wenn der gebuchte Aufenthalt wegen eines Krankenhausaufenthaltes unterbrochen/ verlängert werden muss
  • Organisation und Bezahlung einer Betreuung der versicherten Kinder unter 18 Jahren, wenn die begleitenden Erwachsen schwer erkrankt sind
  • Kostenerstattung eines Krankenbesuchs bei einem Krankenhausaufenthalt des Versicherten länger als 5 Tage
  • Kostenübernahme bei notwendigen Schwangerschaftsuntersuchungen und Entbindungen während der Reise

Achtung!

Für Familien, Schwangere und chronisch Kranke verstecken sich in einigen Policen Klauseln, welche ihren Versicherungsschutz einschränken. So sind bei manchen Familienversicherungen Kinder nur bis 17 Jahren mitversichert. Für Schwangere besteht das Risiko, dass eine Frühgeburt nicht mit abgedeckt ist und für chronisch Kranke, dass die medizinische Versorgung nicht inbegriffen ist.

Bei sogenannten Unruheländern gilt zu beachten, dass der Versicherungsschutz verfällt, wenn entgegen der Reisewarnungen des Auswärtigen Amtes in diese Länder eingereist wird.

Es ist für Dich daher wirklich empfehlenswert, vor allem bei Reisen außerhalb der Europäischen Union, eine Auslandskrankenversicherung abzuschließen und vorher mit dieser Kontakt aufzunehmen, um inbegriffene Leistungen zu erfragen. Schließlich sollst Du Dich im möglichen Krankheitsfall auf Deine Genesung und nicht das Geld konzentrieren. Und das geht nur, wenn einer bestmöglichen medizinischen Versorgung und finanziellen Absicherung nichts im Wege steht.

Wenn Du noch weitere Fragen rund um das Thema Auslandskrankenversicherung haben solltest, dann beraten wir Dich gern und 100 % kostenfrei. Schreibe uns einfach eine Nachricht!

Mike Hofmann ist unabhängiger Versicherungsmakler im Großraum Dresden, Radebeul und Meißen. Er hat es sich zur Aufgabe gemacht die Versicherungsbranche zu revolutionieren - Weg von der angstbehafteten Beratung, hin zu einer Beratung, die seinen Kunden wirklich einen Mehrwert bietet.

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Datum: 14. Juni 2018

Zur Geschichte und der Entwicklung unseres staatlichen Rentensystems haben wir Dir im ersten Teil unseres Beitrages „Die Rentenlüge“ bereits viele Informationen gegeben.
Zum nachlesen des Teil 1 gelangst Du hier: Die Rentenlüge Teil 1. Traust Du dem staatlichen Rentenversprechen noch?

Renteninformation und Rentenbescheid, Steuer und Kaufkraft

Die Begrifflichkeiten Rentenbescheid und Renteninformation werden sehr gerne verwechselt: Bezeichnet erstere verbindlich Deine Rentenbezüge, wenn Dein Renteneintritt bevorsteht, informieren Dich die jährlichen Schreiben lediglich zum aktuellen Stand Deiner Anwartschaften. Diese werden mit den aktuellen Faktoren hochgerechnet, um die beim Erreichen der jeweiligen Regelaltersgrenze, die ja sukzessive steigt, zu erwartende Altersrente zu prognostizieren – nicht mehr. Zugrunde gelegt werden dafür die Beitragszahlungen, die Du durchschnittlich innerhalb der letzten fünf Kalenderjahre geleistet hast. Sollten sich hier Veränderungen ergeben, beispielsweise durch Jobverlust oder Krankheit, können die naturgemäß gar nicht berücksichtigt sein. Diese Renteninformationen werden jährlich von der Rentenversicherung verschickt und sollen lediglich eine Orientierung zum bisher Erreichten in puncto Anwartschaften für eine Altersrente und eine Erwerbsminderungsrente geben.

Erhältst Du also deine Renteninformation, solltest Du Dir zunächst vergegenwärtigen: Bei den aufgeführten Beträgen handelt es sich um Bruttowerte, von denen sowohl die Beiträge für die Kranken- und Pflegeversicherung als auch eventuell fällige Steuern abzuziehen sind. Darauf wird zwar hingewiesen, allerdings lassen sich viele Rentenversicherte zunächst von den vermeintlich guten Zahlen blenden. Im Übrigen wirst Du ab Deinem 55. Geburtstag statt der Renteninformation eine ausführlichere Rentenauskunft erhalten – alle drei Jahre, wenn du wenigstens fünf Beitragsjahre zurückgelegt hast. Hier ist dann nicht nur der komplette Verlauf aufgelistet, sondern es sind auch alle Anwartschaften detailliert ausgeführt.

Deine Renteninformation im Überblick

Die erste Seite enthält rechts eine Übersicht mit drei verschiedenen Beträgen, nämlich

  • die aktuelle Höhe einer Erwerbsminderungsrente,
  • den bisher erworbenen Rentenanspruch, der jedoch erst bei Erreichen Deiner Regelaltersrente zur Auszahlung käme, sowie
  • die prognostizierte Rente zum Renteneintritt, solltest Du die Beiträge wie in den letzten fünf Jahren weiter bezahlen.

Im laufenden Text erfährst Du dann, wie sich Deine Rente bei jährlichen Anpassungen von 1,0 oder 2,0 Prozent entwickeln könnte. Für viele Versicherte erlischt an dieser Stelle das Interesse, fühlen sie sich doch relativ sicher. Allerdings übersehen sie dabei, dass einerseits aktuell 10,4 Prozent für Kranken- und Pflegeversicherung und nochmals bis zu 15 Prozent Steuern abzuziehen sind und andererseits die Inflation nicht zu unterschätzen ist – hier findet sich lediglich ein kleiner Hinweis auf den Kaufkraftverlust. Derzeit ist die Inflationsrate zwar ausgesprochen niedrig, aber selbst 1,0 Prozent Verlust jährlich schmälern über die Jahrzehnte bis zum Rentenbeginn den tatsächlichen Wert der Altersrente erheblich. Sich auf die jährlichen Rentenanpassungen zu verlassen, dürfte sich ebenfalls als wenig tragfähig erweisen. Oft genug mussten die Rentner sogenannte Null-Runden über sich ergehen lassen, weil die Finanzierung nicht gesichert werden konnte. Darüber hinaus wird sich die beschlossene Absenkung des Rentenniveaus auswirken, Du musst hier durchaus einen Verlust von 12 bis 18 Prozent einplanen.

Das Ergebnis: Viele der heute durchschnittlich Verdienenden werden ihren Lebensabend wohl mit einer Rente auf Grundsicherungsniveau bestreiten müssen. Da hilft nur eines, nämlich den Fakten ins Auge sehen, die Renteninformation richtig lesen und vor allem ausreichend und intelligent für das Alter vorsorgen.

Interessierst Du Dich für Deine ganz persönliche Vorsorge und die Vorsorge Deiner Familie, dann unterstützen wir Dich gern und beraten Dich 100 % kostenfrei. Schreib uns einfach eine Nachricht!

Mike Hofmann ist unabhängiger Versicherungsmakler im Großraum Dresden, Radebeul und Meißen. Er hat es sich zur Aufgabe gemacht die Versicherungsbranche zu revolutionieren - Weg von der angstbehafteten Beratung, hin zu einer Beratung, die seinen Kunden wirklich einen Mehrwert bietet.

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