Datum: 31. Oktober 2019

Pünktlich zum Jahresende können Sie als Mitglieder einer privaten Krankenversicherung damit rechnen, Post von Ihrem Versicherer zu erhalten. Die Beiträge für das kommende Jahr werden angekündigt – und meist sind die im Vergleich zum aktuellen Beitragsniveau um einiges höher. Nun ist guter Rat teuer: Bleiben und die Beitragsanpassung hinnehmen oder einen anderen Krankenversicherer suchen? Diese Entscheidung will gut überlegt sein, denn es gibt durchaus Alternativen. Hier die wichtigsten Informationen im Überblick.

Warum gibt es Beitragsanpassungen?

Versicherungsgesellschaften nutzen diese Möglichkeit, um die Veränderungen einzupreisen, die seit der Vertragsunterzeichnung unvorhergesehen und schwer kalkulierbar auf sie zugekommen sind. Das können höhere Leistungsausgaben als erwartet sein, aber auch Ereignisse im Umfeld, wie beispielsweise die schon seit Jahren anhaltende Niedrigzinsphase. Diese lässt die Zinseinnahmen, mit denen die Versicherer ihre Einnahmesituation sonst verbessern konnten, drastisch schrumpfen. Allerdings schlagen naturgemäß die steigenden Gesundheitskosten zu Buche. Neue Therapien und Medikamente zeitigen nämlich nicht nur größere Erfolge in der Behandlung von Krankheiten, sondern verursachen auch höhere Kosten.

Allerdings können die Versicherungsgesellschaften nicht willkürlich vorgehen: Die Aktuare und Versicherungsmathematiker müssen sich an die rechtlichen Rahmenbedingungen halten, die einerseits vom Versicherungsaufsichtsgesetz (VAG), andererseits von der Kalkulationsverordnung (KalV) und dem Versicherungsvertragsgesetz (VVG) gesetzt werden. Die neuen Kalkulationen werden von unabhängigen Treuhändern ebenso akribisch überprüft wie sämtliche auslösende Faktoren und die Einhaltung des Rechtsrahmens. Dieser sieht beispielsweise vor, dass die tatsächlichen Kosten um mehr als zehn Prozent über den ursprünglich eingeplanten Kosten liegen müssen.

Wie hoch ist die Anpassung in der gesetzlichen KV?

Vor allem die private Krankenversicherung sieht sich seit Jahren der Kritik ausgesetzt, dass die Beiträge in einem überdurchschnittlichen Maße steigen würden. Die harten durchschnittlichen Zahlen sehen jedoch anders aus:

  • PKV – Beitragsanpassung von 2010 bis 2016 – 1,4% pro Jahr

Zum Vergleich:

  • GKV – Beitragsanpassung von 2010 bis 2016 – 3,2% pro Jahr

(Quelle: Vortrag Hagen Engelmann)

Natürlich weichen einzelne Anbieter nach oben oder unten ab, aber allein diese Auswertung zeigt, dass privat Krankenversicherte durchaus gut bedient sind. Angesichts der allgemein steigenden Preise und Löhne für die Beschäftigten im Gesundheitswesen liegt es geradezu auf der Hand, dass sich auch die Kosten für die Krankenversicherung verändern.

Welche Lösungen gibt es bei einer Beitragsanpassung?

Sehen Sie sich nun mit einer erheblichen Beitragserhöhung konfrontiert, sollten Sie nicht gleich nach einem anderen Anbieter Ausschau halten. Der Grund: Sie haben das Recht, von Ihrem Krankenversicherer einen anderen Tarif angeboten zu bekommen – und das ohne erneute Gesundheitsprüfung und unter Anrechnung Ihrer bisherigen Versicherungszeit. Das hat den Vorteil, dass die Beiträge nicht mit einem höheren Eintrittsalter kalkuliert werden, was von vornherein ungünstiger für Sie ist. Ihre Krankenversicherung sendet Ihnen verschiedene Varianten zu, die einen gleichwertigen Versicherungsumfang bieten müssen. Sollten Sie Leistungsverbesserungen wünschen, darf der Versicherer das Risiko prüfen – also auch Gesundheitsfragen stellen.

Eine weitere Alternative wäre die Vereinbarung einer Selbstbeteiligung. Im Leistungsfall würde die Erstattung Ihrer Krankheitskosten um diesen Selbstbehalt gekürzt. Das kann sinnvoll sein, sollte aber genau überlegt werden. Sollten diese Versuche nicht fruchten oder sind Sie generell unzufrieden mit Ihrer Krankenversicherung, dann können Sie auch einen Wechsel ins Auge fassen. In diesem Fall können Sie sogar die im jeweiligen Tarif bisher gebildeten Altersrückstellungen mitnehmen und dem neuen Vertrag gutschreiben lassen.

Fazit: Überlegt vorgehen und private Krankenversicherung optimieren

Beitragsanpassung in der Krankenversicherung sind normal – und zwar sowohl in der gesetzlichen als auch in der privaten Krankenversicherung. Hier spielen verschiedene Faktoren ihre Rollen, allen voran treiben die steigenden Gesundheitskosten die Versicherungsbeiträge nach oben. Doch Sie müssen drastische Erhöhungen nicht hinnehmen. Gehen Sie bitte in dieser Reihenfolge vor:

  1. Fordern Sie einen Alternativ-Tarif von Ihrem Krankenversicherer an –
    dieses Recht steht Ihnen nach § 104 VVG zu.
  2. Alternativ können Sie auch einen Selbstbehalt vereinbaren. Das spart zwar Beiträge, aber Sie erhalten Erstattungen entsprechend gekürzt.
  3. Gerne unterbreiten wir Ihnen Vorschläge von anderen Versicherern, Ihre Altersrückstellung können Sie abhängig vom Tarif auf den neuen Tarif übertragen lassen.

Fordern Sie bei Bedarf einfach unsere Expertise an – wir stehen Ihnen 100 % kostenfrei mit Rat und Tat zur Seite.

Mike Hofmann ist deutschlandweit unabhängiger Versicherungsmakler. Er hat es sich zur Aufgabe gemacht die Versicherungsbranche zu revolutionieren - Weg von der angstbehafteten Beratung, hin zu einer Beratung, die seinen Kunden wirklich einen Mehrwert bietet.

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Datum: 26. September 2018

Mit der Geburt eines Kindes warten viele spannende neue Herausforderungen auf die frisch gebackenen Eltern. Die anfallenden Aufgaben im Alltag, der Tagesablauf, der geliebte Schlafrhythmus und nicht zuletzt die Prioritäten ändern sich um 180°. Alle Eltern wollen von Anfang an alles richtig machen – ganz schön viel auf einmal. Damit Ihr als Eltern beim Thema Versicherungsschutz für Euch und Euer Kind schnell und optimal aufgeklärt seid, gibt es nun das wichtigste im Überblick.

Haftpflichtversicherung

„Eltern haften für ihre Kinder“ – diese Warnhinweise sind niemanden unbekannt, doch treffen sie nur bedingt zu. Gemeint ist, dass Eltern im Schadensfall dann haftbar gemacht werden können, wenn sie ihre Aufsichtspflicht für ihre Kinder verletzt haben. Ist dies tatsächlich der Fall, sollte die Familie über eine Haftpflichtversicherung verfügen, um anfallende Kosten für den verursachten Schaden begleichen zu können. Versicherungen bieten hierfür spezielle Familien-Haftpflichtversicherungen an, da verschiedene separate Versicherungen mehr Geld kosten als eine für alle. Es ist daher ratsam, nach der Geburt in einen Familientarif zu wechseln.

Kinder unter 7 Jahren gelten allgemein als nicht schuldfähig bzw. als deliktunfähig und sind daher nicht haftpflichtig zu machen. So weit, so gut! Man stelle sich nun folgendes Szenario vor:

Ihr seid bei guten Freunden zu Besuch. Alle sitzen im Wohnzimmer beisammen und die Stimmung ist ausgelassen. Beim Spielen reißt plötzlich Euer 6-jähriges Kind ausversehen das Handy Eures Freundes herunter und es geht kaputt. Als Entschuldigung und Besänftigung bringt Ihr schnell an, dass Ihr für den Schaden natürlich aufkommt. Wozu hat man denn eine private Haftpflichtversicherung?! Falsch gedacht!

  1. Euer Kind ist mit 6 Jahren deliktunfähig und kann somit nicht zum Schadensersatz verpflichtet werden.
  2. Ihr als Eltern habt durch Eure Anwesenheit Eure Aufsichtspflicht nicht verletzt und haftet daher in diesem Fall nicht.

Resultat: Die Haftpflichtversicherung sieht keinen Grund, den Schaden zu übernehmen und der Geschädigte geht leer aus.

Doch wie es unter Freunden und der Familie so ist, fühlt man sich trotzdem in der moralischen Pflicht, den Schaden zu ersetzen, damit man auch weiterhin harmonische Spieleabende miteinander verbringen kann, ohne ein schlechtes Gewissen haben zu müssen.

Für diesen Fall wurde eine interessante Lösung von Versicherern gefunden. Sie bieten Haftpflichtversicherungen an, welche auch „deliktunfähige Kinder“ einschließen und leisten quasi auch für Kinder unter 7 Jahren auf Wunsch der Eltern hin, damit Freundschaften und das gute Verhältnis zum Nachbarn bestehen bleiben. Die Höchstersatzleistung des Versicherers ist hierbei meist auf einen bestimmten Betrag festgelegt.

Risikolebensversicherung

Wer Kinder bekommt, trägt auch die Verantwortung, dass es Ihnen gut geht und sie möglichst sorgenfrei leben können. Der Tod ist hierbei immer ein Thema, an das man gerade jetzt – wo es um Geburt, Kinder und Familie geht – gar nicht denken möchte. Dennoch nimmt das Thema Absicherung nach dem Todesfall gerade für die Hinterbliebenen einen hohen Stellenwert ein. Es ist daher ratsam mit einer Risikolebensversicherung die Familie im Falle des Todes eines Elternteils oder beider Eltern langfristig finanziell abzusichern. Verfügst Du bereits über eine solche Versicherung, solltest Du diese an Deine aktuelle familiäre Situation anpassen, damit der Hinterbliebenenschutz auch wirklich ausreichend ist. Meistens lässt sich die Versicherungssumme ohne erneute Gesundheitsprüfung problemlos anpassen.

Aussicht auf Berufsunfähigkeitsversicherung

Gerade noch im Laufgitter und jetzt schon an Beruf denken? Ist das nicht etwas übertrieben? Zugegeben, das Thema Berufsunfähigkeit (BU) steht sicher nicht an erster Stelle, wenn das Kind auf der Welt ist. Das Thema Gesundheit dafür schon. Um später eine Berufsunfähigkeitsversicherung im Erwachsenenalter so unkompliziert wie möglich abschließen zu können, besteht die Möglichkeit, den aktuellen Gesundheitszustand in jungen Jahren vertraglich „zu speichern“. Möchte man nun mit Beginn eines Arbeitsverhältnisses oder später eine BU vereinbaren, wird vom Gesundheitszustand bei Abschluss des Vertrages (Anwartschaft auf Haftpflichtversicherung) ausgegangen. Es erfolgt keine erneute Gesundheitsprüfung, welche mit zunehmendem Krankheitsrisiko im Alter nicht mehr so leicht zu bestehen ist. Sollte man an einer Berufsunfähigkeitsversicherung kein Interesse mehr haben, so fließt das angesammelte Kapital in die Rentenversicherung.

Ein weiterer Vorteil ist, dass die Beiträge im Kindesalter noch sehr gering ausfallen und bei zunehmendem Alter auch gering bleiben, wenn man bereits in jungen Jahren einen Vertrag abgeschlossen hat.

Kinderrentenversicherung

Das Thema Rente bildet aktuell einen großen Diskussionsbedarf. Die Menschen werden in Deutschland immer älter, doch die Geburtenrate nicht unbedingt höher. Es mangelt an Zeit, oder besser gesagt: am richtigen Zeitpunkt, Kinder zu bekommen. Es entsteht ein Ungleichgewicht. Dieses Ungleichgewicht wird sich in der Zukunft bemerkbar machen, das ist sicher!

Daher ist es sinnvoll, schon jetzt privat fürs Kind vorzusorgen. Früh Sparen lohnt sich! Die meisten Menschen fangen erst an zu sparen, wenn sie merken, dass das Geld knapp wird. Doch mit dem Einzahlen eines kleinen Betrages von Geburt an, kann eine große Summe bis zum Erreichen des Erwachsenenalters des Kindes angespart werden. Somit wird der Grundstein eines späteren Alterseinkommens gelegt und das Kind ist besonders im Alter finanziell abgesichert. Zu Beginn zahlen Eltern oder Großeltern die Beiträge, welche verzinst werden, in die Rentenversicherung ein. Später übernimmt das Kind die Beitragszahlung. Je länger die Laufzeit, desto geringer fallen die Beiträge aus. Es zahlt sich also im wahrsten Sinne des Wortes aus, zeitig ans Sparen zu denken.

Ist das Ende der Laufzeit erreicht, wird das Kapital entweder komplett oder aber als lebenslange Rente ausgezahlt. Somit hat eine Kinderrentenpolice zwei nützliche Vorteile:

  1. Aufbau von Kapital und
  2. Absicherung im Alter.

Sie sollten vor dem Vereinbaren einer Kinderrentenversicherung, auf deren zeitlich unabhängige, flexible und individuelle Anpassbarkeit achten. Lange Laufzeiten gehen immer mit einem Wechsel der Lebensumstände eines Menschen einher. Niemand kann wissen, wo er in 40 Jahren steht.

Flexible Zuzahlungen, das Pausieren von Beitragszahlungen, Kapitalentnahmen ohne Gebühren und das spätere Hinzufügen von Versicherungsleistungen ohne erneute Gesundheitsprüfungen sollten daher Teil der Versicherungskonditionen sein.

Für detailliertere Auskünfte und offen gebliebene Fragen rund ums Thema Familienglück und Absicherung dürft Ihr Euch gern telefonisch an uns wenden oder nehmt einfach per E-Mail mit uns Kontakt auf. Wir freuen uns auf ein persönliches und für Dich 100% kostenfreies Gespräch mit Dir.

Mike Hofmann ist deutschlandweit unabhängiger Versicherungsmakler. Er hat es sich zur Aufgabe gemacht die Versicherungsbranche zu revolutionieren - Weg von der angstbehafteten Beratung, hin zu einer Beratung, die seinen Kunden wirklich einen Mehrwert bietet.

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Datum: 25. April 2018

Das Thema Rente ist längst zum Dauerbrenner geworden, es hat sich vieles zum Schlechten verändert, seit Norbert Blüm seinen berühmtes Statement abgab: „Die Rente ist sicher!“ – davon sind wir mittlerweile meilenweit entfernt. Allerdings scheinen sich noch immer viele Rentenversicherte nicht darüber bewusst zu sein, wie drastisch die finanziellen Einschnitte im Alter ausfallen werden. Dazu tragen nicht zuletzt die Informationsschreiben der Rentenversicherung bei, die einerseits eine mögliche Rente hochrechnen, andererseits wichtige Aspekte nur am Rande erwähnen. Grund genug, um sich auf der Grundlage belastbarer Fakten einen Überblick zu verschaffen.

1. Geschichte und Entwicklung der gesetzlichen Rentenversicherung

Die heutige gesetzliche Rentenversicherung ist wesentlicher Bestandteil des deutschen Sozialversicherungssystems für abhängig Beschäftigte. Die Finanzierung der Rentenversicherung erfolgt größtenteils im Umlageverfahren: Heute aktiv Erwerbstätige gewährleisten gemeinsam mit dem vom Arbeitgeber zu leistenden Beitragsteil die Finanzierung der derzeitigen Leistungen, die Altersrentner, Erwerbsgeminderte oder Hinterbliebene von der Rentenversicherung erhalten. Im Gegenzug erwerben sich die heutigen Beitragszahler ihrerseits Ansprüche an die Rentenversicherung, die dann wiederum von den künftigen Beitragszahlern realisiert werden müssen.

Der Bund beteiligt sich mit Steuermitteln, die einerseits die Erfüllung der gesamtgesellschaftlichen Aufgabe der GRV sicherstellen sollen, aber andererseits auch die Finanzierung versicherungsfremder Leistungen abdecken. Dazu zählen beispielsweise die Anrechnung der Kindererziehungszeiten seit 1992, vorgezogene Rentenleistungen in Form von Altersteilzeitlösungen oder Mindestrenten. Nicht zu unterschätzen sind die zusätzlichen Mittel, die alleine zum Ausgleich der demografischen Entwicklung, aber auch zur Finanzierung von Berufsförderungs- und Reha-Maßnahmen oder zur Verwaltung der versicherungsfremden Leistungen vom Bund bereitgestellt werden.

Die Rentenversicherung befasst sich heute also mit deutlich mehr als der finanziellen Absicherung ihrer Versicherten bei Invalidität oder ab dem Renteneintritt, gehören die versicherungsfremden Leistungen doch originär in den Bereich Sozialpolitik und nicht zum ursprünglichen Zweck der Absicherung für das Alter, für den Fall der Invalidität oder der Hinterbliebenen.

1.1. Historie & Kerngedanke der Rentenversicherung

Zu diesem Zweck betrieben schon im Mittelhalter die Gilden und Zünfte Selbsthilfeeinrichtungen, die ihren Mitgliedern oder deren Hinterbliebenen Sicherheit für die Ernstfälle des Lebens gewähren sollten. So gelten Bergbau und Handwerk als Vorläufer der Sozialversicherung, wie sie heute bekannt ist. Die erste landesgesetzlich geregelte öffentlich-rechtliche Versicherung für Arbeiter wurde im April 1854 mit dem Gesetz über die Vereinigung der Berg-, Hütten- und Salinen-Arbeiter in Knappschaften organisiert: Die Mitglieder mussten Beiträge für eine von der Kasse festgelegte Mindestleistung bezahlen. Kaiser Wilhelm I. leitete auf Anraten seines Reichskanzlers Otto von Bismarck im Jahr 1881 die Entwicklung einer Arbeiterversicherung ein, die bei Krankheit, Unfall, Invalidität und im Alter Leistungen erbringen sollte. Diese Initiative kam nicht von ungefähr: Die zunehmende Industrialisierung hatte die neue Klasse der Arbeiter hervorgebracht, die angesichts der fehlenden sozialen Absicherung und der daraus resultierenden Not den sozialdemokratischen Einfluss verstärkte. Resultat:

1883 – Verabschiedung des Krankenversicherungsgesetzes
1884 – Verabschiedung des Unfallversicherungsgesetzes
1889 – Verabschiedung des Invaliditäts- und Altersversicherungsgesetzes

Die erste gesetzliche Rentenversicherung in Deutschland sah neben einer Invalidenrente für den Fall der Erwerbsunfähigkeit auch eine Altersrente ab 70 vor – Parallelen zu aktuellen Diskussionen drängen sich auf, Du solltest jedoch die damals drastisch kürzere Lebenserwartung berücksichtigen. Als Voraussetzung galt eine Beitragszahlungsdauer von wenigstens 30 Jahren bei 60 Stunden Arbeitszeit pro Woche. Der Beitragssatz belief sich auf 1,7 Prozent des Bruttoverdienstes, die nur zu einem Drittel vom Arbeitnehmer bestritten werden mussten. Der Arbeitgeber beteiligte sich mit einem weiteren Drittel, das restliche bestand aus staatlichen Zuschüssen. Die Beiträge wurden auf Anraten Bismarcks nicht privatwirtschaftlich angelegt, um das Kapital nicht den Marktrisiken auszusetzen. Schon damals galten die einkommensabhängigen Regeln zur Versicherungspflicht, die Einkommensgrenze lag bei 2.000 Mark jährlich und umfasste somit die Arbeiter und kleinen Angestellten.

Angesichts der Tatsache, dass die gesetzliche Rentenversicherung bis heute Bestand hat und insbesondere im letzten Jahrhundert wahre Katastrophen überstehen konnte, wird die historische Bedeutung dieser richtungweisenden Entscheidungen deutlich. Es ist jedoch eine Frage der Ausgestaltung, die über den Erfolg des Versicherungssystems entscheidet – und genau da scheiden sich die Geister.

1.2. Rentenniveauentwicklung & Zukunftsaussichten

War die gesetzliche Rentenversicherung zunächst als System zum Ansparen einer Altersversorgung auf einem persönlichen Versicherungskonto konzipiert, musste dieser Ansatz schon mit dem ersten Weltkrieg über Bord geworfen werden: Die Reserven der Rentenversicherung schrumpften angesichts der Hyperinflation von 2,12 Milliarden Mark im Jahr 1914 angesichts um fast 85 Prozent – und das innerhalb von zehn Jahren. Leistungen mussten in der Folge zunehmend aus laufenden Beiträgen finanziert und kräftig vom Staat bezuschusst werden, die Weltwirtschaftskrise von 1929 bis 1933 machte zusätzlich drastische Leistungseinschnitte notwendig. Die staatliche Unterstützung stieg nach dem zweiten Weltkrieg auf bis zu 50 Prozent an – eine Reform des Systems war unumgänglich. Im Jahr 1957 wurde deswegen auf das heute noch gültige Umlageverfahren umgestellt: Der Beitragssatz von damals 14 Prozent wurde hälftig von Arbeitnehmer und Arbeitgeber getragen und direkt zur Finanzierung der nun deutlich höheren Rentenleistungen eingesetzt.

Konnte das Standardrentenniveau nach dieser Reform von 1957 zunächst kräftig steigen, da ja keine übermäßigen Rücklagen mehr zu bilden waren, sinkt es seit den 70ern kontinuierlich. Vor allem verwirren die unterschiedlichen Begrifflichkeiten: Wurde einst das Brutto-Rentenniveau ausgewiesen, erforderte die Einführung der nachgelagerten Besteuerung die Abstellung auf das Netto-Rentenniveau. Auch dies musste nochmals überarbeitet werden, sodass seit 2005 vom Standard-Rentenniveau vor Steuern gesprochen wird – und zwar als Verhältnis der Standardrente nach Abzug der Sozialversicherungsbeiträge, aber vor Abzug der Steuern und dem Durchschnittseinkommen des jeweiligen Jahres nach Abzug der Sozialversicherungsbeiträge – ebenfalls vor Steuern. Diese können nicht mehr einheitlich berücksichtigt werden, da Versicherte ihre Rente in Abhängigkeit vom Rentenjahrgang zu einem unterschiedlichen Anteil versteuern müssen.

Damit wird die Entwicklung des Rentenniveaus natürlich unübersichtlich: Lag das Brutto-Rentenniveau im Jahr 2002 bei 48,3 Prozent, entsprach das einem Netto-Rentenniveau vor Steuern von 52,9 Prozent. Für das Jahr 2009 wurden in den alten Bundesländer für das Brutto-Rentenniveau 46,4 Prozent und für das Netto-Rentenniveau vor Steuern 50,2 Prozent gemeldet. Allerdings kommen nun die verschiedenen Reformen zum Tragen, die das Leistungsniveau in den nächsten Jahren immer weiter sinken lassen: Bis zum Jahr 2020 soll das Netto-Rentenniveau vor Steuern bei 46 Prozent liegen, im Jahr 2030 nur noch bei 43 Prozent. Gleichzeitig wird die Regelaltersgrenze sukzessive von einst 65 auf 67 Jahre im Jahr 2029 angehoben – weitere Schritte in dieser Richtung sind längst im Gespräch. Selbst die Absichtserklärung der Koalitionspartner, das Rentenniveau bis zum Jahr 2025 auf 48 Prozent festschreiben zu wollen, ist angesichts der vagen Beschreibung und wackeligen Finanzierung mit Vorsicht zu genießen.

1.3. Bevölkerungsentwicklung & Herausforderung

Ein Funktionieren des Umlageverfahrens setzt nämlich voraus, dass die nachfolgenden Generationen versicherungspflichtig berufstätig sind und ausreichend Beiträge in die Rentenkasse einzahlen. Allerdings zeigt sich immer wieder, dass es eine ganze Reihe verschiedener Variablen gibt, die die Stabilität dieses Systems beeinträchtigen: Sinkt beispielsweise die Erwerbsquote bei hoher Arbeitslosigkeit, steigen die Arbeitseinkommen zu langsam oder werden die Versicherten immer älter und beziehen somit im Vergleich länger Rentenleistungen, wächst auch der Finanzierungsdruck. Ein weiterer Faktor ist der Versichertenkreis, denn bis heute sind weder Selbstständige noch Beamte dazu verpflichtet, Beiträge in die gesetzliche Rentenversicherung einzuzahlen. Nicht zu vergessen sind die Belastungen durch die Wiedervereinigung, die sich gleich doppelt bemerkbar machten: Einerseits wurden die DDR-Anwartschaften in die allgemeine Rentenversicherung übertragen, andererseits stieg die Erwerbslosenzahl nach der Wende drastisch an.

Als besondere Herausforderung erweist sich die demografische Entwicklung: Der Geburtenrückgang vor und nach der Wiedervereinigung ließ die Anzahl der Erwerbstätigen sinken – und das bei steigender Lebenserwartung. Damit verschiebt sich das Verhältnis zwischen den Beitragszahlern einerseits und Leistungsempfängern der Rentenversicherung andererseits. Bereits 1992 folgten deswegen erste Einschnitte, indem die Rentenentwicklung von der Bruttolohnentwicklung ab- und an die Nettolohnentwicklung angekoppelt wurde. 1997 sollte die Einführung des demografischen Faktors weiterhelfen. Allerdings wurde dieser von der 1998 neu gewählten Regierung abgeschafft und anschließend als Nachhaltigkeitsfaktor wieder aktiviert. Unter dem Strich heißt das: Der Rentenanstieg wurde begrenzt, was unter Berücksichtigung der Teuerungsraten zu stagnierenden oder sogar sinkenden Renten führte – und weiter führen wird.

1.4. Wer zahlt überhaupt in die Rentenversicherung ein?

Vom Grundsatz her sind alle abhängig Beschäftigten Pflichtmitglieder der deutschen Rentenversicherung. Darüber hinaus können weitere Personengruppen versicherungspflichtig sein, wie beispielsweise Auszubildende, Elternteile während der Kindererziehungszeit, nicht erwerbstätige Pflegepersonen, behinderte Menschen, Bezieher von Kranken- oder Arbeitslosengeld, Studenten mit Nebenjob – allerdings mit vielen Ausnahmen, sowie einige Selbständige. Dazu zählen beispielsweise Handwerker, Hausgewerbetreibende, Künstler, Publizisten, Selbständige mit einem einzigen Auftraggeber, aber auch Seelotsen, Küstenfischer- und -schiffer sowie Lehrer, Erzieher, Hebammen und im Pflegebereich Tätige.

Besonders kompliziert wird die Situation seit der Einführung der Flexi-Rente: Seit dem 1.1.2017 kannst Du nämlich eine volle Altersrente beziehen, auch wenn Du die Regelaltersrente noch nicht erreicht hast, und einer Beschäftigung nachgehen – die dann jedoch rentenversicherungspflichtig ist. Außer Du übst einen Minijob aus, dann kannst Du Dich von der Rentenversicherung befreien lassen. Achtung: Für alle Altersrentner, die vor dem 31.12.2016 bereits einer rentenversicherungsfreien Beschäftigung nachgingen, bleibt diese Regelung jedoch erhalten, wollen sie nicht bewusst auf diese Befreiung verzichten.

Im Gegensatz zu den genannten Berufsgruppen sind einige generell von der Rentenversicherungspflicht ausgeschlossen, wie beispielsweise Beamte und Richter, Berufs- und Zeitsoldaten, Mitglieder geistlicher Genossenschaften, Ärzte und Rechtsanwälte, kurzfristig Beschäftigte und geringfügig selbständig Tätige sowie Bezieher von Altersrente oder Versorgungsleistungen nach dem Erreichen der jeweiligen Altersgrenze. Bei Selbständigen und Freiberuflern entscheidet sich die Frage nach der Pflichtversicherung in Abhängigkeit vom konkreten Betätigungsfeld: Werden einige, wie beispielsweise Rechtsanwälte, Ärzte oder auch Handwerker, Mitglied in berufsständischen Versorgungswerken, bleiben andere davon vollkommen unberührt und müssen ihre Altersversorgung eigenständig organisieren.

An einer Berufsgruppe scheiden sich regelmäßig die Geister: Beamte bezahlen nämlich keinerlei Beiträge zur Rentenversicherung, da ihre Pensionen aus den laufenden Steuereinnahmen finanziert werden. Mit durchschnittlich 68 Prozent des Bruttogehalts, das Beamte in den letzten beiden Jahre vor Pensionierung bezogen haben, bewegen sich diese Bezüge auf einem komfortablen Niveau. Andere Länder, wie zum Beispiel Österreich, regeln diese Frage ganz anders, hier müssen alle in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen. Das Ergebnis: Die durchschnittliche Altersrente liegt um mehrere hundert Euro monatlich höher als in Deutschland, das ohnehin im Vergleich der OECD sehr schlecht abschneidet. Mit 50,5 Prozent vom Nettoeinkommen belegen die in Deutschland zu erwartenden Renten den fünften Rang unter den EU-Ländern – von hinten. Spitzenreiter ist Kroatien mit mehr als 129 Prozent, dann folgen die Niederlande mit mehr als 100 Prozent und Portugal mit knapp 95 Prozent des Nettoeinkommens. Italien und Österreich bleiben ebenfalls klar über 90 Prozent, selbst der OECD-Durchschnitt liegt bei über 70 Prozent (http://www.isnichwahr.de/i244681-rentenniveau-eu-vergleich-quelle-muenchner-merkur-vom-061217.html) – davon sind wir weit entfernt, wie Du ganz pragmatisch Deiner jährlichen Renteninformation entnehmen kannst.

Wie Du Deine Renteninformation richtig interpretierst und was in diesem jährlichen Schreiben wirklich steht, erfährst du in Teil 2 dieses Artikels: Die Rentenlüge Teil 2. Was Dir Deine jährliche Renteninformation sagen soll.

Mike Hofmann ist deutschlandweit unabhängiger Versicherungsmakler. Er hat es sich zur Aufgabe gemacht die Versicherungsbranche zu revolutionieren - Weg von der angstbehafteten Beratung, hin zu einer Beratung, die seinen Kunden wirklich einen Mehrwert bietet.

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Datum: 7. Februar 2018

Ein Zahnarztbesuch verursacht regelmäßig Unbehagen – und das nicht nur wegen der oft damit verbundenen Schmerzen, sondern vor allem wegen der Kosten: Die Krankenkassen leisten seit 2005 nur noch Festzuschüsse für Zahnersatz, selbst beim wichtigen Thema Prophylaxe wurde kräftig mit dem Rotstift gekürzt. Diese Kostenfalle musst Du jedoch nicht hinnehmen, eine passende Zahnzusatzversicherung eröffnet Dir ein komfortables Potenzial, alle für Deine Zahngesundheit sinnvollen Behandlungen in Anspruch zu nehmen.

Die gut gemeinte Empfehlung, regelmäßig zum Zahnarzt zu gehen und eine professionelle Zahnreinigung durchführen zu lassen, wird oft genug zur Kostenfrage: Verweigern die meisten Krankenkassen schon die Kostenübernahme der prophylaktischen Maßnahme, drohen weitere Kosten, sollte sich Behandlungsbedarf offenbaren. Schon die kleine Kunststofffüllung am Zahnhals muss regelmäßig aus eigener Tasche getragen werden. Angesichts der Tatsache, dass derartige Maßnahmen größere Behandlungen zumindest verzögern, wenn nicht gar verhindern, wirft diese Leistungspolitik Fragen auf. Noch fataler stellt sich die Situation jedoch dar, wenn Zahnersatz notwendig wird.

Das Problem: Hochwertiger Zahnersatz ist längst eine Frage Deines Geldbeutels

Seit der Umstellung auf einheitliche Festzuschüsse im Jahr 2005 sind die Leistungen der Krankenkassen für Zahnersatz klar geregelt: Ausgangsbasis sind immer die Kosten für eine Standardbehandlung in der Regelversorgung. Von diesem Kostensatz übernimmt Deine Krankenkasse in der Regel 50 Prozent. Den Anteil kannst Du auf 60 Prozent erhöhen, indem Du ein Bonusheft führst und regelmäßig zum Zahnarzt gehst. Die zehn Prozentpunkte sind aber nur ein Tropfen auf den heißen Stein, wenn Du Dich für eine höherwertige Lösung, beispielsweise ein Implantat, entscheidest: Auch dann leistet die Krankenkasse nur den Festzuschuss für die Regelversorgung.

Daraus ergibt sich natürlich ein enormer Eigenanteil, den Du aus eigener Tasche zu bewältigen hättest – solange Du keine passende Zahnzusatzversicherung mit ins Boot nehmen kannst. Um Dir eine Vorstellung davon zu vermitteln, was im Ernstfall auf Dich zukommen könnte, hier einige Beispiele, die sich auf festsitzenden Zahnersatz in unterschiedlichen Ausführungen beziehen:

Beispiel 1: Zahnersatz aus Nicht-Edelmetall (in Düsseldorf)

Zahnarzthonorar gem. GOZ: 868 Euro
Zahnarzthonorar gem. BEMA: 81 Euro
Material und Labor: 1.050 Euro
Gesamtkosten: 2.000 Euro

Krankenkassenzuschuss: 529 Euro

Dein Eigenanteil: 1.471 Euro (diesen müsstest Du zu 100 % selbst tragen)

Beispiel 2: Zahnersatz aus Nicht-Edelmetall (in Kogel)

Zahnarzthonorar gem. GOZ: 1.183 Euro
Material und Labor: 2.000 Euro
Gesamt: 3.183 Euro

Krankenkassenzuschuss: 873 Euro

Dein Eigenanteil: 2.310 Euro (diesen müsstest Du zu 100 % selbst tragen)

Beispiel 3: Zahnersatz aus Nicht-Edelmetall (in Mannheim)

Zahnarzthonorar gem. GOZ: 469 Euro
Zahnarzthonorar gem. BEMA: 89 Euro
Material und Labor: 1.200 Euro
Gesamt: 1.759 Euro

Krankenkassenzuschuss: 437 Euro

Dein Eigenanteil: 1.322 Euro (diesen müsstest Du zu 100 % selbst tragen)

All diese Beispiele beziehen sich nicht auf übermäßig große oder hochwertige Zahnersatzlösungen. Wenn Du beispielsweise einen Schneidezahn verlierst und trägst Dich mit dem Gedanken an ein Implantat, das die zuverlässige Befestigung eines Zahnersatzes ermöglicht, ohne die umgebenden Zähne zu beeinträchtigen, musst Du von vornherein rund 3.500 Euro einplanen. Die Krankenkasse beteiligt sich jedoch nur an den Standardkosten für den Zahnersatz. Nun stellt sich die einfache Frage: Könntest Du Dir das leisten?

Die Lösung: Eine passende Zahnzusatzversicherung

Genau dieses Problem greifen die privaten Zahnzusatzversicherungen auf: Sie schließen mehr oder weniger die Finanzierungslücke zwischen den Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung und den vom Zahnarzt berechneten Kosten – oder erstatten generell Behandlungskosten außerhalb des Rahmens der GKV. Da diese Tarife von der privaten Versicherungswirtschaft aufgelegt werden, unterliegen sie auch deren Kalkulationsgrundsätzen: Die eingenommenen Beiträge müssen innerhalb bestimmter Risikogruppen für die anfallenden Leistungen ausreichen. Deswegen führen die Versicherer Risikoprüfungen durch, die sich beispielsweise auf Dein Alter, Deinen aktuellen Zahnzustand und natürlich den gewünschten Leistungsumfang beziehen. Mit einem Wort: Je jünger und gesünder Du bist, desto preiswerter kannst Du einen hochwertigen Versicherungsschutz erhalten.

Die Frage der Qualität der Zahnzusatzversicherung hängt naturgemäß von den individuellen Ansprüchen ab: Spielen für Kinder und Jugendliche vielleicht die kieferorthopädischen Maßnahmen ein große Rolle, wird mit zunehmendem Alter der Zahnersatz immer wichtiger. Um sich angesichts der Fülle und er Komplexität der Tarife optimal orientieren zu können, empfiehlt sich ein seriöser Vergleich, der die einzelnen Leistungsschwerpunkte analysiert und transparent macht. Die wichtigsten Bereiche werden von einer sehr guten Zahnzusatzversicherung zum Beispiel so gelöst:

Zahnbehandlung und Kieferorthopädie

  • Zahnbehandlungen werden inklusive der GKV-Leistung bis zu 100 Prozent übernommen
  • Kieferorthopädische Leistungen bis 18 Jahre bis zu 100 Prozent – bei Unfall sogar ohne Begrenzung
  • Zuschüsse von bis zu 250 Euro für Analgo- und Lachgassedierung sowie Akkupunktur
  • Wartezeiten werden erlassen – Versicherte genießen sofortigen Schutz

Zahnprophylaxe (Zahnreinigung)

  • zweimal jährlich werden jeweils bis zu 80 Euro erstattet
  • auf eine Gesundheitsprüfung wird verzichtet
  • Wartezeiten werden erlassen – Versicherte genießen sofortigen Schutz

Zahnersatz

  • Hochwertige Lösungen inklusive Implantate oder Inlays werden nach GKV-Vorleistung bis zu 100 Prozent übernommen
  • Maßnahmen zum Knochenaufbau für Implantatlösungen werden erstattet
  • Verblendungen werden übernommen
  • Aufbissbehelfe und entsprechende Schienen werden bezahlt
  • Zuschüsse von bis zu 250 Euro für Analgo- und Lachgassedierung sowie Akkupunktur
  • Komfortable Leistungsstaffeln in den ersten Jahren, ab dem 6. Versicherungsjahr entfallen Begrenzungen ebenso wie bei Unfall
  • Bis zu drei fehlende Zähne sind mit reduzierter Zahnstaffel versicherbar
  • Gesundheitsprüfung vorteilhaft vereinfacht
  • Wartezeiten werden erlassen – Versicherte genießen sofortigen Schutz

Mit einem solchen Leistungspaket kannst Du sorglos in die Zukunft blicken, denn du bist für alle Fälle optimal gerüstet.

Die Vorgehensweise: Zahnzusatzversicherung ganz gezielt auswählen

Schon anhand dieser Aufstellung kannst Du nachvollziehen, dass bei der Entscheidung für eine Zahnzusatzversicherung vielfältige Aspekte zu beachten sind: Einerseits sind dies die Leistungen an sich, wie beispielsweise die Übernahme von prophylaktischen Maßnahmen, aber vor allem natürlich der Versicherungsumfang in puncto Zahnersatz. Andererseits solltest Du jedoch die Versicherungsbedingungen nicht außer Acht lassen, denn die bestimmen, ob und wann Du den gewünschten Versicherungsschutz genießen kannst:

  1. Die Wartezeit sei hier erwähnt, beschreibt sie doch den Zeitraum, den Du zunächst nach Vertragsabschluss zurücklegen musst, bevor Du überhaupt Leistungen in Anspruch nehmen kannst. Verzichten einige Versicherer generell auf Wartezeiten, bestehen andere insbesondere bei Zahnersatz auf acht Monaten – unter dem Strich ein großer Unterschied.
  2. Die Zahnstaffel ist ein weiterer Punkt, auf den Du Aufmerksam lenken solltest: In den ersten Jahren begrenzen die Versicherer ihre Leistungen, die dann sukzessive ansteigen, bis diese Beschränkung entfällt. Auch hier sind die Tarife sehr verschieden kalkuliert, ein genauer Vergleich lohnt sich in jedem Fall.
  3. Die Annahmerichtlinien: Nicht jeder Anbieter übernimmt den Versicherungsschutz, wenn bereits Zähne fehlen – also Handlungsbedarf besteht. Einige arbeiten mit Zuschlägen oder Leistungsbegrenzungen, andere sind restriktiver und lehnen dann generell ab.

Es gilt nun also, die optimale Variante abzuwägen: Bist Du jung und sind Deine Zähne noch gesund, kannst Du eventuell auf Tarife mit Wartezeiten zurückgreifen – und Geld sparen. Besteht bereits Behandlungsbedarf, sind für Dich jedoch die Tarife sinnvoll, die keine Wartezeiten vorsehen. Hier sind dafür wieder die Leistungsgrenzen zu beachten. Es sind demnach viele Aspekte zu bedenken – eine professionelle und kompetente Beratung hilft dir dabei.

Das Fazit: Beratung und seriösen Vergleich zur Zahnzusatzversicherung in Anspruch nehmen

Zahnzusatzversicherungen werden oft genug zwischen Tür und Angel verkauft, ohne den konkreten Bedarf überhaupt zu ermitteln und auf dieser Grundlage einen passenden Tarif zu ermitteln. Das kann nicht ausreichen, willst Du eine optimale Lösung für die gravierenden Lücken erreichen, die die Leistungen der GKV schlichtweg offen lassen. Mit den richtigen Tarifen zur Zahnzusatzversicherung schaffst Du Dir die Möglichkeit, Deinen Zähnen die bestmöglichen Behandlungen zukommen zu lassen – inklusive der wichtigen Prophylaxe, die größere Schäden vermeiden kann. Gerne zeigen wir Dir die für Dich optimalen Wege auf, begleiten Dich kompetent durch die enorme Auswahl an Tarifen und erläutern Dir alle relevanten Aspekte – fordere einfach und kostenlos unsere Expertise an!

Mike Hofmann ist deutschlandweit unabhängiger Versicherungsmakler. Er hat es sich zur Aufgabe gemacht die Versicherungsbranche zu revolutionieren - Weg von der angstbehafteten Beratung, hin zu einer Beratung, die seinen Kunden wirklich einen Mehrwert bietet.

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Datum: 18. Februar 2017

Eine Frage wird mir immer wieder gestellt, deswegen möchte ich sie hier aufgreifen: Zu welchem Zeitpunkt in der beruflichen Laufbahn sollte eine Berufsunfähigkeitsversicherung am besten abgeschlossen werden? Schließlich ist das Einkommen gerade als Student nicht als üppig zu bezeichnen – hat das nicht Zeit bis später? Um es gleich auf den Punkt zu bringen: Das sehe ich nicht so und habe mich auch anders entschieden – mit enormen finanziellen Vorteilen. Die Hintergründe zeige ich Dir gerne auf.

Berufsunfähigkeitsversicherung – was, warum und wie?

Gerade in jungen Jahren, wenn Du Dich ganz auf Deine Ausbildung fokussierst und das Leben noch recht unbeschwert läuft, ist es oft lästig, sich mit den Ernstfällen zu befassen. Ich habe mir damals die Frage gestellt: Was passiert eigentlich, wenn ich meine hochgesteckten beruflichen Ambitionen nicht realisieren kann, weil ich aus irgendeinem gesundheitlichen Grund dazu nicht mehr in der Lage bin? Dazu muss ich erklären, dass ich einige Sportarten betreiben, die durchaus zu Verletzungen führen können, nämlich Karate, Biken und Skifahren. Und ganz ehrlich: Mit dem Auto bin ich auch gerne und viel unterwegs. Kurz gesagt: Es kann also immer etwas passieren – was dann?

In diesem Zusammenhang bin ich auf die Berufsunfähigkeitsversicherung gestoßen, weil mir schnell klar wurde, dass die Krankenversicherung überhaupt nicht ausreicht: Die übernimmt zwar die Behandlungskosten, sollte ich einen Unfall bauen oder langwierig erkranken, was ist aber mit dem Einkommen, das ich nach meinem Studium erzielen möchte? Und da hatte ich schon frühzeitig klare Vorstellungen. Genau hier greift die Berufsunfähigkeitsversicherung ein: Sollte ich also zu mindestens 50 Prozent meinen Beruf aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr ausüben können, würde ich eine BU-Rente erhalten – und zwar solange, wie dieser Zustand anhält. Für mich sah das sofort wie eine probate Lösung aus, mit der ich mir eine gewisse Sicherheit verschaffen könnte. Ich wollte es aber genauer wissen.

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Auch Bürokräfte bleiben von körperlichen Leiden nicht verschont. Rückenleiden oder psychische Erkrankungen sind keine Seltenheit. Jeder vierte Arbeitnehmer muss unfreiwillig seine Arbeit niederlegen.

Gesetzliche Rentenversicherung – warum nicht?

Zunächst stieß ich auf die gesetzliche Rentenversicherung, die auch im Falle einer dauerhaften gesundheitlichen Beeinträchtigung, die mich an der Ausübung meines Berufes hindern würde, einen finanziellen Ausgleich vorsieht – zumindest theoretisch. Früher war hier eine komfortable Berufsunfähigkeitsabsicherung verankert, aber für alle ab 1961 geborenen Versicherten wurde im Rahmen einer Rentenreform die sogenannte Erwerbsminderungsrente eingeführt. Um es vorweg zu nehmen: Willst Du hier eine Rentenleistung erhalten, musst Du nicht nur gesundheitlich sehr schlecht dran sein, sondern Du musst auch den sozialen Abstieg in Kauf nehmen.

Vorausgesetzt, Du erfüllst alle Bedingungen in Bezug auf die „Mitgliedschaft“, kannst Du Folgendes erwarten: Eine volle Erwerbsminderungsrente, das waren im Jahr 2015 immerhin durchschnittlich 702 Euro im Monat für Männer und 640 Euro für Frauen in den alten Bundesländern (Quelle: Deutsche Rentenversicherung), erhältst Du, wenn Du aus gesundheitlichen Gründen weniger als drei Stunden am Tag arbeiten kannst – und das in irgendeinem Job! Bist du jedoch in der Lage, zwischen drei und sechs Stunden täglich irgendeiner Erwerbstätigkeit nachzugehen, hast Du nur Anspruch auf die Hälfte der Erwerbsminderungsrente – darüber hinaus bekommst Du nichts. Es wird also weder berücksichtigt, welche Tätigkeit Du bislang in welcher Position ausgeübt hast, noch dürfte diese Rente ausreichen. Aber das Beste kommt noch:

Du hast erst Anspruch auf eine Erwerbsminderungsrente, wenn du bereits fünf Jahre in die gesetzliche Rentenversicherung eingezahlt hast. Alternativ solltest Du in den letzten fünf Jahren vor Eintritt der gesundheitlichen Probleme mindestens drei Beitragsjahre nachweisen können. Wie Du es auch drehst: Steckst Du noch im Studium, hast Du gar keine Chance, aus der gesetzlichen Rentenversicherung eine Leistung wegen geminderter Erwerbsfähigkeit zu erhalten – Du hast nämlich noch gar nichts eingezahlt. Zu diesem Schluss bin ich schnell gekommen, da ich mich ohnehin selbständig machen und damit nie Mitglied der gesetzlichen Rentenversicherung werden wollte – Alternativen waren gefragt.

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Private Berufsunfähigkeitsversicherung – die Fülle der Möglichkeiten

Für mich stand folgende Überlegung im Raum: Ich möchte unabhängig bleiben, mich weiterhin unbeschwert und frei bewegen, trotzdem wollte ich ein gewisses Sicherheitsnetz für die Ernstfälle im Leben spannen. Also musste ich für eine Absicherung sorgen, die mich finanziell für ein Leben nach meinen Vorstellungen ausstattet, sollte mir gesundheitlich etwas passieren. So habe ich recherchiert – eine private Berufsunfähigkeitsversicherung war die Lösung. Allerdings gibt es eine derartige Fülle am Markt, dass ich ins Detail gehen musste.

Zunächst war es wichtig, die wesentlichen Faktoren für den Preis, also die Höhe des Versicherungsbeitrages herauszufiltern. Das sind:

  • das Eintrittsalter – je älter Du bist, desto mehr musst Du bezahlen
  • der Gesundheitszustand – je gesünder, desto besser
  • der Beruf – je weniger körperliche Arbeit, desto preiswerter
  • das Einkommen – je höher, desto größer der Bedarf einer Ersatzleistung
  • die gewünschte Rente und die Laufzeit des Vertrages
  • die Lebenssituation – es gibt eventuell auch Alternativen, wie die Absicherung gegen schwere Krankheiten oder die Körperschutzpolice, die in bestimmten Situationen vielleicht besser geeignet sind

Nachdem ich das für mich herausgefunden hatte, war die grundsätzliche Entscheidung schnell für eine reine Berufsunfähigkeitsabsicherung gefallen – und dafür hatte ich gewichtige Gründe:

Ausschlaggebend ist immer der zuletzt ausgeübte Beruf – und das war bei mir: Student. Dieser wird günstiger eingestuft, ist also preiswerter abzusichern, als ein selbständiger Versicherungsmakler. Logische Folge: Ich habe mich schon vor dem Schritt in die Selbständigkeit abgesichert. Sollte ich nun für mindestens sechs Monate zu mindestens 50 Prozent berufsunfähig werden, was wegen einer langwierigen Krankheit, eines Unfalls oder auch eines altersentsprechenden Kräfteverfalls passieren kann, erhalte ich die vereinbarte Rente rückwirkend ab Eintritt der Berufsunfähigkeit und so lange, bis eine Besserung festgestellt wird.

Ich kann weder auf eine andere Tätigkeit verwiesen werden, noch muss ich meinen Arbeitsplatz umorganisieren. Schließlich bin ich selbständig und das wäre mit einem erheblichen Aufwand verbunden. Darüber hinaus kann ich bei bestimmten Anlässen den Versicherungsschutz erhöhen, ohne dass ich mich dafür einer erneuten Gesundheitsprüfung unterziehen müsste – klingt doch gut, oder? Es war aber gar nicht so leicht, die Versicherungen auszuwählen, die diese Ansprüche überhaupt erfüllen. Es gab jedoch noch weitere Kriterien, die für meine Entscheidung eine Rolle spielten, nämlich:

  • die Bonität der Gesellschaft – eine stabile Finanzstärke lässt auch auf die Entwicklung der Beiträge schließen
  • die Prozessquote – also wie oft sie sich wegen der Auszahlung von Berufsunfähigkeits-Renten vor Gericht streitet
  • die Qualität der Schadenabwicklung – im Ernstfall muss es schnell gehen, hier gibt es Bewertungen zur Orientierung

Wichtige strategische Überlegungen führen zum Ziel

Damit war ich aber noch nicht durch, denn ich musste mich zwischen einer Berufsunfähigkeitsversicherung als Zusatzversicherung oder als separates Modell entscheiden. Du kannst eine Lebens- oder Rentenversicherung mit einem zusätzlichen Berufsunfähigkeits-Baustein koppeln oder das Ganze einzeln betrachten. Ich habe mich für die letzte Variante entschieden und das aus einem guten Grund: Die Beiträge für die Berufsunfähigkeitsversicherung muss ich so oder so bezahlen, damit würden sich die Beiträge zur Lebens- oder Rentenversicherung also erhöhen. Sollte ich aber einmal in einen finanziellen Engpass geraten, würde ich bei einer Beitragsaussetzung auch meine wichtige Risikoabsicherung verlieren. Also trennte ich das Ganze und kann nun im Bedarfsfall die Sparbeiträge aussetzen, die günstigeren Berufsunfähigkeitsversicherungs-Beiträge aber weiter bezahlen. Das erschien mir deutlich komfortabler, weil ich ganz einfach flexibel bleibe.

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Diese strategischen Abwägungen im Vorfeld haben mir unter dem Strich schon bis hierhin richtig Geld gespart: Im Jahr 2011 habe ich meine separate Berufsunfähigkeitsversicherung günstig abgeschlossen. Zwischenzeitlich gab es gesetzliche Änderungen, wie zum Beispiel die Einführung von Unisex-Tarifen, die die Geschlechterteilung bei der Beitragskalkulation beendet hat. Zur Erklärung: Frauen mussten früher höhere Beiträge zahlen, da die Risiken wegen der Wahrscheinlichkeit von Schwangerschaften generell höher eingeschätzt wurden. Heute wird ein Durchschnitt gebildet – ich habe meinen günstigeren Beitrag behalten. Zudem sind die Garantiezinsen seither mehrfach abgesenkt worden, was meinen laufenden Vertrag allerdings nicht betrifft. Mit einem Wort: Würde ich heute eine solche Berufsunfähigkeitsversicherung als selbständiger Versicherungsmakler abschließen, dürfte ich rund 200 Euro im Jahr mehr bezahlen – bei gleicher Leistung! Wenn das kein Argument ist, sich rechtzeitig mit dem Thema auseinanderzusetzen!

Meine Strategie hat sich also schon jetzt ausgezahlt, wie Du siehst. Wie steht es bei Dir? Hast Du Dir schon Gedanken gemacht? Ich bin mir sicher, dass auch Du Vorteile generieren kannst, wenn Du den richtigen Zeitpunkt wählst. Mach am besten die Probe aufs Exempel, ich zeige Dir gerne die Wege auf – schreib mir einfach eine E-Mail oder ruf mich direkt zur Terminvereinbarung an!

Mike Hofmann ist deutschlandweit unabhängiger Versicherungsmakler. Er hat es sich zur Aufgabe gemacht die Versicherungsbranche zu revolutionieren - Weg von der angstbehafteten Beratung, hin zu einer Beratung, die seinen Kunden wirklich einen Mehrwert bietet.

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Datum: 30. Oktober 2016

Zwei Welten stehen Ihnen zur Auswahl, wenn Sie sich zwischen gesetzlicher und privater Krankenversicherung entscheiden dürfen: Unterliegen Sie in der GKV einem grundsätzlichen Reglement, das Ihnen kaum Ausweichmöglichkeiten bietet, können Sie in der PKV Ihren Versicherungsschutz individuell zusammenstellen – selbstverständlich stehe ich Ihnen dabei professionell zur Seite.

Die Krankenversicherung gehört nicht umsonst zu den Pflichtversicherungen: Sie übernimmt alle anfallenden Behandlungs- und Therapiekosten bis hin zu den wichtigen Vorsorgeuntersuchungen – im Rahmen des jeweils geltenden Versicherungsumfangs. Diese kleine Einschränkung kann unter dem Strich einen großen Unterschied ausmachen, wie Sie vielleicht aus Ihrer Erfahrung mit der Krankenkasse wissen. Auf der anderen Seite stehen die privaten Krankenversicherer mit einem ganz anderen Geschäftsmodell, das ich effektiv ausnutze, um Ihr individuelles Sicherheitsnetz für den Krankheitsfall zu knüpfen.

Die private Krankenversicherung – wie es Ihnen gefällt

Im Gegensatz zum umlagefinanzierten System der gesetzlichen Krankenversicherung, die neben ihren Beitragszahlern eine ganze Reihe beitragsfreier Leistungsempfänger finanzieren muss, geht die PKV individuell vor: Jede versicherte Person erhält einen eigenen Tarif, dessen Kalkulation sich einerseits auf die persönlichen Voraussetzungen, wie beispielsweise das Eintrittsalter, den Beruf und den Gesundheitszustand, bezieht. Andererseits spielt natürlich der Leistungsumfang, den Sie ganz nach Ihren Vorstellungen wählen können, eine wichtige Rolle. Aus diesen Vorgaben leitet die Versicherungsgesellschaft die Wahrscheinlichkeit von Krankheitskosten ab und kalkuliert den Beitrag – für ein privatwirtschaftlich aufgestelltes Unternehmen eine Selbstverständlichkeit.

Um Ihnen die optimale Lösung vorschlagen zu können, werde ich also zunächst mit Ihnen die wichtigen Details abklären – von Ihren Ansprüchen an eine Krankenversicherung bis hin zu Ihren gesundheitlichen Voraussetzungen und zu Ihrer individuellen Lebensplanung. Dann stehen noch Instrumente zur Beitragsgestaltung zur Verfügung, wie beispielweise eine höhere Selbstbeteiligung, deren Vor- und Nachteile sauber gegeneinander abgewogen werden wollen. Haben wir uns auf die Eckdaten geeinigt, kann ich die Recherche starten: Jede private Krankenversicherung hat komplexe Tarif-Welten, die auf die unterschiedlichsten Bedürfnisse und Ansprüche zugeschnitten sind. Einerseits achte ich auf eine solide wirtschaftende und erfahrene Versicherungsgesellschaft, andererseits auf moderne Tarife – so verstehe ich meine Arbeit.

Sicherheitsnetz bis ins Detail installieren und regelmäßig prüfen

Bei unseren Gesprächen werden ich auf interessante Details eingehen, wie beispielsweise die Rückstellungen, die die Krankenversicherer für Ihr Alter Monat für Monat bilden, um Ihre Beiträge später moderat gestalten zu können. Oder ich zeige Ihnen die Vorteile der Primärarzttarife auf, die Ihnen den Besuch beim Hausarzt ersparen, wollen Sie eigentlich einen Facharzt aufsuchen. Wir unterhalten uns über die passende Einkommensabsicherung im Krankheitsfall ebenso wie das optimale Paket im Zahnbereich, um einen zu Ihren Vorstellungen passenden Versicherungsumfang zu modellieren.

Natürlich behalte ich dabei auch den Beitrag im Blick, der sich im Laufe der Zeit verändern kann: Müssen die privaten Krankenversicherer mehr Leistungen auszahlen, als sie zuvor eingeplant hatten, dürfen sie nach Genehmigung eines Treuhänders eine Anpassung durchführen. Das müssen Sie aber nicht hinnehmen – und genau hier komme ich wieder ins Spiel: Ihnen steht eine Tarifoptimierung zu, die ich gerne für Sie ausreize. Wichtig ist, dass Sie dabei die angesparten Altersrückstellungen nicht verlieren und ganz bequem in ihren neuen Vertrag mitnehmen können. Bei dieser Gelegenheit stelle ich den Versicherungsumfang gleich mit auf den Prüfstand, um alle Optionen für Sie auszunutzen.

Auch Alternativen im Portfolio – private Krankenzusatztarife

Sollten Sie keine Wahl zwischen den Systemen haben, müssen Sie nicht auf den besseren Versicherungsschutz der PKV verzichten: Intelligente Zusatztarife decken die Lücken ab, die Ihnen wichtig sind – vom Zahnersatz über alternative Heilmethoden bis hin zum Krankentagegeld. Ausschlaggebend ist doch Ihr Anspruch, den ich mit meiner Arbeit optimal erfüllen werde – vereinbaren Sie am besten einen Termin mit mir und lassen Sie uns in Ruhe reden.

Mike Hofmann ist deutschlandweit unabhängiger Versicherungsmakler. Er hat es sich zur Aufgabe gemacht die Versicherungsbranche zu revolutionieren - Weg von der angstbehafteten Beratung, hin zu einer Beratung, die seinen Kunden wirklich einen Mehrwert bietet.

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