Blogartikel für Arbeitnehmer

Datum: 31. Oktober 2019

Pünktlich zum Jahresende können Sie als Mitglieder einer privaten Krankenversicherung damit rechnen, Post von Ihrem Versicherer zu erhalten. Die Beiträge für das kommende Jahr werden angekündigt – und meist sind die im Vergleich zum aktuellen Beitragsniveau um einiges höher. Nun ist guter Rat teuer: Bleiben und die Beitragsanpassung hinnehmen oder einen anderen Krankenversicherer suchen? Diese Entscheidung will gut überlegt sein, denn es gibt durchaus Alternativen. Hier die wichtigsten Informationen im Überblick.

Warum gibt es Beitragsanpassungen?

Versicherungsgesellschaften nutzen diese Möglichkeit, um die Veränderungen einzupreisen, die seit der Vertragsunterzeichnung unvorhergesehen und schwer kalkulierbar auf sie zugekommen sind. Das können höhere Leistungsausgaben als erwartet sein, aber auch Ereignisse im Umfeld, wie beispielsweise die schon seit Jahren anhaltende Niedrigzinsphase. Diese lässt die Zinseinnahmen, mit denen die Versicherer ihre Einnahmesituation sonst verbessern konnten, drastisch schrumpfen. Allerdings schlagen naturgemäß die steigenden Gesundheitskosten zu Buche. Neue Therapien und Medikamente zeitigen nämlich nicht nur größere Erfolge in der Behandlung von Krankheiten, sondern verursachen auch höhere Kosten.

Allerdings können die Versicherungsgesellschaften nicht willkürlich vorgehen: Die Aktuare und Versicherungsmathematiker müssen sich an die rechtlichen Rahmenbedingungen halten, die einerseits vom Versicherungsaufsichtsgesetz (VAG), andererseits von der Kalkulationsverordnung (KalV) und dem Versicherungsvertragsgesetz (VVG) gesetzt werden. Die neuen Kalkulationen werden von unabhängigen Treuhändern ebenso akribisch überprüft wie sämtliche auslösende Faktoren und die Einhaltung des Rechtsrahmens. Dieser sieht beispielsweise vor, dass die tatsächlichen Kosten um mehr als zehn Prozent über den ursprünglich eingeplanten Kosten liegen müssen.

Wie hoch ist die Anpassung in der gesetzlichen KV?

Vor allem die private Krankenversicherung sieht sich seit Jahren der Kritik ausgesetzt, dass die Beiträge in einem überdurchschnittlichen Maße steigen würden. Die harten durchschnittlichen Zahlen sehen jedoch anders aus:

  • PKV – Beitragsanpassung von 2010 bis 2016 – 1,4% pro Jahr

Zum Vergleich:

  • GKV – Beitragsanpassung von 2010 bis 2016 – 3,2% pro Jahr

(Quelle: Vortrag Hagen Engelmann)

Natürlich weichen einzelne Anbieter nach oben oder unten ab, aber allein diese Auswertung zeigt, dass privat Krankenversicherte durchaus gut bedient sind. Angesichts der allgemein steigenden Preise und Löhne für die Beschäftigten im Gesundheitswesen liegt es geradezu auf der Hand, dass sich auch die Kosten für die Krankenversicherung verändern.

Welche Lösungen gibt es bei einer Beitragsanpassung?

Sehen Sie sich nun mit einer erheblichen Beitragserhöhung konfrontiert, sollten Sie nicht gleich nach einem anderen Anbieter Ausschau halten. Der Grund: Sie haben das Recht, von Ihrem Krankenversicherer einen anderen Tarif angeboten zu bekommen – und das ohne erneute Gesundheitsprüfung und unter Anrechnung Ihrer bisherigen Versicherungszeit. Das hat den Vorteil, dass die Beiträge nicht mit einem höheren Eintrittsalter kalkuliert werden, was von vornherein ungünstiger für Sie ist. Ihre Krankenversicherung sendet Ihnen verschiedene Varianten zu, die einen gleichwertigen Versicherungsumfang bieten müssen. Sollten Sie Leistungsverbesserungen wünschen, darf der Versicherer das Risiko prüfen – also auch Gesundheitsfragen stellen.

Eine weitere Alternative wäre die Vereinbarung einer Selbstbeteiligung. Im Leistungsfall würde die Erstattung Ihrer Krankheitskosten um diesen Selbstbehalt gekürzt. Das kann sinnvoll sein, sollte aber genau überlegt werden. Sollten diese Versuche nicht fruchten oder sind Sie generell unzufrieden mit Ihrer Krankenversicherung, dann können Sie auch einen Wechsel ins Auge fassen. In diesem Fall können Sie sogar die im jeweiligen Tarif bisher gebildeten Altersrückstellungen mitnehmen und dem neuen Vertrag gutschreiben lassen.

Fazit: Überlegt vorgehen und private Krankenversicherung optimieren

Beitragsanpassung in der Krankenversicherung sind normal – und zwar sowohl in der gesetzlichen als auch in der privaten Krankenversicherung. Hier spielen verschiedene Faktoren ihre Rollen, allen voran treiben die steigenden Gesundheitskosten die Versicherungsbeiträge nach oben. Doch Sie müssen drastische Erhöhungen nicht hinnehmen. Gehen Sie bitte in dieser Reihenfolge vor:

  1. Fordern Sie einen Alternativ-Tarif von Ihrem Krankenversicherer an –
    dieses Recht steht Ihnen nach § 104 VVG zu.
  2. Alternativ können Sie auch einen Selbstbehalt vereinbaren. Das spart zwar Beiträge, aber Sie erhalten Erstattungen entsprechend gekürzt.
  3. Gerne unterbreiten wir Ihnen Vorschläge von anderen Versicherern, Ihre Altersrückstellung können Sie abhängig vom Tarif auf den neuen Tarif übertragen lassen.

Fordern Sie bei Bedarf einfach unsere Expertise an – wir stehen Ihnen 100 % kostenfrei mit Rat und Tat zur Seite.

Mike Hofmann ist deutschlandweit unabhängiger Versicherungsmakler. Er hat es sich zur Aufgabe gemacht die Versicherungsbranche zu revolutionieren - Weg von der angstbehafteten Beratung, hin zu einer Beratung, die seinen Kunden wirklich einen Mehrwert bietet.

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Datum: 29. Oktober 2019

Das Thema Vorerkrankungen spielt bei Personenversicherungen mehr oder weniger die Hauptrolle: Aufgrund der gesundheitlichen Vorgeschichte können die Kranken-, Lebens- und vor allem auch BU-Versicherer entscheiden, ob und zu welchen Konditionen sie einen Versicherungsantrag annehmen möchten. Aber insbesondere für den Leistungsfall sind die Angaben entscheidend. In der Regel beziehen sich die Gesundheitsfragen im ambulanten Bereich auf die letzten fünf Jahre, für den stationären Bereich jedoch schon auf zehn Jahre. Umso wichtiger ist es, sich ausführlich mit der Herangehensweise der Versicherer zu befassen und daraus die entscheidenden Rückschlüsse für das eigene Vorgehen zu ziehen. Hier alle Fakten im Überblick.

Warum stellt der Versicherer diese Gesundheitsfragen?

Die Risikobewertung in Form von Gesundheitsfragen ist eines der Grundprinzipien der Versicherung: Hier zahlen viele in eine Kasse ein, um in einem definierten Ernstfall daraus eine vereinbarte Leistung zu erhalten. Nun sind die Voraussetzungen der Einzahler aber unterschiedlich. Einer ist bereits älter und ihn plagen bereits einige gesundheitliche Probleme, ein anderer ist vielleicht noch jung und fit. In puncto Berufsunfähigkeit ergeben sich daraus unterschiedliche Wahrscheinlichkeiten eines Leistungsfalls: So ist es im Vergleich deutlich wahrscheinlicher, dass der ältere Einzahler in absehbarer Zeit Leistungen beanspruchen wird. Um hier einen Ausgleich zu schaffen, muss der Ältere einen höheren Beitrag zahlen. Im Ernstfall, wenn seine gesundheitlichen Probleme bereits zu groß sind, muss er mit Risikozuschlägen rechnen oder der Antrag wird komplett abgelehnt.

Diese Annahmepolitik dient einerseits der Versichertengemeinschaft: Übersteigen nämlich die Kosten, die durch Leistungsfälle verursacht werden, den dafür vorgesehenen Anteil der Beitragseinnahmen, müssen die Beiträge erhöht werden. Andererseits schützen die Versicherer natürlich auch ihre eigenen Interessen, denn als privatwirtschaftliches Unternehmen sind sie naturgemäß an Gewinnen interessiert.

Welche Konsequenzen drohen bei falschen Angaben?

Sie könnten nun auf die Idee kommen, bei den Gesundheitsfragen einiges weglassen oder die Situation etwas beschönigen zu wollen – davor sei jedoch ausdrücklich gewarnt: Ihnen drohen in diesem Fall empfindliche Sanktionen.

Beispiel
Leiden Sie beispielsweise an einer chronischen Erkrankung, die jedoch nur in größeren Abständen auftritt, könnten Sie Gefahr laufen, die Frage nach einer ambulanten Behandlung zu verneinen – weil sie es vergessen haben oder Ihnen die Angelegenheit nicht relevant erscheint. Nach Vertragsabschluss kommt es zu einem erneuten Ausbruch und Sie beantragen Leistungen. Der Versicherer prüft und stellt dabei fest, dass Sie bereits mehrfach deswegen in Behandlung waren. Im Extremfall kann er nun vom Vertrag komplett zurücktreten – Sie hätten also gar keinen Versicherungsschutz mehr und würden diesen auch kaum noch bei einem anderen Versicherer erhalten. Denn: Zu Ihren Obliegenheiten gehört die sogenannte vorvertragliche Anzeigepflicht: Alle relevanten Gesundheitsfragen sind korrekt und vollständig zu beantworten, um dem Versicherer eine faire Chance zur Risikobeurteilung und Beitragskalkulation zu geben.

Wo bekomme ich meinen gesundheitlichen Lebenslauf her?

Das ist naturgemäß nicht so einfach – wer schreibt sich schon alle Arztbesuche auf? Und doch ist es unerlässlich. Sollten Sie sich nicht sicher sein, konsultieren Sie am besten Ihren Hausarzt, der im Zweifelsfall auch Auskunft zu ausgestellten Überweisungen, Rezepten und angeratenen Behandlungen geben kann.

Wie finden wir den passenden Versicherungsschutz?

Sobald Sie alle Informationen zusammengetragen haben, können Sie die Gesundheitsfragen detailliert – vor allem vollständig und korrekt – beantworten. An dieser Stelle kommen wir ins Spiel, denn sich direkt an eine Versicherungsgesellschaft zu wenden, birgt einige Risiken: Werden Sie dort wegen eventueller Vorerkrankungen abgelehnt, müssten Sie das beim nächsten Versicherer erwähnen – und das hat Konsequenzen. Deswegen haben wir einen eigenen Prozess entwickelt, der Ihre Interessen bestmöglich wahrt:

  • Wir legen zunächst die passende Höhe für eine BU-Rente fest. Die sollte rund 80 Prozent Ihres derzeitigen Netto-Verdienstes betragen.
  • Ebenso wichtig ist die Laufzeit, denn der Versicherungsschutz sollte erst enden, wenn Sie in die Altersrente eintreten. Hier gibt es Unterschiede in Abhängigkeit vom Geburtsjahr – wir geben Ihnen dazu gerne Auskunft.
  • Dann konsultieren wir ein unabhängiges Vergleichsprogramm, sodass wir aus der großen Anzahl an Versicherungsgesellschaften und vor allem Tarifen die für Sie in Frage kommenden auf einer fundierten Grundlage auswählen können.
  • Wir versenden daraufhin aber keinesfalls komplette Versicherungsanträge, sondern stellen anonyme Risikovoranfragen: Ihre Gesundheitsdaten sind zwar enthalten, aber Ihre Identität bleibt den Versicherern verborgen.
  • Diese geben auf dieser Grundlage ein Votum ab: Sie nehmen entweder zu regulären Bedingungen an, erheben Risikozuschläge oder lehnen ab. So haben wir die Chance, bei Bedarf noch einmal nachzuverhandeln, um das Bestmögliche für Sie zu erreichen.
  • Liegen alle Angebote vor, vergleichen wir und werten fachkundig aus, sodass Sie eine tragfähige Entscheidungsgrundlage erhalten.
  • Nun liegt es an Ihnen, die zu Ihren Vorstellungen passende Berufsunfähigkeitsversicherung abzuschließen.

Fazit: Systematisch vorgehen und bestmöglichen BU-Schutz erhalten

Die Berufsunfähigkeitsversicherung ist ohne Zweifel eine der wichtigsten Versicherungen, die Sie zum Schutz Ihrer finanziellen Existenz abschließen können. Allerdings ist der Weg zum passenden BU-Schutz mit einigen Steinen gepflastert, allen voran erweisen sich die Gesundheitsfragen immer wieder als Hürde. Diese werden jedoch nicht ohne Grund gestellt und sollten in jedem Fall korrekt und vollständig beantwortet werden. Bestehen schon Vorerkrankungen, kann es durchaus zu Problemen bei der Antragsannahme kommen: Sehen Versicherer ein erhöhtes Risiko für einen Leistungsfall, werden sie entsprechend restriktiv reagieren. Sollte ein BU-Antrag abgelehnt werden, wird es noch schwieriger, eine andere Gesellschaft zu motivieren.

Gehen Sie hier auf Nummer sicher und reduzieren Sie dieses Risiko – wir übernehmen diese Verhandlungen sehr gerne für Sie. Nehmen Sie dazu einfach direkt Kontakt zu uns auf, wir beraten Sie 100 % kostenfrei.

Mike Hofmann ist deutschlandweit unabhängiger Versicherungsmakler. Er hat es sich zur Aufgabe gemacht die Versicherungsbranche zu revolutionieren - Weg von der angstbehafteten Beratung, hin zu einer Beratung, die seinen Kunden wirklich einen Mehrwert bietet.

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Datum: 30. Oktober 2018

„Früh übt sich, was ein Meister werden will“ – Dieses Zitat aus dem Drama „Wilhelm Tell“ mag so manchem die eine oder andere Kindheitserinnerung bescheren. Mittlerweile ist es zum geflügelten Wort in den Kreisen derer geworden, die dem Nachwuchs schon im jungen Alter den Wert des Fleißes vermitteln möchten. Bei Eltern ist die tiefverwurzelte Sorge um das Wohlergehen ihrer Sprösslinge, die entscheidende Triebfeder bei der Ausgestaltung der Erziehung. Einem Kind soll Benehmen beigebracht werden, seine Talente sollen entdeckt und gefördert werden, eine gesunde Persönlichkeitsentwicklung forciert und das Immunsystem gestärkt werden. Zu guter Letzt sollen natürlich auch Spiel und Spaß nicht zu kurz kommen.

Das Interesse der Eltern lässt sich einfach zusammenfassen: Dem Kind soll es später einmal gut gehen – da lohnt sich die Vorsorge. Denn der Grundstein für den späteren Stand und Lebenswandel wird nun einmal in der Kindheit gelegt.

Es ist richtig und wichtig, sich um die geistige und körperliche Entwicklung des Kindes zu kümmern, aber damit ist es nicht getan. Viel zu selten ist die finanzielle Vorsorge für die Nachkömmlinge Thema beim Nachmittagsplausch mit befreundeten Eltern und wird auch in der Ratgeberliteratur eher stiefmütterlich behandelt.

Geld gehört in die Welt der Erwachsenen und so wird die Problematik viel zu häufig mit Sparbuch und Bausparvertrag abgetan. Kurioserweise wird hier im Gegensatz zu allen anderen Vorsorgemaßnahmen verdrängt, dass das Kind hoffentlich und höchstwahrscheinlich das Lebensalter von 30 Jahren überschreiten und sicherlich im noch deutlich höheren Alter irgendwann aus dem Erwerbsleben ausscheiden wird.

Dass für den Lebensabend die gesetzliche Altersrente von führenden Experten durchweg als unzureichend klassifiziert wird und sogar die Deutsche Rentenversicherung in den Rentenbescheiden die eigenen Leistungen im Bedarfsfall als zu gering einschätzt, führt zu einer einfachen Erkenntnis: Es muss privat vorgesorgt werden.

Der Privaten Rentenversicherung liegt ein denkbar simples Prinzip zugrunde: Man führt regelmäßig Beiträge ab, die gesammelt, durch die entsprechende Anlage vermehrt und schlussendlich im Leistungsfall in Form von regelmäßig wiederkehrenden Ausschüttungen an den Versicherungsnehmer zurückgezahlt werden. Letztlich spart man mit einer solchen Versicherung, tut dies aber in Bezug auf den Zinsertrag effektiver als beispielsweise mit einem klassischen Sparbuch.

Jedem ist bewusst, dass Sparen am ertragreichsten ist, wenn es über einen möglichst langen Zeitraum erfolgt.
Die meisten Versicherungen im Bereich Rente werden in einem Alter zwischen 25 und 30 Jahren abgeschlossen. Sicherlich ist es dann keineswegs zu spät für eine solche Absicherung, dennoch wird die finanzielle Belastung, durch die abzuführenden Beiträge im Vergleich zu einem wesentlich früheren Versicherungseintritt, deutlich höher sein.

Ein entscheidender Faktor ist hierbei vor allem der Zinseszins-Effekt, der die Wiederanlage und die damit einhergehende Neuverzinsung von bereits erwirtschafteten Zinsen bezeichnet. Am besten wird die Bedeutung des Eintrittsalters an einem Beispiel sichtbar:

Wer mit 20 Jahren anfängt monatlich 100 € in den Vertrag einzuzahlen, erwirtschaftet bis zum Endalter von 67 Jahren und einem Zinssatz von 5 % ein Vermögen von knapp 220.000 €. Davon sind allein ca. 163.000 € Erträge aus der Verzinsung!

Wer erst mit 30 Jahren anfängt zu sparen kommt auf 125.000 € und mit einem Eintrittsalter von 50 Jahren erreicht man nur noch fast 32.000 €.

Geld braucht Zeit um effektiv zu arbeiten. Ein Kind, für welches ab dem 5. Lebensjahr ein Sparvertrag abgeschlossen wird, darf sich mit 67 Jahren über eine Summe von insgesamt 483.000 € freuen. Um nochmals die Kraft des Zinses zu verdeutlichen: Allein 409.000 €, also 85% des Betrages wurde durch eine Verzinsung des Geldes erwirtschaftet.

Die alles entscheidende Formel ist: Je früher Geld angelegt wird, desto mehr Geld wird generiert.

Um das Geld optimal arbeiten zu lassen, ist der Versicherungsbeginn von Geburt an am sinnvollsten. Schließlich kann der Zins dann über 67 Jahre seine ganze Kraft entfalten. Üblich ist es bei solchen Verträgen, dass die Eltern die Beiträge bis zur Volljährigkeit des Kindes entrichten und, dass die versicherte Person mit 18 Jahren auch zum Versicherungsnehmer wird, also den Vertrag und somit auch die Prämienzahlung übernimmt.

Die Auswahl an verschiedenen Produkten ist groß und bei weitem nicht jedes Versicherungsmodell taugt als Kinderversicherung. Neben den generell wichtigen Faktoren bei der Auswahl einer Rentenversicherung, wie Finanzkraft und Stabilität eines Anbieters, Auswahl und Entwicklung der Fonds bzw. Anlagemöglichkeiten, Höhe der Verwaltungskosten bei der Unterhaltung des Vertrages, gibt es noch ganz andere Punkte, die sonst eher zu vernachlässigen sind. Wünschenswert wäre beispielsweise die Möglichkeit, Einmalzahlungen vorzunehmen. Das können dann in der Praxis Geldgeschenke aus der Verwandtschaft anlässlich des Geburtstages, Schulanfanges oder dergleichen sein, welche so in den lukrativen Vertrag fließen können, anstatt auf einem Girokonto brach zu liegen.

Im Großen und Ganzen ist die Flexibilität des Produktes das entscheidende Kriterium. Beitragszahlungen sollten pausiert werden können, Zuzahlungen ohne Probleme möglich sein und Kapitalentnahmen kostenfrei oder zumindest kostenschwach getätigt werden können. Besonders letzterer Punkt entfaltet nicht zuletzt auch eine pädagogisch wertvolle Wirkung. So kann der heranwachsende Versicherungsnehmer wichtige Anschaffungen wie das erste eigene Auto oder die Finanzierung des Führerscheins mit dem eigenen Vermögen aus dem Rentenvertrag vornehmen und erhält so einen ganz neuen Bezug zu den ihm zur Verfügung stehenden finanziellen Mitteln.

Gute Versicherungsprodukte zeichnen sich vor allem dadurch aus, dass sie individualisierbar sind und den eigenen Bedürfnissen angepasst werden können. Während ein Todesfallschutz für den einen irrelevant erscheint, ist er für den anderen zwingender Bestandteil der Absicherung.

Letztendlich kann aber keine Empfehlung eines Tarifs erfolgen, wenn die individuellen Umstände der versicherten Person oder des Versicherungsnehmers, sowie deren Vorlieben und Investitionsverhalten nicht klar umrissen und definiert werden. Eine ausführliche, persönliche Beratung ist beim Abschluss einer Rentenversicherung ohnehin dringend anzuraten, bei einem Vorsorgekonzept für Kinder umso mehr. Schließlich geht es hierbei um Verträge, welche erhebliche Kapitalbeträge binden und schlussendlich den wohlverdienten Ausstieg aus dem Berufsalltag zu einem angenehmen machen sollen.

Gemeinsam finden wir den richtigen Tarif für Dich und Deinen Nachwuchs. Kontaktiere mich einfach und fordere einen garantiert kostenfreien und unverbindlichen Beratungstermin an!

Mike Hofmann ist deutschlandweit unabhängiger Versicherungsmakler. Er hat es sich zur Aufgabe gemacht die Versicherungsbranche zu revolutionieren - Weg von der angstbehafteten Beratung, hin zu einer Beratung, die seinen Kunden wirklich einen Mehrwert bietet.

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Datum: 17. Oktober 2018

„Alle 4 Sekunden kommt es in Deutschland zu einem Unfall. Das macht 9 Millionen Unfälle jährlich. Mehr als zwei Drittel aller Unfälle ereignen sich in der Freizeit, wenn die gesetzliche Unfallversicherung nicht schützt. Sichern Sie sich und Ihre Familie daher mit unserem ausgezeichneten Unfallschutz ab. Weltweit und rund um die Uhr.“

Die negativen Schlagzeilen machen Angst

Nicht ganz 9 Millionen Unfälle, sondern genauer gesagt 7.884.000 Unfälle ereignen sich jedes Jahr. Es ist kein Einzelfall, dass in der Branche häufiger mit falschen Zahlen geworben wird. Oft wird mit Übertreibungen gearbeitet und Texte werden sehr alarmierend, aufdringlich und aufgesetzt verfasst. Daher sollte man beim Lesen immer aufpassen, auch wenn in diesem Fall die Konsequenz gleich ist: Unfälle passieren plötzlich, sind unvorhersehbar und geschehen öfter als gedacht.

Hierfür wäre es natürlich praktisch, die Wahrscheinlichkeit des Eintretens eines Schadens und dessen Ausmaß jeden Tag aufs Neue einschätzen zu können. Aber so leicht hat man es im Leben selbstverständlich nicht. Fakt ist jedoch – die Risiken lauern überall!

Warum eine Unfallversicherung und wie funktioniert sie?

Eine Unfallversicherung ermöglicht es Dir, die finanziellen Folgen im Falle eines Unfalls zu minimieren und Einkommensausfälle auszugleichen.

Wenn Dir etwas zustößt, wird die Leistung der Versicherung anhand einer Gliedertaxe bemessen. Hier erhältst Du einen bestimmten Invaliditätsgrad. Beispielsweise entspricht der Verlust eines Daumens 20%, eine Querschnittslähmung hingegen 100%. Heutzutage gibt es auch die Möglichkeit, verschiedene Körperteile separat zu versichern. Bei einem Musiker könnte man bei dem Daumen sogar von 100% ausgehen. Die Leistungen sind individuell zu berechnen.
Der Unfallversicherung liegt eine Versicherungssumme zugrunde, die vor Abschluss des Vertrages zwischen Dir und dem Versicherer vereinbart wird. Der in Prozenten dargestellte Invaliditätsgrad gibt im Schadensfall letztlich den Anteil an, welcher Dir von der Versicherungssumme ausgezahlt wird.

Per Gesetz ist man bei der Arbeit unfallversichert. Hier übernimmt die Versicherung die Kosten für Unfälle am Arbeitsplatz oder auf dem direkten Hin- und Rückweg. Machst Du z.B. nach der Arbeit einen Umweg, um noch einkaufen zu gehen und wirst in einen Unfall verwickelt, erhältst Du keine Leistungen von der gesetzlichen Unfallversicherung. Die Unfallversicherung greift nämlich nicht zu Hause, in der Freizeit, im Urlaub, etc. Doch genau da passieren die meisten Unfälle. Außerdem ereignen sich im Schnitt kleinere Unfälle wie z.B. ein Beinbruch im Laufe des Lebens häufiger als große Unfälle wie eine Querschnittslähmung.

Der Knackpunkt hierbei ist, dass natürlich eine Menge Geld eingezahlt wird, aber die Wahrscheinlichkeit eine Querschnittslähmung zu erleiden, sehr gering ist. Je größer und umfangreicher also der Schaden, desto mehr Geld bekommt man von seiner Versicherung zur Verfügung gestellt, je kleiner der Schaden, umso weniger Geld, unabhängig von den jahrelang eingezahlten Beträgen. Dieser Fakt wurde bei der Unfallversicherung jahrelang kritisiert.

Der Wandel im Versicherungs-Denken: Weg von der Angst!

Nun drehen wir kurz die Zeit etwas zurück. 1990 war die Wiedervereinigung Deutschlands in vollem Gange und der Startschuss für den Raubzug der Versicherungsvertriebe gegeben. Besonders in den neuen Bundesländern wurde die Bevölkerung förmlich überrannt und mit neuen Gesprächstaktiken von Versicherungsvertretern konfrontiert, mit denen sich niemand auskannte. Das Unwissen wurde schamlos ausgenutzt. Die Industrie lebte von Angst und Gier – diese beiden Faktoren ergaben ein geschicktes Marketingkonzept, um nun richtig viel Geld zu verdienen. Ein Fossil dieser Zeit ist eine Unfallversicherung mit Beitragsrückgewähr. Kurzum: Ein teurerer Vertrag und eine schlechte Geldanlage.

Zum Glück hat sich in den letzten Jahren in dem Versicherungsfeld vieles getan. Die Unfallversicherungen wurden verändert, verbessert, revolutioniert. Es wurden verschiedene Bausteine hinzugefügt. Jetzt gibt es Unfallversicherungen, welche nicht nur die medizinischen Kosten (Erstversorgung, Heilbehandlung, Rehabilitation), sondern auch die unfallverbundenen Kosten abdecken (Krankentransport, längerfristige Folgen, Sterbegeld für Hinterbliebene usw.). Der genaue Umfang der Leistung hängt immer vom vereinbarten Vertrag ab.

Die „Eigenbewegung“ bei der Unfallversicherung

Einer der wichtigsten Bausteine ist die „Eigenbewegung“. Eine klassische Standard-Versicherung würde einen Schaden, der durch Eigenbewegung verursacht wurde, nicht abdecken. Wenn Du Dir beispielsweise im Winterurlaub beim Skifahren das Knie verdrehst oder beim Fußballspiel durch Stolpern über die eigenen Füße einen daraus resultierenden Bänderriss erleidest, muss die Versicherung nicht leisten.

Denn ohne den Baustein „Eigenbewegung“ sind nur Unfälle abgedeckt, bei denen ein Ereignis von außen plötzlich und unerwartet auf Dich einwirkt. Du solltest daher genau prüfen, welche Leistungen in Deinem Vertrag inbegriffen sind und welche Du gern noch ergänzen möchtest. Der zu zahlende Beitrag verändert sich meist nur minimal, doch der Leistungsunterschied ist enorm.

Achtung Stolperfalle: Kürzungen im Leistungsfall

Aufgepasst werden sollte bei dem Baustein „Mitwirkungsanteil einer Vorerkrankung“. So mancher Versicherer behält sich im Leistungsfall vor, Leistungen zu kürzen, wenn eine bestehende Krankheit die Invalidität mit verursacht hat. Dazu folgendes Beispiel: Bei einem Skiunfall hat sich der Versicherungsnehmer das Knie schwer verletzt. Während des Unfalls hatte dieser schon eine bestehende Muskelerkrankung. In diesem Fall wird die Leistung um mehrere tausend Euro gekürzt, da der Versicherer davon ausgeht, dass auch die bereits bestehende Muskelerkrankung Mitschuld am Ausmaß der Verletzung trägt. Gute Tarife jedoch verzichten auf den Mitwirkungsanteil oder schränken ihn erheblich ein.

Komplett berufsunfähig. Was nun?

Eine weitere wichtige Frage ist natürlich immer: Wie sichert man sich überhaupt für den Fall einer kompletten Berufsunfähigkeit durch Unfall ab?

Eine Berufsunfähigkeitsversicherung bietet den umfassendsten Schutz, wenn Du im Falle einer Krankheit oder eines Unfalls nicht mehr arbeiten kannst. Da die meisten Fälle von Berufsunfähigkeit auf Krankheiten zurückgehen und nur ein Zehntel auf Unfälle, ist diese Versicherung ein sinnvolles Fundament. Eine Berufsunfähigkeitsversicherung sollte in jungen Jahren und möglichst ohne Vorerkrankungen abgeschlossen werden, da mit einer bestehenden Krankheit der Abschluss des Vertrages durch den Versicherer abgelehnt werden könnte oder aber saftige Risikozuschläge die Prämie in die Höhe treiben.

Fazit: Unfallversicherung oder Berufsunfähigkeitsversicherung?

Eine Unfallversicherung kann eine gute Zusatzversicherung sein, jedoch ersetzt sie niemals den umfangreichen Versicherungsschutz einer Berufsunfähigkeitsversicherung. Da jeder Mensch ein Individuum ist und für sich abwägen muss, auf welche Punkte er Wert legt, solltest Du Dich immer ausführlich mit den Themen auseinander setzen, bevor es zur Unterschrift unter einem Vertrag kommt.

Achte immer auf das Preis-Leistungs-Verhältnis und vergiss die Bausteine „Eigenbewegung“ und „Mitwirkungsanteil“ nicht. Sei vorsichtig, handele mit Bedacht und bleib gesund.

Mike Hofmann ist deutschlandweit unabhängiger Versicherungsmakler. Er hat es sich zur Aufgabe gemacht die Versicherungsbranche zu revolutionieren - Weg von der angstbehafteten Beratung, hin zu einer Beratung, die seinen Kunden wirklich einen Mehrwert bietet.

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Datum: 26. September 2018

Mit der Geburt eines Kindes warten viele spannende neue Herausforderungen auf die frisch gebackenen Eltern. Die anfallenden Aufgaben im Alltag, der Tagesablauf, der geliebte Schlafrhythmus und nicht zuletzt die Prioritäten ändern sich um 180°. Alle Eltern wollen von Anfang an alles richtig machen – ganz schön viel auf einmal. Damit Ihr als Eltern beim Thema Versicherungsschutz für Euch und Euer Kind schnell und optimal aufgeklärt seid, gibt es nun das wichtigste im Überblick.

Haftpflichtversicherung

„Eltern haften für ihre Kinder“ – diese Warnhinweise sind niemanden unbekannt, doch treffen sie nur bedingt zu. Gemeint ist, dass Eltern im Schadensfall dann haftbar gemacht werden können, wenn sie ihre Aufsichtspflicht für ihre Kinder verletzt haben. Ist dies tatsächlich der Fall, sollte die Familie über eine Haftpflichtversicherung verfügen, um anfallende Kosten für den verursachten Schaden begleichen zu können. Versicherungen bieten hierfür spezielle Familien-Haftpflichtversicherungen an, da verschiedene separate Versicherungen mehr Geld kosten als eine für alle. Es ist daher ratsam, nach der Geburt in einen Familientarif zu wechseln.

Kinder unter 7 Jahren gelten allgemein als nicht schuldfähig bzw. als deliktunfähig und sind daher nicht haftpflichtig zu machen. So weit, so gut! Man stelle sich nun folgendes Szenario vor:

Ihr seid bei guten Freunden zu Besuch. Alle sitzen im Wohnzimmer beisammen und die Stimmung ist ausgelassen. Beim Spielen reißt plötzlich Euer 6-jähriges Kind ausversehen das Handy Eures Freundes herunter und es geht kaputt. Als Entschuldigung und Besänftigung bringt Ihr schnell an, dass Ihr für den Schaden natürlich aufkommt. Wozu hat man denn eine private Haftpflichtversicherung?! Falsch gedacht!

  1. Euer Kind ist mit 6 Jahren deliktunfähig und kann somit nicht zum Schadensersatz verpflichtet werden.
  2. Ihr als Eltern habt durch Eure Anwesenheit Eure Aufsichtspflicht nicht verletzt und haftet daher in diesem Fall nicht.

Resultat: Die Haftpflichtversicherung sieht keinen Grund, den Schaden zu übernehmen und der Geschädigte geht leer aus.

Doch wie es unter Freunden und der Familie so ist, fühlt man sich trotzdem in der moralischen Pflicht, den Schaden zu ersetzen, damit man auch weiterhin harmonische Spieleabende miteinander verbringen kann, ohne ein schlechtes Gewissen haben zu müssen.

Für diesen Fall wurde eine interessante Lösung von Versicherern gefunden. Sie bieten Haftpflichtversicherungen an, welche auch „deliktunfähige Kinder“ einschließen und leisten quasi auch für Kinder unter 7 Jahren auf Wunsch der Eltern hin, damit Freundschaften und das gute Verhältnis zum Nachbarn bestehen bleiben. Die Höchstersatzleistung des Versicherers ist hierbei meist auf einen bestimmten Betrag festgelegt.

Risikolebensversicherung

Wer Kinder bekommt, trägt auch die Verantwortung, dass es Ihnen gut geht und sie möglichst sorgenfrei leben können. Der Tod ist hierbei immer ein Thema, an das man gerade jetzt – wo es um Geburt, Kinder und Familie geht – gar nicht denken möchte. Dennoch nimmt das Thema Absicherung nach dem Todesfall gerade für die Hinterbliebenen einen hohen Stellenwert ein. Es ist daher ratsam mit einer Risikolebensversicherung die Familie im Falle des Todes eines Elternteils oder beider Eltern langfristig finanziell abzusichern. Verfügst Du bereits über eine solche Versicherung, solltest Du diese an Deine aktuelle familiäre Situation anpassen, damit der Hinterbliebenenschutz auch wirklich ausreichend ist. Meistens lässt sich die Versicherungssumme ohne erneute Gesundheitsprüfung problemlos anpassen.

Aussicht auf Berufsunfähigkeitsversicherung

Gerade noch im Laufgitter und jetzt schon an Beruf denken? Ist das nicht etwas übertrieben? Zugegeben, das Thema Berufsunfähigkeit (BU) steht sicher nicht an erster Stelle, wenn das Kind auf der Welt ist. Das Thema Gesundheit dafür schon. Um später eine Berufsunfähigkeitsversicherung im Erwachsenenalter so unkompliziert wie möglich abschließen zu können, besteht die Möglichkeit, den aktuellen Gesundheitszustand in jungen Jahren vertraglich „zu speichern“. Möchte man nun mit Beginn eines Arbeitsverhältnisses oder später eine BU vereinbaren, wird vom Gesundheitszustand bei Abschluss des Vertrages (Anwartschaft auf Haftpflichtversicherung) ausgegangen. Es erfolgt keine erneute Gesundheitsprüfung, welche mit zunehmendem Krankheitsrisiko im Alter nicht mehr so leicht zu bestehen ist. Sollte man an einer Berufsunfähigkeitsversicherung kein Interesse mehr haben, so fließt das angesammelte Kapital in die Rentenversicherung.

Ein weiterer Vorteil ist, dass die Beiträge im Kindesalter noch sehr gering ausfallen und bei zunehmendem Alter auch gering bleiben, wenn man bereits in jungen Jahren einen Vertrag abgeschlossen hat.

Kinderrentenversicherung

Das Thema Rente bildet aktuell einen großen Diskussionsbedarf. Die Menschen werden in Deutschland immer älter, doch die Geburtenrate nicht unbedingt höher. Es mangelt an Zeit, oder besser gesagt: am richtigen Zeitpunkt, Kinder zu bekommen. Es entsteht ein Ungleichgewicht. Dieses Ungleichgewicht wird sich in der Zukunft bemerkbar machen, das ist sicher!

Daher ist es sinnvoll, schon jetzt privat fürs Kind vorzusorgen. Früh Sparen lohnt sich! Die meisten Menschen fangen erst an zu sparen, wenn sie merken, dass das Geld knapp wird. Doch mit dem Einzahlen eines kleinen Betrages von Geburt an, kann eine große Summe bis zum Erreichen des Erwachsenenalters des Kindes angespart werden. Somit wird der Grundstein eines späteren Alterseinkommens gelegt und das Kind ist besonders im Alter finanziell abgesichert. Zu Beginn zahlen Eltern oder Großeltern die Beiträge, welche verzinst werden, in die Rentenversicherung ein. Später übernimmt das Kind die Beitragszahlung. Je länger die Laufzeit, desto geringer fallen die Beiträge aus. Es zahlt sich also im wahrsten Sinne des Wortes aus, zeitig ans Sparen zu denken.

Ist das Ende der Laufzeit erreicht, wird das Kapital entweder komplett oder aber als lebenslange Rente ausgezahlt. Somit hat eine Kinderrentenpolice zwei nützliche Vorteile:

  1. Aufbau von Kapital und
  2. Absicherung im Alter.

Sie sollten vor dem Vereinbaren einer Kinderrentenversicherung, auf deren zeitlich unabhängige, flexible und individuelle Anpassbarkeit achten. Lange Laufzeiten gehen immer mit einem Wechsel der Lebensumstände eines Menschen einher. Niemand kann wissen, wo er in 40 Jahren steht.

Flexible Zuzahlungen, das Pausieren von Beitragszahlungen, Kapitalentnahmen ohne Gebühren und das spätere Hinzufügen von Versicherungsleistungen ohne erneute Gesundheitsprüfungen sollten daher Teil der Versicherungskonditionen sein.

Für detailliertere Auskünfte und offen gebliebene Fragen rund ums Thema Familienglück und Absicherung dürft Ihr Euch gern telefonisch an uns wenden oder nehmt einfach per E-Mail mit uns Kontakt auf. Wir freuen uns auf ein persönliches und für Dich 100% kostenfreies Gespräch mit Dir.

Mike Hofmann ist deutschlandweit unabhängiger Versicherungsmakler. Er hat es sich zur Aufgabe gemacht die Versicherungsbranche zu revolutionieren - Weg von der angstbehafteten Beratung, hin zu einer Beratung, die seinen Kunden wirklich einen Mehrwert bietet.

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Datum: 17. Juli 2018
Artikel von Tristan Süß

Die Vorteile des Daseins als Privatpatient sind den meisten Bundesbürgern nur allzu bekannt:

Schnellere und unkompliziertere Terminvergabe beim Haus- oder Facharzt, Ein- oder Zweibettzimmer im Krankenhaus, Chefarztbehandlung und das erhebende Gefühl sich vom Pöbel der gesetzlich Krankenversicherten lossagen zu können.

Mit diesen mitunter sehr drastischen Klischeebildern wird der Kampf um die Bürgerversicherung geführt.

Fern von der rudimentärsten Ausprägung einer versachlichten und rational geführten Debatte werden Feindbilder gemalt und der Privatpatient als Inbegriff von Zweiklassenmedizin und einem außer Kontrolle geratenem Kapitalismus angeführt.

Völlig konträr zu diesen Argumenten, die die angebliche Übervorteilung der GKV- Patienten beweisen sollen, erscheinen immer wieder Berichte über massive Beitragssteigerungen in der Krankenvollversicherung, PKV-Tarife mit minimalistischen Leistungskatalogen und Altersarmut durch ungenügend gebildete Alterungsrückstellungen.

Die PKV – ein Hort des Bösen, möchte man annehmen.

Im Streit um die Ausgestaltung des deutschen Gesundheitssystems sind die Gräben tief und die Fronten verhärtet. Immer öfter scheint es bei dieser Diskussion mehr um Ideologie und Gesinnung als um das Wohl des Versicherten zu gehen.

Jahr für Jahr stehen Menschen vor der Entscheidung, welches Konzept der Gesundheitsversorgung für sie geeigneter wäre. Viel zu oft sind dann Bauernweisheiten und Behauptungen das Maß aller Dinge und hochindividuelle Erfahrungen aus dem Bekanntenkreis werden zum wegweisenden Faktor.

Die fehlende Präsenz eines Fachmanns bei der Wahl einer lebenswichtigen Absicherung wird zu häufig in Kauf genommen. Aufgrund dessen ist vielen auch nicht bewusst, wie groß ihr Spielraum bei der Ausgestaltung ihrer Krankenversicherung tatsächlich ist.

Die bunte Tarifwelt der privaten Krankenversicherer bleibt dabei genauso wenig erforscht wie die in einigen Punkten doch recht großen Leistungsunterschiede zwischen den gesetzlichen Kassen. Die meisten Versicherten würden wohl am liebsten die Leistungen eines exzellenten Krankenvolltarifes mit der Sicherheit der gesetzlichen Krankenkasse vereinen.

Der Weg in die PKV bleibt den meisten jedoch ohnehin versperrt: nicht verbeamtet, nicht selbstständig, nicht angestellt und über Beitragsbemessungsgrenze verdienend. Genau so kann die Gesundheitsprüfung zu einem unüberwindbaren Hindernis werden und der Weg in die gesetzliche Regelversorgung scheint der einzig gangbare.

Andere scheuen die PKV, da sie Angst vor fehlender Beitragsstabilität haben oder sich ihrer Einkommensentwicklung ungewiss sind. Auch dann darf sich die GKV über neuen Zustrom freuen.

Dennoch ist die Krankenkasse nicht die Endstation, denn es gibt einen Weg als gesetzlich Versicherter trotzdem Privatpatient zu werden.

Das Sachleistungsprinzip der GKV wird hierbei in das Kostenerstattungsprinzip umgewandelt, welches aus der PKV bekannt ist.

Wenn ein gesetzlich Versicherter zum Arzt geht, so werden die Behandlungskosten direkt mit seiner Krankenkasse abgerechnet. Allerdings besteht die Möglichkeit, dass der Patient wünscht, für die Dienstleistung der Behandlung ein Vertragsverhältnis direkt mit dem Arzt einzugehen.

Dann bekommt er, ganz in PKV- Manier, eine Rechnung ausgestellt.

Die kann er wiederum bei seiner Krankenkasse einreichen, welche damit das Leistungsprinzip umstellt und jene Kosten erstattet, welche im Sachleistungsprinzip auch erstattet worden wären.

Der Differenzbetrag kann nun selbst getragen werden oder aber an eine Krankenzusatzversicherung weitergereicht werden.

Bei vielen Krankenkassen muss die Umstellung mithilfe entsprechender Formulare zuvor beantragt werden. Durch diese Verbindung zwischen GKV und PKV werden die Vorteile beider Systeme vereint.

Zudem ist dieses Absicherungskonzept flexibel. Das Sachleistungsprinzip in der GKV kann jederzeit wieder „aktiviert“ werden. Wer beim Arztbesuch seine Chipkarte zückt, wird entsprechend über dieses Prinzip abgerechnet.

Die Krankenzusatzversicherung kann gekündigt werden, wenn Beiträge zu weit steigen oder die zusätzliche Absicherung schlichtweg nicht mehr benötigt wird, ohne dass der Betroffene im Regen steht.

Das einzige Manko sind wohl Verwaltungskosten von bis zu 10 %, die bei den Krankenkassen durch die verkomplizierten Abrechnungen der Aufwendungen entstehen. Des Weiteren kann das Kostenerstattungsprinzip auf die einzelnen Teilbereiche „ambulant“, „stationär“ und „dental“ beschränkt werden.

Besonders bei Fachärzten macht diese Besserversorgung Sinn, denn hier sind die Leistungsunterschiede zwischen GKV und PKV am deutlichsten.

Allein einen Facharzttermin als GKV- Patient und ohne Intensivüberweisung in relativer Zeitnähe zu bekommen, ist ein zunehmend schwieriges Unterfangen.

Für den Makler hat dieses Prinzip der Vereinigung beider Systeme den entscheidenden Vorteil, dass er das Krankenversicherungsgeschäft, dass bei einem nicht spezialisierten Vermittler zumeist spürbar hinter Leben- und Sachversicherungen zurückfällt, in Teilen seines Bestandes intensivieren kann, welches vorher aus rein gesetzlichen oder zeichnungspolitischen Gründen des Versicherers gar nicht in Betracht gekommen wäre.

Es gilt jedoch zu beachten, dass ein möglichst umfassender Zusatztarif gewählt wird, der auch wirklich alle Kosten trägt. Sonst wird der Ausflug in die Welt der Privatversicherten zu einem wenig vergnüglichen Trip. Hier lauern erhebliche Haftungsrisiken für den Makler.

Der Leistungskatalog der GKV sollte also gründlich mit dem Krankenzusatztarif abgestimmt werden.

Besondere Vorsicht ist bei Privatärzten geboten, welche keine Kassenzulassung besitzen. Hier leistet die GKV auch in der Kostenerstattung nicht. Es ist daher mit dem Mandanten abzusprechen, ob er wirklich geneigt ist, entsprechende Mediziner aufzusuchen.

Sollte dies der Fall sein, gibt es einige wenige Tarife, welche auch in diesem Falle fast die gesamten Behandlungskosten übernehmen.

Alles in allem ist die Kombination von GKV und PKV für viele Menschen in Deutschland die einzige Möglichkeit eine Gesundheitsversorgung zu erhalten, welche über der Regelversorgung liegt. Dementsprechend ist das Kundenpotenzial im heiß umkämpften Krankenversicherungsmarkt, der sich dann nicht auf ca. 9 Millionen Krankenvollversicherte beschränkt, sehr hoch.

Mike Hofmann ist deutschlandweit unabhängiger Versicherungsmakler. Er hat es sich zur Aufgabe gemacht die Versicherungsbranche zu revolutionieren - Weg von der angstbehafteten Beratung, hin zu einer Beratung, die seinen Kunden wirklich einen Mehrwert bietet.

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